Umsatzrückgang bei Videospielplattform Roblox

Bild: Roblox

Die US-amerikanische Videospiel-Plattformbetreiberin Roblox mit Zentrale im kalifornischen San Matea hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz von 639,9 Millionen Dollar erwirtschaftet. Das ist im Vergleich zu den 665,5 Millionen Dollar Umsatz in derselben Periode des Vorjahres doch ein deutliches Minus. Das Unternehmen, das für Spiele wie etwa "Jailbreak" und "MeepCity" bekannt ist, muss damit zur Kenntnis nehmen, dass der Pandemie-bedingte Game-Hype wieder im Abflachen ist.

Onlinebank Swissquote mit Gewinneinbruch

Swissquote-Sitz in Gland (Bild: zVg)

Die Schweizer Onlinebank Swissquote erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2022 einen Nettoertrag von 200 Millionen Franken. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 24,4 Prozent. Das Unternehmen schreibt dies in erster Linie dem schwierigen Umfeld an den Finanzmärkten und vor allem an den Kryptomärkten zu. Die Kunden seien im Handelsgeschäft vorsichtiger vorgegangen, sie hätten aber an ihren Anlagen festgehalten, lässt die in Gland domizilierte Onlinebank wissen.

Rackspace mit mehr Umsatz und mehr Verlust

Bild: Rackspace

Der US-amerikanische IT-Service-Anbieter Rackspace mit Zentrale im texanischen San Antonio meldet für das vergangene zweite Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in Höhe 772 Millionen Dollar. Gegenüber den 744 Millionen Dollar in der Vergleichsperiode des Vorjahres entspricht dies einem Plus von 4 Prozent. Der operative Gewinn, der in der Zeitspanne von 1. April bis 30. Juni eingefahren wurde, beträt laut Rackspace-Angaben 4 Millionen Dollar. Zum Vergleich: In der Vorjahresperiode lag er bei 3 Millionen Dollar.

US-Kryptobörse Coinbase weist Milliardenverlust aus

Milliardenverluste für Coinbase (Bild:Coinbase)

Die im kalifornischen San Francisco domizilierte US-Kryptobörse Coinbase muss dem Kursrutsch bei Digitalwährungen wie Bitcoin und Ether hohen Tribut zollen und ist tief in die roten Zahlen gestürzt. Wie Coinbase wissen lässt, hat sich im zweiten Quartal des laufenden Jahres ein Verlust in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar (1,08 Mrd Euro) angehäuft. Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatte die Handelsplattform noch einen Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar erzielt. Hohe Abschreibungen auf Investments belasten Coinbase nun erheblich.

Scout24 mit Umsatzsprung

Sitz von Scout24 in München (Bild: Vangore/CC BY-SA 3.0)

Der Online-Immobilienmarktplatz Scout24 (Immoscout24) meldet für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres erneut einen Umsatzsprung. Konkret stiegen die Einnahmen im Vorjahresvergleich um 14,4 Prozent auf nunmehr knapp 110 Millionen Euro, wie das im Frankfurter MDax notierte Unternehmen in München und Berlin bekannt gibt und damit die in der vergangenen Woche vorgelegten Eckdaten zur Umsatz- und Gewinnentwicklung bestätigt.

Nvidia klar unter den Erwartungen

Enttäuscht: Nvidia (Bild: Nvidia)

Der US-amerikanische Chipriese Nvidia erzielte im abgelaufenen Quartal nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 6,7 Milliarden US-Dollar (rund 6,6 Mrd Euro). Damit verfehlte der Hightechkonzern mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara die eigene Prognose von 8,1 Milliarden Dollar deutlich. Zwar entspricht die Zahl im Jahresvergleich einem Plus in Höhe von drei Prozent, aber gegenüber dem vorangegangenen Quartal bedeutet sie einem Minus von 19 Prozent.

Softbank schreibt Megaverlust in Höhe von über 23 Milliarden Euro

Logobild: Softbank

Der japanische Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank mit Unternehmensbereichen im Breitbandfernsehen, Festnetz-Telekommunikation, E-Commerce, Internet, Robotik, Technologie Service, Finanzen, Medien und Vermarktung muss der Krise bei den Tech-Aktien Tribut zahlen schreibt im Quartal von April bis Juni 2022 einen horrenden Verlust in Höhe von 3,16 Billionen Yen (fast 23,5 Milliarden Euro). Zum Vergleich: Im selben Vorjahreszeitraum stand noch ein Gewinn von rund 5,5 Milliarden Euro zu Buche.

Online-Reiseanbieter LM Group legt kräftig zu

Bild:Screenshot

Die Online-Reiseanbieterin LM Group ("Lastminute"), zu der Reisemarken wie Lastminute.com, Volagratis, Rumbo, Bravofly, Jetcost, Crocierissime.it, Weg.de und Hotelscan gehören, konnte im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zur selben Vorjahresperiode deutlich mehr umsetzen und auch beim Gewinn kräftig zulegen. Konkret war der Umsatz im Zeitraum von Januar bis Juni mit 159,8 Millionen Euro mehr als drei Mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum (VJ 50,2 Mio EUR). Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 fehlen aber noch immer fünf Prozent, wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Chiasso wissen lässt.

Swisscom im ersten Halbjahr mit leichten Einbussen

Auf ähnlichem Level wie im Vorjahr: Swisscom (Foto: Karlheinz Pichler)

Bei der Nummmer Eins des Schweizer Telekommunikationsmarktes, Swisscom, sank der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 5,494 Milliarden Schweizer Franken. Bei konstanten Währungen wäre er gemäss Swisscom nahezu stabil geblieben (-0,1 Prozent). Im gesättigten Schweizer Kerngeschäft reduzierte sich der Umsatz leicht um 0,2 Prozent auf CHF 4,094 Milliarden Franken. Der anhaltende Wettbewerbs- und Preisdruck habe weiterhin zu einem Rückgang beim Umsatz mit Telekomdiensten geführt.

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