Die Talk-App Clubhouse erhält eine Chat-Funktion

Logobild: Clubhouse

Die audio-basierte Social-Network-Talk-App Clubhouse, die sich derzeit gerade mit einer Attacke von Facebook und Twitter auf ihr Geschäft konfrontiert sieht, wird mit einer Chat-Funktion aufgerüstet. Über den "Backchannel" sollen sich zum Beispiel Moderatoren für die Organisation eines Talks oder einzelne Zuhörer in einem digitalen Raum untereinander unterhalten können, wie die Talk-App, die 2020 vom Softwareunternehmen Alpha Exploration veröffentlicht wurde, wissen lässt.

Twitter bricht Experiment mit von alleine verschwindenden Tweets ab

Symbolbild: Pixabay/Mizter_x94

Der US-amerikanische Kurznachrichtendienst Twitter hat sein Experiment mit von alleine verschwindenden Tweets wieder abgebrochen. Die erst im vergangenen November weltweit eingeführten "Fleets" hätten nicht wie erhofft mehr Nutzer dazu animiert, mehr bei dem Dienst zu posten, vermerkte Twitter in einem Blogeintrag. Das Experiment sei gescheitert, die Funktion werde deshalb zum 3. August eingestellt, so Twitter.

Clubhouse sieht sich gegen Konkurrenz gut aufgestellt

Logobild: Clubhouse

Die Macher der Talk-App Clubhouse hoffen, ihre Nische gegen die Frontal-Attacke mächtiger Rivalen wie Facebook und Twitter zu verteidigen. Die zwei Anbieter werden bei ihren Clubhouse-Kopien oft im Vorteil gesehen, da sie auf ein Geflecht aus hunderten Millionen bereits miteinander vernetzter Nutzer bauen können. Die Erfahrung zeige jedoch, dass Nutzer in verschiedenen Anwendungssituationen – wie etwa Audio, Foto oder Text – auf unterschiedliche soziale Kreise setzten.

Deutschland: Youtube wegen Entfernen von Corona-Protest-Video gebüsst

In Deutschland gebüsst: Youtube (Bild:Pixabay)

Der Anbruch der Coronavirus-Pandemie im vergangenen Jahr hatte auf vielen sozialen Netzwerken und Plattformen zur Einführung neuer Regeln geführt. Auch Googles Videoportal Youtube installierte Richtlinien, die primär die Verbreitung von Desinformation limitieren sollten. Das in weiten Teilen automatisierte System erwischte aber immer wieder auch Clips, die den Verbotskriterien eigentlich gar nicht entsprachen. Darunter auch ein Video eines deutschen Nutzers über einen Corona-Protest in der Schweiz. Der Fall endete vor Gericht und nun in einer Strafzahlung für die Plattform.

Tom Brady meistgetrollter NFL-Star auf Instagram

Tom Brady: Beliebtes Ziel für Müll-Postings (Foto: Cian Leach, unsplash.com)

Quarterback Tom Brady, fünffacher Super-Bowl-MVP, ist der auf Instagram meistgetrollte Star der NFL. Dies ergab eine Untersuchung von "The Action Network". Demnach zielten innerhalb von zwölf Monaten fast eine dreiviertel Million beleidigender Instagram-Kommentare auf Brady ab. Rang zwei in der Trolling-Analyse belegt mit Patrick Mahomes Bradys auch sportlich wichtigster Herausforderer. Es gibt allerdings Spieler, für die der Anteil negativer Kommentare am Gesamtvolumen der Erwähnungen noch deutlich höher ausfällt als für die beiden Superstars.

Hitfabrik: Tiktok bringt Oldies in die Charts

Tiktok: Videos machen Musik populär (Foto:Pixabay/Olbergereon)

Das Videoportal Tiktok sorgt nicht nur mit eher fragwürdigen Internet-Trends für Aufsehen, sondern entpuppt sich mittlerweile auch als wichtiger musikalischer Trendsetter. Denn Clips, die auf der Plattform viral gehen, machen die dazu abgespielten Lieder unter den Nutzern bekannt und zu echten Charthits. Mitunter werden auf diese Weise dabei auch Songs aus der Versenkung geholt, die bis dato schon längst aus den Ohrmuscheln der breiten Hörerschaft verschwunden waren, wie das soziale Musik-Netzwerk Backstage Pro herausgefunden hat.

Facebook lässt in Asien Hasspostings oft durchgehen

LGBTQI+: Oft Ziel von Facebook-Hassrede (Foto: Pixabay/ Ben Kerckx)

In Asien gehen auf Facebook oft Hasspostings durch, die klar gegen die Gemeinschaftsrichtlinien zu verstossen scheinen. Das zeigt eine Studie von Forschern der University of Sydney und University of Queensland, die öffentliche Facebook-Gruppen in asiatisch-pazifischen Ländern betrachtet hat. In Australien klappt demnach die Moderation eigentlich gut, anderswo scheinen unter anderem nicht-englische Postings Probleme zu bereiten. Auch ergab die Studie, dass speziell der Hass gegen die LGBTQI+-Community offenbar vor allem von der Politik getrieben wird.

Onlinenetzwerk Tiktok sperrt Konten von sieben Millionen Minderjährigen

Sperrt Millionen Minderjährigenkonten: Tiktok (Bild: Pixabay/Motionstock)

Das vom vom chinesischen Unternehmen Bytedance betriebene Onlinenetzwerk Tiktok hat im ersten Quartal die Konten von sieben Millionen Minderjährigen dicht gemacht. Zudem seien von Jänner bis Ende März fast 62 Millionen Videos wegen Verstössen gegen die internen Richtlinien gelöscht worden, lässt Tiktok verlauten. Unter anderem habe man auf die Verbreitung von Hass, Nacktheit und Belästigungen reagiert.

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