Steht dem Riesenstern Beteigeuze die Supernova-Explosion bevor?

Der Riesenstern Beteigeuze im Sternbild Orion verliert massiv an Helligkeit, bis jetzt bereits rund die Hälfte, und das in kurzer Zeit. Messungen seit letztem Herbst zeigen, dass Beteigeuze noch nie so schwach geleuchtet hat wie derzeit, berichten zahlreiche Astronomen. Auch seine Wärmeabstrahlung verringert sich kontinuierlich. Bisher war der 700 Lichtjahre entfernte rote Überriese unter den lichtstärksten Sternen am Nachthimmel, jetzt rangiert er nur mehr auf Rang 21. Man kann ihn aber trotzdem noch mit dem freien Auge sehen.

Der Nasa-Satellit Tess entdeckt erdgroßen Planeten in habitabler Zone

Der vor rund zwei Jahres gestartete Nasa-Satellit Tess (Transiting Exoplanet Survey Satellite) – auch Planetenjäger genannt – fand unlängst eine erdgroße Welt, die ihren Stern innerhalb der bewohnbaren Zone umkreist. Es könnte flüssiges Wasser auf ihm geben, die Grundlage für Leben. Der Stern TOI 700 ist rund 100 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt und hat insgesamt drei Planeten im Orbit.

Alltagsgegenstände als Datenspeicher

Ein 3D-​Drucker druckt einen Kunststoffhasen. Im Kunststoff sind DNA-​Moleküle enthalten, in denen die Druckanleitung kodiert ist. (Bild: ETH Zürich / Julian Koch)

Ein Forscherteam mit ETH-​Beteiligung kann mit einer neuen Methode beinahe beliebige Objekte zu Datenspeichern machen. Es ist damit möglich, umfangreiche Daten beispielsweise in Hemdknöpfen, Wasserflaschen oder sogar Brillengläsern zu speichern und sie Jahre später wieder auszulesen. Ebenso eignet sich die Technik, um Informationen zu verstecken und sie für spätere Generationen aufzubewahren. Als Speichermedium dient die Erbsubstanz DNA.

Mikro-Endoskop liefert Bilder aus dem Gehirn

Vergleich verschiedener Aufnahmetechniken (Bilder: Mark Foster)

Ein von Forschern der Johns Hopkins University entwickeltes Endoskop ist gerade einmal so dick wie zwei menschliche Haare, liefert aber höher aufgelöste Bilder als ein herkömmliches Gerät - und das, obwohl es nicht einmal eine Linse hat. Das Ende des Endoskops sammelt Bildpunkte ein und leitet sie nach aussen. Das so produzierte Bild wird dann mit einem speziellen Algorithmus zu einem extrem scharfen Bild bearbeitet.

Tiefseekabel taugen auch als Erdbebensensoren

Symbolbild: Karlheinz Pichler

Jene Seekabel, die als grundlegender Bestandteil unserer globalen Kommunikationsnetzwerke die Meere durchkreuzen, sind auch als seismische Sensoren nutzbar. Das hat eine in "Science" veröffentlichte Studie von US-Forschern ergeben. Der Ansatz macht sich die Rückstreuung von Laserpulsen zunutze. 20 Kilometer Kabel entsprechen so 10.000 Messstationen am Meeresboden. So wäre es also vergleichsweise einfach und günstig möglich, Erdbeben am Grund der Ozeane zu erfassen.

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