Weniger Fake News stimmen Nutzer nicht um

Content versus Überzeugung: Weniger Fake News ändert daran nichts (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Die signifikante Verringerung von Content aus unzuverlässigen Quellen auf Facebook und Instagram verändert die grundlegenden politischen Überzeugungen und Einstellungen von Menschen nicht. Das zeigt ein Experiment von Forschern der University of California, Berkeley. Der Effekt tritt auch bei jenen auf, die zuvor oft Inhalte aus solchen Quellen gesehen hatten.

Social Media ersetzen für viele bereits den Arzt

 Web-Nutzerin: Soziale Medien ersetzen für manchen den Arzt (Bild: Hanin Abouzeid, pixabay.com)

Fast 80 Prozent der US-Bürger glauben, dass Gesundheitsinfos in sozialen Medien oft falsch oder irreführend sind. Der Rest verlässt sich dagegen darauf, was das Netz so anbietet, und trifft gesundheitliche Entscheidungen aufgrund dessen, was in den sozialen Medien vorgeschlagen wird. Das sind Ergebnisse einer Umfrage von Forschern der Yale University. Ältere vertrauen demzufolge den Gesundheitstipps aus dem Netz noch stärker.

Als erstes EU-Land verbietet Frankreich Social-Media-Nutzung unter fünfzehn Jahren

Symbolbild: Fotolia

Frankreich verbietet als erstes EU-Land die Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter fünfzehn Jahren. Das französische Parlament hat das entsprechende Gesetz nach langem Ringen beschlossen. Wobei das Gesetz eine stufenweise Umsetzung vorsieht.

KI-Tools auf Beeinflussung programmiert

Symbolbild: Pixabay/Geralt

KI-Tools zur Erstellung, Bearbeitung oder Erläuterung von Social-Media-Beiträgen können diese subtil verfälschen und durch die Verbreitung über Online-Netzwerke die öffentliche Meinung beeinflussen. Das geht aus einer Untersuchung des Oxford Internet Institute an der University of Oxford und des Hasso-Plattner-Instituts hervor.

Kinderschutz bei Social Media funktioniert oft nicht

 Apps: Kinderschutz funktioniert oft nicht wie angepriesen (Foto: Matthew Modoono, northwestern.edu)

Die Massnahmen der Social-Media-Plattformbetreiber zum Schutz von Kindern im Internet funktionieren nicht. Zu diesem Urteil gelangen Forscher der Northeastern University. So funktionieren nur 35 von 86 getesteten Kindersicherheitsfunktionen, die von Instagram, Tiktok, Snapchat und Youtube beworben werden.

Psyche von Senioren leidet durch Social Media

Internetnutzung tut nicht allen Senioren gut (Foto: Congerdesign, pixabay.com)

Laut Forschern der York University leidet auch die psychische Gesundheit von Senioren, wenn sie sich zu viel mit den sozialen Medien befassen. Ebenso nutzen Senioren mit angeschlagener psychischer Gesundheit verstärkt diese Medien. Das geht aus den Daten einer Umfrage zur Internetnutzung hervor, in der 13.500 Kanadier über 55 Jahren über ihre Aktivitäten im Bereich der Online-Kommunikation in den vorangegangenen drei Monaten sowie über ihre Wahrnehmung der eigenen psychischen Gesundheit und soziodemografische Faktoren berichteten.

Gen Z: Nachteile im Job wegen Social-Media-Aktivitäten

Soziale Medien: für die Gen Z wegen Jobs mit Vorsicht zu genießen (Foto: Heinemann, pixabay.com)

Neun von zehn US-Arbeitnehmern der Generation Z geben an, wegen Beiträgen in sozialen Medien negative Konsequenzen am Arbeitsplatz erfahren zu haben – darunter Verwarnungen, Verweise und Konflikte mit Vorgesetzten. Dies zeigt eine jüngst veröffentlichten Umfrage des Karriereportals Zety.com unter über 900 Angehörigen der Jahrgänge 1995 bis 2010.

Virtuelles Parldigi Open Hearing zu Altersschranken bei Social Media

Symbolbild: Pixabay/Albers Heinemann

Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit (Parldigi) veranstaltet ein virtuelles Open Hearing zum Thema "Altersschranken bei Social Media". Die öffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch, den 27. Mai, von 13:30 bis 15:00 Uhr online über "BigBlueButton" statt. Der Anlass will die aktuelle Diskussion über eine mögliche Altersschranke für Social Media in der Schweiz aufgreifen und verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft, Politik, Kindeswohl und Zivilgesellschaft darlegen.

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