Taiwanesischer Chiphersteller TSMC mit Umsatz- und Gewinnsprung

TSMC-Wissenschaftspark in Hsinchu (Foto: Peeliden/ CC BY-SA 3.0)

Der taiwanische Chip-Riese TSMC profitiert weiterhin von der starken Nachfrage nach Chips für Rechenzentren und den massiven Investitionen in leistungshungrige KI-Anwendungen und kann für das vergangene vierte Quartal 2025 sowohl beim Gewinn als auch Umsatz massive Zuwächse verzeichnen. Konkret schnellte der Nettogewinn im vierten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 35 Prozent auf rund 506 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 13,7 Mrd Euro), wie der weltgrösste Chip-Auftragsfertiger bekannt gibt. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet.

Teamviewer wächst um fünf Prozent

Logobild: Teamviewer

Der deutsche Fernwartungs-Softwarehersteller Teamviewer mit Hauptsitz in Göppingen hat im abgelaufenen Jahr nach vorläufigen Analysen einen Umsatz von rund 767 Millionen Euro erwirtschaftet, was gegenüber dem Jahr davor einem währungsbereinigten Wachstum von rund fünf Prozent entspreche, wie das an der Frankfurter Börse MDax gelistete Unternehmen wissen lässt.

KI-Boom: Samsung verdreifacht Betriebsgewinn

Logobild: Samsung

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat im vierten Quartal des abgelaufenen Fiskaljahres dank der hohen Nachfrage nach Speicherchips infolge des KI-Booms operativ in einem Vierteljahr noch nie so viel verdient wie jetzt. Konkret habe sich der Betriebsgewinn ersten Eckdaten zufolge auf rund 20 Billionen Won (rund 11,8 Milliarden Euro) im Jahresvergleich mehr als verdreifacht, wie der Konzern wissen lässt.

Onlinehändler Galaxus steigert Plattformumsatz um 17 Prozent

Bild: Galaxus

Der Schweizer Onlinehändler Galaxus legt weiter kräftig zu. Im abgelaufenen Jahr konnte die Migros-Tochter den Umsatz um satte 17 Prozent 3,8 Milliarden Franken steigern. Dieser Erlössprung um 536 Millionen Franken entspreche dem zweitgrössten Wachstum der Firmengeschichte, lässt das Unternehmenn wissen. Ein grösseres Plus habe es bislang nur im Coronajahr 2020 gegeben.

Databricks legt massiv zu und sammelt über vier Milliarden US-Dollar Investorengelder ein

Bild: Messestand von Databricks (Foto: Raysonho/CCD 1.0)

Das US-amerikanische Daten- und KI-Unternehmen Databricks mit Zentrale im kalifornischen San Francisco konnte im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zur Vorjahresperiode umsatzmässig um mehr als 55 Prozent zulegen und hat eine annualisierte Umsatzrate von über 4,8 Milliarden US-Dollar erzielt. Parallel dazu schloss das Unternehmen eine Serie-L-Finanzierungsrunde über mehr als vier Milliarden US-Dollar ab, die Databricks mit 134 Milliarden US-Dollar bewertet.

Broadcom mit starkem vierten Geschäftsquartal - Kursrutsch wegen CEO-Aussagen

Broadcom-Zentrale im kalifornischen Irvine (Bild: Coolceasar/ CC BY-SA 2.0)

Broadcom hat im vierten Geschäftsquartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen übertroffen. Konkret legte der Umsatz im Jahresvergleich insgesamt um 28 Prozent auf gut 18 Milliarden US-Dollar zu, was einem Rekordwert entspricht. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um 34 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verdiente Broadcom 8,5 Milliarden Dollar, nach 4,3 Milliarden ein Jahr zuvor. Das Unternehmen gehört in den Augen vieler Anleger wie Nvidia zu den grossen Gewinnern des Ausbaus von KI-Rechenzentren.

Oracle kann trotz guter Zahlen Markterwartungen nicht erfüllen

Oracle-Zentrale in Austin, Texas (Bildquelle: Oracle)

Der US-amerikanische IT-Riese Oracle mit Sitz im texanischen Austin konnte zwar den Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zur selben Vorjahresperiode auf 16.01 Milliarden Dollar verdoppeln, enttäuscht aber dennoch die Anleger. Denn der Anstieg der Cloud-Erlöse verlangsamte sich. Konkret stiegen die Cloud-Umsätze "nur" um 34 Prozent auf 7,98 Milliarden Dollar. Im ebenfalls stark beachteten Infrastrukturgeschäft legten die Umsätze um 68 Prozent auf 4,08 Milliarden Dollar zu. Bei allen Werten lagen die Texaner unter den Schätzungen der Analysten.

Adobe mit starken Quartalszahlen

Logobildquelle: Adobe

Der US-Softwareriese Adobe profitierte im vergangenen Jahresviertel von einer überraschend starken Nachfrage. Konkret kletterte der Umsatz im abgelaufenen vierten Quartal des Fiskaljahres 2024/2025 um zehn Prozent auf 6,19 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn kam mit 5,50 Dollar je Aktie ebenfalls über die Markterwartungen zu liegen.

Nachfrage nach KI schiebt Umsatz von Chipfertiger TSMC weiter an

Logobild: TSMC

Der in Taiwan domizilierte Auftragsfertiger TSMC ist nach wie vor ein grosser Nutzniesser vom weltweiten Ausbau von KI-Rechenzentren (Künstliche Intelligenz) und der damit zusamenhängenden hohen Nachfrage nach KI-Prozessoren. Wie der Konzern wissen lässt, schnellte der Umsatz im Jahresvergleich um rund ein Viertel auf 343,6 Milliarden Taiwan-Dollar (9,5 Mrd Euro) nach oben.

Seiten

Bilanzen abonnieren