Whatsapp verschiebt Ultimatum ein weiteres Mal

Bild: Pixabay

Zwar sind die umstrittenen Nutzungsregeln von Whatsapp am 15. Mai in Kraft getreten, dennoch ist der Instant-Messaging-Dienst auch ohne Zustimmung zu den neuen Bestimmungen noch einige Wochen weiter nutzbar. Denn das Ultimatum, die Regeln zu akzeptieren, wurde nochmals verlängert. Betroffene Konten würden noch nicht gelöscht oder entfunktionalisiert, sondern man werde die Anwender in Whatsapp in den kommenden Wochen weiterhin daran erinnern, heisst es seitens Whatsapp.

Italien fordert von Tiktok besseren Jugendschutz

In Italien unter Druck: Tiktok (Bild: Pixabay/Motionstock)

In Italien machen die Behörden der Kurzvideo-App Tiktok weiter Druck, damit die Altersgrenze zur Nutzung von 13 Jahren eingehalten wird. Die Datenschutzbehörde Garante forderte von den Tiktok-Betreibern nun verstärkte Massnahmen zum Jugendschutz. So sollten die Anbieter auch künstliche Intelligenz nutzen, um jüngere Kinder unter den Nutzern zu ermitteln und ihre Aktivität auf der Plattform der chinesischen Firma zu stoppen.

Linkedin will noch dieses Jahr mit einem Learning Hub durchstarten

Linkedin-Headquarters in Mountain View im Silicon Valley (Bild: Wikipedia/IPS1/ CC BY SA 2.0)

Die auf geschäftliche Kontakte fokussierte Social-Media-Plattfrom Linkedin will noch in diesem Jahr mit einer Skill-Plattform, dem Linkedin Learning Hub, starten. Ein kleiner Pool von Beta-Testern kann bereits jetzt schon darauf zugreifen. Sobald der Linkedin Learning Hub dann regulären Zugriff ermöglicht, sollen Learning Pro-Kunden automatisch für mindestens ein Jahr kostenlos den Learning Hub nutzen können, teilen die Kalifornier mit.

Clubhouse für Android in den USA als Beta-Testversion

Clubhouse macht mit der Android-Version offenbar Ernst (Symbolbild:Archiv)

Die audiobasierte Hype-App Clubhouse, mit der Nutzer Livetalks veranstalten und mit Zuhörenden interagieren können, war bislang nur für iPhones verfügbar. Nach immer stärker schrumpfendem Interesse kommt die App nun auch für Android-Smartphones: Nach einem Jahr Exklusivität für iPhones haben die App-Betreiber angekündigt, mit der Android-Version Ernst zu machen und eine Beta zu starten. Vorerst wird jedoch nur in den USA getestet.

Twitter blockiert Accounts, die Trump-Sperre umgehen

Konten, die dazu beitragen, die Trump-Sperre zu umgehen, werden von Twitter blockiert (Symbolbild: Pixabay/ Oliveralo)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat mehrere Accounts gesperrt, die dazu beitragen, die Sperre von Donald Trump zu umgehen. "Wir werden Massnahmen gegen Konten ergreifen, deren offensichtliche Absicht es ist, mit einem gesperrten Konto verbundene Inhalte zu verbreiten", erklärte dazu ein Sprecher des kalifornischen Social-Media-Netzwerkes gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Konten hatten demnach Inhalte einer kurz zuvor von Trump veröffentlichten Webseite auf Twitter geteilt.

Donald Trump auf Facebook weiterhin gesperrt

Weiterhin von Facebook ausgesperrt: Donald Trump (Bild: Pixabay/ GDJ)

Joe-Biden-Vorgänger Donald Trump bleibt beim weltgrössten Internetnetzwerk Facebook weiterhein gesperrt. Nach monatelangen Prüfungen hat das unabhängige Aufsichtsgremium des US-Konzerns entschieden, dem republikanischen Ex-US-Präsidenten den Zugriff auf die weltgrösste Social-Media-Plattform auf unbestimmte Zeit zu verwehren. Trump bekommt aber noch eine Chance, auf die Plattform zurückzukehren. Das Gremium wies das Onlinenetzwerk an, den Fall binnen sechs Monaten noch einmal zu prüfen.

Exodus von Mitarbeitern bei Basecamp

Das bis 2019 gültige Logo von Basecamp (Bild: Basecamp)

Nach einem Verbot politischer Gespräche am Arbeitsplatz hat rund ein Drittel der Belegschaft des in Chicago domizilierten US-Web-Software-Herstellers Basecamp die Kündigung eingereicht. Die Kündigungswelle setzte ein, nachdem der Chef der Firma, Jason Fried, in einem Blogbeitrag neue Unternehmensrichtlinien verkündet hatte. Dazu zählte ein Verbot gesellschaftlicher und politischer Diskussionen auf dem Unternehmensaccount.

Zwang zum Teilen von Neuigkeiten sinkt

Smartphone: Corona ändert Nutzung der sozialen Medien (Bild: Karlheinz Pichler)

Der Zwang, wegen der Corona-Pandemie mehr Zeit zu Hause zu verbringen, hat in vielen Ländern den Umgang mit sozialen Medien verändert. Laut einer Umfrage unter 4.000 Menschen in den USA und sieben anderen Staaten hat das Virus 49 Prozent davon abgehalten, im Hier und Jetzt zu leben, weil sie unter Druck standen, Neuigkeiten in den sozialen Medien auszutauschen. Für drei Viertel der Befragten hat dieser Druck während der Pandemie aber nachgelassen.

EU-Verordnung gegen Terrorinhalte im Netz ab 2022 in Kraft

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die EU-Verordnung gegen Terrorinhalte im Netz tritt kommendes Jahr in Kraft. EU-weit können zuständige Behörden künftig die Entfernung derartiger Inhalte bei Betreibern von Online-Plattformen anordnen. Dann muss der jeweilige Inhalt innerhalb einer Stunde gelöscht werden. Zuvor war das Gesetz, über das man sich bei den Trilogverhandlungen geeinigt hatte, durch den Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LiBe) passiert.

Facebook und Gucci reichen in Kalifornien Klage gegen Produktpiraterie ein

Gucci reicht zusammen mit Facebook Klagen wegen Produktpiraterie ein (Bild: Pixabay/ST33Lv0II1)

Facebook und Gucci haben eine gemeinsame Anzeige erstattet, mit der sie die Verletzung der Nutzungsbedingungen von Facebook und Instagram sowie der Eigentumsrechte Guccis, die Fälschung von Gucci-Marken und unlauteren Wettbewerb beklagen. Die Klage wurde bei einem Gericht in Kalifornien eingereicht, wie italienische Medien am Dienstag berichteten. Angezeigt wurde eine Person, die laut dem Vorwurf Facebook- und Instagram-Konten nutze, um gefälschte Gucci-Produkte zu verkaufen.

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