EU will Überwachung von Whatsapp verschärfen

Muss schärfere EU-Regeln befolgen: Whatsapp (Bild: Meta)

Die Europäische Union (EU) will die Aufsicht über die zum Meta-Konzern gehörende Messaging-Plattform Whatsapp verschärfen. Whatsapp verfüge über genügend europäische User, um eine strengere Überwachung gemäss der regulatorischen Vorgaben zu rechtfertigen, heisst es in einer Aussendung der EU. Die Plattform werde nun als sehr grosse Online-Plattform (Very Large Online Platform, kurz VLOP) im Rahmen des Digital Services Act eingestuft.

Grossbritannien zieht Social-Media-Verbot für Minderjährige in Betracht

Symbolbild: Fotolia

Zum Schutz von jungen Leuten im Internet zieht Grossbritannien ein Verbot sozialer Medien für Minderjährige nach dem Vorbild von Australien in Betracht. Die Regierung in London prüfe eine Reihe von Massnahmen, darunter auch strengere Vorgaben für die Nutzung von Mobiltelefonen in Schulen, wie sie bekannt gibt. Die bestehenden Gesetze seien nie als Endpunkt gedacht gewesen, erläuterte Technologieministerin Liz Kendall. "Deshalb bin ich bereit, weitere Massnahmen zu ergreifen."

Verkauf des US-Geschäfts von Tiktok besiegelt

Symbolbild: Pixabay/Konkarampelas

Nach langem Tauziehen ist der Verkauf des US-Geschäftes von Tiktok besiegelt. Ein Konsortium unter Führung von Oracle mit US-Tech-Milliardär Larry Ellison, dem Finanzinvestor Silver Lake und MGX übernehmen die Social-Media-Plattform, wobei der bisherige chinesische Mutterkonzern Bytedance einen Minderheitsanteil von rund 20 Prozent behält. Ein entsprechnder Vertrag beendet nun die langjährige Auseinandersetzung mit der US-Regierung.

Führende Investoren: Der Tech-Gigant Oracle und der Private-Equity-Fonds Silver Lake führen das Konsortium an.

Musks X ist nicht mehr sonderlich gefragt

Social Media: Alle außer X können punkten (Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Laut einer Umfrage des Pew Research Center bleiben Youtube und Facebook die dominierenden Social-Media-Plattformen in den Vereinigten Staaten. 84 Prozent der Erwachsenen nutzen Youtube, 71 Prozent Facebook und 50 Prozent Instagram. Dahinter folgen Tiktok mit 37, Whatsapp mit 32, Reddit mit 26 und Snapchat mit 25 Prozent. Erst danach kommt X mit 21 Prozent.

KI-Tool entschärft antidemokratische Beiträge

Parteipolitische Differenzen: Neues Tool verschiebt Negatives (Bild: Larisa, pixabay.com)

Ein neues Tool von Forschern der Stanford University verringert parteipolitische Feindseligkeit im X-Feed, ohne dabei politische Beiträge zu entfernen. Es ordnet die Inhalte neu, die der Nutzer sieht. Antidemokratische und feindselige Beiträge werden nach unten verschoben. Identifiziert und eingestuft werden diese Beiträge von Künstlicher Intelligenz (KI).

Transparenz-Offensive von X enthüllt Account-Standorte

Logobild: Dima Solomin auf Unsplash

Ein neues Feature von Elon Musks Social-Media-Plattform X zeigt seit einigen Tagen an, aus welchem Land ein Nutzer-Account mutmasslich betrieben wird. Die Daten werden im Bereich "Über diesen Account" eingeblendet. Zu den genauen technischen Kriterien macht X allerdings keine Angaben. Laut X-Produktchef Nikita Bier basiert die neue Anzeige auf Datenpunkten wie IP-Adressen, Login-Informationen, Gerätenutzung und Spracheinstellungen.

Snapchat führt Alterskontrolle in Australien ein

Snapchat: Plattform führt Altersverifizierung in Australien ein (Foto: pixabay.com, MrJayW)

Der zu Snap Inc. gehörende Online-Dienst Snapchat passt sich an das ab dem 10. Dezember in Australien geltende Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 an und führt eine Alterskontrolle ein. Dementsprechend sollen demnächst Hunderttausende User aufgefordert werden, ihr Alter zu verifizieren. Ein Ignorieren führt zur Löschung des Accounts, heisst es.

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