KI treibt Industrialisierung von Romance-Scams voran

Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Romance-Scams haben sich zu einem industrialisierten, KI-gestützten Geschäftsmodell entwickelt: Aus unkoordinierten Einzeltätern ist ein milliardenschweres, professionell organisiertes kriminelles Ökosystem geworden. Nach Angaben der Federal Trade Commission (FTC) verursachte Investmentbetrug – das eigentliche "Endgame“ vieler Romance-Scams – im Jahr 2024 Schäden in Höhe von 5,7 Milliarden US-Dollar. Experten gehen davon aus, dass es sich dabei lediglich um eine konservative Schätzung handelt. Nachfolgend eine Einschätzung von Satnam Narang, Senior Staff Research Engineer bei Tenable.

Microsoft warnt eindringlich vor Schatten-KI

Symbolbild:Adobestock

Der US-amerikanische Softwaregigant Microsoft warnt eindringlich vor dem unkontrollierten Einsatz von autonomen Softwarehelfern mit Künstlicher Intelligenz. In seinem neuen Cyber Pulse Report, der im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlicht wurde, stellen Forscher des Konzerns fest, dass KI-Helfer beim Programmieren bereits in über 80 Prozent der grössten Unternehmen (Fortune 500) im Einsatz sind. Die wenigsten Firmen hätten jedoch klare Regeln für die Verwendung der KI. Die rasante Verbreitung berge unkalkulierbare Risiken.

Produktbeschreibungen von KI-Chatbots regen eher zum Kauf an

KI-Chatbot: sehr dienlich für die Produktschönfärberei (Foto: pixabay.com, CreativeCanvas)

Mithilfe eines KI-Chatbots verfasste Produktbeschreibungen regen mit einer um 32 Prozentpunkten höheren Wahrscheinlichkeit eher zum Kauf an. Das haben Informatiker der University of California San Diego festgestellt. Grosse Sprachmodelle wie ChatGPT würden zu beschönigenden Zusammenfassungen neigen. Das wiederum beeinflusse das Verhalten der potenziellen Käufer. Die Forscher sprechen hierbei von kognitiven Verzerrungen durch die Chatbots.

Beirat Digitale Schweiz: Massnahmen zur Umsetzung der KI-Konvention des Europarats

Symbolbild: Pixabay

Am heutigen Beiratstreffen Digitale Schweiz haben sich die Teilnehmenden zur Frage ausgetauscht, mit welchen Massnahmen die Konvention des Europarats zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der Schweiz umgesetzt werden soll. Der Schwerpunkt lag auf Massnahmen wie Selbstverpflichtungserklärungen einzelner Branchen, Ethikkodizes und Standards. Bundesrat Albert Rösti leitete das Treffen, an dem auch Bundeskanzler Viktor Rossi teilnahm.

KI beschleunigt die nächste Welle der Robotik

Schaubild: IFR

Eine neue Generation KI-gesteuerter Roboter, die aus den Forschungslaboren in die reale Welt vordringt, wird von KI-Technologieunternehmen und Analysten vorangetrieben, die einen Billionen-Dollar-Markt darin sehen. Die Vision ist es, künstlicher Intelligenz eine Art von einem eigenen Roboterkörper zu geben.

KI-verfasste Liebesbriefe fallen komplett durch

Zwei Herzen: KI ist für den Valentinstag eher ungeeignet (Bild: autumnsgoddess0, pixabay.com)

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Liebesbriefe fallen bei vielen Adressaten durch, so Psychologen der University of Kent. Sie raten angesichts des bevorstehenden Valentinstags am 14. Februar eher zu persönlichen Zeilen. In sechs Studien mit fast 4.000 Teilnehmern aus Grossbritannien haben die Forscher untersucht, wie Menschen diejenigen wahrnehmen, die KI-Tools wie ChatGPT nutzen, um eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, vom Schreiben von Computercodes und Tagesplänen bis hin zur Planung einer Stadtrundfahrt für einen Freund oder dem Verfassen eines Heiratsantrags.

Grossbank Goldmann Sachs automatisiert Abläufe mit KI von Anthropic

Goldmann-Sachs-Gebäude in New York (Bild: Pixabay/Predrag Kezic)

Die US-Grossbank Goldmann Sachs hat laut einem Bericht des Senderes CNBC eine weitreichen Partnerschaft mit dem auf Künstliche Intelligenz (KI) fokussierten Startup Anthropic besiegelt, um interne Prozesse durch den Einsatz von KI-Agenten, die auf Anthropics Modell Claude basieren, zu automatisieren. Dabei geht es vor allem um komplexe Back-Office-Aufgaben, wie etwa die Abwicklung und Abstimmung von Trades und Transaktionen oder um die Überprüfung neuer Kunden (Know Your Customer) und Onboarding-Prozesse im Sinne von Compliance-Aufgaben.

EPFL: KI ermöglicht ein Who is Who der Braunbären in Alaska

KI erkennt Bären in freier Wildbahn (Bild: zVg/ CC BY-SA)

Ein Forschungsteam der EPFL und der Alaska Pacific University hat ein KI-Programm entwickelt, das einzelne Bären in freier Wildbahn erkennen kann und dies trotz erheblicher Veränderungen ihres Erscheinungsbilds im Verlauf der Saison. Dieses Programm birgt Potenzial für Forschung, Management und Naturschutz.

KI dreht selbstständig Musikvideos

Um die hohen Kosten für ein aufwändig gestaltetes Musikvideo wieder hereinzubekommen muss ein Song schon zum Renner werden. Künftig entfällt diese Notwendigkeit, denn es sind weder Kameraleute noch Regisseure oder Darsteller nötig, die bezahlt werden müssen. Stattdessen erstellt eine Software das Video, die auf generativer künstlicher Intelligenz (GenKI) basiert: AutoMV. Sobald sie ein Lied hört, erstellt sie automatisch ein Video dazu. Entwickelt wurde sie von Forschern der Queen Mary University of London mit beteiligten Kollegen der University of Manchester und aus China.

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