EU brummt Tiktok dreistellige Millionenstrafe auf

Erhält saftige Busse: Tiktok (Bild: Screenshot Kapi)

Saftige Strafe für den vom chinesischen Konzern Bytedance betriebenen populären Videodienst Tiktok: Gemäss einer Mitteilung der irischen Datenschutzkommission, die im Namen der EU handelt, verhängte die Europäische Union gegen Tiktok eine Busse in Höhe von 345 Millionen Euro. Auslöser war laut den Infos eine Untersuchung zum Umgang mit Nutzerdaten von Minderjährigen von Ende Juli bis Ende Dezember 2020.

Tiktok möchte ein soziales Netzwerk werden

Tiktok: auf dem Weg vom Videoportal zum sozialen Netzwerk (Foto: unsplash.com, Olivier Bergeron)

Tiktok arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Features, die über die Funktionalität eines klassischen Videoportals hinausgehen. Im Fokus stehen vor allem Funktionen wie das Verschicken und Teilen von Direktnachrichten, In-Stream-Chats oder die Integration von Online-Shopping. Das geht aus einer Liste von aktuellen Stellenausschreibungen des chinesischen Unternehmens hervor, die von der US-Nachrichtenseite "Axios" aufgespürt und veröffentlicht wurde.

Tiktok nimmt Rechenzentrum in Irland in Betrieb

Bild: Pixabay/albergereon

Der vom chinesischen Grosskonzeren Bytedance betriebene Kurzvideodienst Tiktok hat ein Rechenzentrum in Irland in Betrieb genommen. Damit soll die Angst vor einem Zugriff auf europäische Nutzerdaten von China aus zerstreut werden, heisst es. Tiktok zufolge habe mman damit angefangen, Daten von Nutzern aus Europa dorthin zu transferieren. Ein zusätzliches Datacenter in Irland und eines in Norwegen befänden sich zudem im Bau. Bis Ende 2024 sollen die europäischen Nutzerdaten dorthin verlagert und standardmässig gespeichert werden, so der Kurzvideodienst.

Fast jeder zweite US-Bürger für Tiktok-Verbot

Symbolbild: Pixabay/ixismus

Fast die Hälfte der Erwachsenen in den USA unterstützt ein Verbot der in chinesischem Besitz befindlichen Social-Media-App Tiktok, so eine Umfrage der Nachrichtenagentur "Reuters" und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Tiktok, das dem Tech-Giganten Bytedance gehört, wird von zig Millionen Amerikanern genutzt.

Mikroblogging: Nun heizt auch Tiktok "X" ein

So kündigt Tiktok seinen neuen Mikroblogging-Service an (Foto: tiktok.com)

Nun hat auch Bytedance-Tochter Tiktok einen Frontalangriff gegen den unlängst von Twitter auf "X" umgetauften Mikroblogging-Service gestartet. Die chinesische Video-Streaming-App ermöglicht nun auch wie X reine Textbeiträge. Kurz zuvor hatte Facebook-Mutter Meta mit "Threads" einen ähnlichen X-Rivalen ins Leben gerufen. Mit der Einführung von reinen Textbeiträgen will Tiktok es im Rennen um Innovationen mit rivalisierenden Social-Media-Giganten aufnehmen.

Tiktok paktiert mit Warner Music

Musik auf Tiktok: Labels wollen vom Hype der Plattform profitieren (Foto: tiktok.com)

Tiktok hat einen umfassenden Kooperationsvertrag mit dem Musiklabel Warner Music Group (WMG) unterzeichnet. Als Teil der auf mehrere Jahre ausgelegten Zusammenarbeit erwirbt das Videoportal die Lizenzrechte für die Nutzung des gesamten Musikkatalogs von Warner auf Tiktok, Tiktok Music, Capcut und dem eigenen kommerziellen Musikangebot der Website. Beide Partner sprechen von einem "Durchbruch", der langjährige Rechtsstreitigkeiten beendet und sich als richtungsweisend für andere Anbieter erweisen könnte.

Tiktok: E-Commerce-Einnahmen sollen dieses Jahr auf 20 Milliarden Dollar klettern

Bild: Olivier Bergeron auf Unsplash

Das vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Videoportal Tiktok will seine E-Commerce-Plattform markant ausbauen. Im laufenden Jahr soll sich das Geschäft mit Werbelinks für Waren während Liveübertragungen auf bis zu 20 Milliarden Dollar (18,66 Mrd. Euro) vervierfachen, wie die Finanznachrichten-Agentur Bloomberg mit Verweis auf Insiderkreise berichtet.

Tiktok will Verbotsurteil in Montana anfechten

Symbolbild: Pixabay/ixismus

Das vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Video- und Social-Media-Portal Tiktok klagt in den Vereinigten Staaten gegen den Bundesstaat Montana nach dessen Ankündigung, die Video-App zu verbieten. "Wir fechten das verfassungswidrige Tiktok-Verbot von Montana an, um unser Unternehmen und Hunderttausende Nutzer in Montana zu schützen", gab das Unternehmen auf Twitter bekannt. Es gebe eine Reihe von Präzedenzfällen, die Tiktok nach eigener Auffassung in eine juristisch starke Position brächten, heisst es.

Tiktok unterstützt aufstrebende Musiker

Musik auf Tiktok: Commercial Music Library hilft unbekannten Künstlern (Foto: tiktok.com)

Der Kurzvideodienst Tiktok möchte aufstrebende Musiker mit seinem neuen "Artist Impact Program" unterstützen. Im Rahmen der Initiative wird es bislang noch eher unbekannten Künstlern nicht nur möglich sein, ihre eigenen Kompositionen als Teil der plattforminternen Commercial Music Library (CML) anzubieten und zu bewerben. Sie sollen dadurch auch eine bessere Chance haben, mehr Einnahmen zu erzielen, indem sie Werbepartner und Unternehmen als neue Kunden finden, die ihre Werke für ihre eigenen Videoproduktionen verwenden möchten.

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