Bundesverwaltung testet Videoidentifikation für Zugang zu internen Bundessystemen

Für das Login auf die internen Anwendungen der Bundesverwaltung soll die Videoidentifikation eingeführt werden (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Um sicher auf interne Applikationen der Bundesverwaltung zuzugreifen, werden Mitarbeitende mit einer sogenannten Smartcard ausgerüstet. Dazu muss die Person persönlich vor Ort erscheinen. Die Bundesverwaltung testet nun gemäss Mitteilung ein alternatives Verfahren mit Ausweiskontrolle per Video. Dieses sei einfacher und weniger aufwendig für die Nutzerinnen und Nutzer, heisst es in einer Aussendung der Bundeskanzlei dazu.

Bundesrat prüft nationale Georegister für eine digitale Schweiz

Symbolbild: ICTK

Der Bundesrat will vorhandene amtliche Geodaten künftig einheitlich bereitstellen, so dass sich digitale Prozesse, E-Government-Anwendungen und weitere Angebote einer digitalen Gesellschaft darauf abstützen können. Zu diesem Zweck schlägt er die Schaffung von nationalen Registern raumbezogener Daten, sogenannten Georegistern, vor. Im Rahmen der heutigen Sitzung hat der Bundesrat daher das VBS mit der Ausarbeitung der rechtlichen Grundlagen dazu beauftragt.

Finanzierungslücke beim Programm "Nationale Datenbewirtschaftung" des Bundes

Symbolbild: BM

Durch die Mehrfachverwendung bereits erfasster Daten, sprich das "Once-Only-Princip", soll in der Schweiz die Digitalisierung der Verwaltung vorangetrieben und letztendlich auch die Bürger entlasten. Doch bei der Umsetzung des sogenannten Programmes "Nationale Datenbewirtschaftung (NaDB)" klafft offensichtlich bis 2023 eine Finanzierungslücke in Höhe von 15 Millionen Franken.

Nationales Zentrum für Cybersicherheit soll Bundesamt werden

Symbolbild: Pixabay/Pixelcreatures

Der schweizerische Bundesrat will aus dem Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) ein Bundesamt machen. Er habe das Eidgenössische Finanzdepartement EFD beauftragt, bis Ende 2022 Vorschläge auszuarbeiten, wie das Amt ausgestaltet und in welchem Departement es angesiedelt werden soll, heisst es in einer Aussendung des Bundesrates.

5G und Glasfaser sollen Schweiz in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen

5G als Enabler (Symbolbild: Pixabay/ADMC)

Dichte und leistungsfähige Netze mit adaptiven Mobilfunkantennen für 5G, in Kombination mit einem gezielten Glasfaserausbau, sollen die Schweiz auf dem Weg in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen. Zugleich seien die Voraussetzungen gegeben, um die Bevölkerung wirksam vor der Strahlung durch Antennen zu schützen. Zu diesen Schlüssen kommt ein Bericht, den der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung verabschiedet hat. Von einem Aufbau eines einheitlichen Mobilfunknetzes rät er aufgrund erheblicher rechtlicher und ökonomischer Risiken ab.

IT-System AVAM für die RAV modernisiert

Bild: zVg

Die öffentliche Arbeitsvermittlung hat ihr IT-System für die Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarktstatistik (AVAM) modernisiert. Das wichtigste Arbeitsinstrument der regionalen Arbeitsvermitllungszentren (RAV) hat gemäss Mitteilung des Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) eine optimierte Benutzeroberfläche mit neuem Design erhalten und soll aufgrund der technologischen Erneuerung nun schneller und effizienter arbeiten.

Bund verlängert Testbetrieb von Microsoft 365

Bild: Microsoft 365

Der Bund prüft mit dem Vorhaben Ceba derzeit, ob und wie die cloud-basierten Anwendungen von Microsoft 365 für die Bundesverwaltung zum Einsatz kommen könnten. Der in diesem Rahmen gestartete Testbetrieb "Ceba Agil" soll nun bis 2024 verlängert werden, wie die schweizerische Bundeskanzlei in einem Communiqué mitteilt.

Bundesrat will Nutzung von Mobilitätsdaten verbessern und Verkehrssystem effizienter machen

Symbolbild: Kapi

Um die Infrastrukturen und Angebote des öffentlichen und privaten Verkehrs optimal nutzen zu können, braucht es nach Meinung des Bundes einen besseren Informationsfluss zwischen Infrastrukturbetreibern, Verkehrsunternehmen, privaten Anbietern und Verkehrsteilnehmenden. Der Bundesrat schlage deshalb vor, dazu eine staatliche Mobilitätsdateninfrastruktur aufzubauen, über die sich die verschiedenen Akteure einfacher vernetzen sowie Daten bereitstellen und austauschen können. An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat einen entsprechenden Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt.

Bundesverwaltung schliesst elektronische Identitäten der Kantone und Hochschulen für den Zugang zu Behördenleistungen des Bundes an

Elektronische Identität (Symbolbild: Fotolia/Peshkova)

Mit dem bestehenden Login des Bundes (CH-Login) können Nutzer auf digitale Behördenleistungen des Bundes zugreifen. Neu können dazu jetzt auch kantonale elektronische Identitäten genutzt werden. Zudem werde die elektronische Identität der Schweizer Hochschulen angeschlossen, heisst es in einer Mitteilung der Bundeskanzlei.

Schweizer wollen mehr Tempo bei Online-Dienstleistungen der Verwaltung

Swico befragte die Bevölkerung zum digitalen Staat (Symbolbild:BM)

Online-Dienstleistungen der Verwaltung werden zwar geschätzt, die Bevölkerung wünscht sich aber mehr Tempo vor allem in den Bereichen Cybersicherheit, digitale Gewalt und Bildung. Hier stellt sie dem Staat kein gutes Zeugnis aus. Dies geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Thema "digitaler Staat" hervor, die der IT-Wirtschaftsverband Swico in Zusammenarbeit mit Sotomo durchgeführt hat. Weiter stellte Swico anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz mit dem "ICT Index" die wichtigsten Branchentrends und mit dem "Politradar" politische Handlungsfelder vor.

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