KI-Roboter "Cassie" läuft fünf Kilometer

'Cassie': Roboter in Straußenform in Aktion (Foto: oregonstate.edu)

"Cassie", der zweibeinige Roboter von Forschern der Oregon State University (OSU) hat Geschichte geschrieben. Dem künstlichen Gehilfen, der seine Laufbewegungen mithilfe von maschinellem Lernen auch in schwierigem Outdoor-Terrain steuern kann, ist es nun erstmals gelungen, eine Strecke von fünf Kilometern in einem Stück zu absolvieren. Für die gesamte Distanz brauchte er nur 53 Minuten und eine einzige Akkuladung.

Europäische Kommission plant Verordnung für KI-Systeme

Künstliche Intelligenz: EU plant Verordnungen (Symbolbild: UTSA.edu)

Trotz des enormen Potenzials von Künstlicher Intelligenz für neue Geschäftsideen und wirtschaftliches Wachstum bis hin zu Lösungen zum Wohle der Zivilgesellschaft sind mit dem Einsatz der Anwendungen auch Unsicherheiten und Risiken verbunden. Die Europäische Kommission plant – ähnlich wie bei der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – eine Verordnung einzuführen, um KI-Systeme künftig zu regulieren. Dabei sei eine Konformitätsbewertung durch Anbieter vorgesehen, die eine KI-Zertifizierung unumgänglich machen werde.

Mit AI zu neuen Arzneistoffen nach dem Vorbild der Natur

Das von einer künstlichen Intelligenz entworfene Molekül rechts hat dieselben pharmakologischen Eigenschaften wie der Naturstoff Marinopyrrol A (links). (Bild: Colourbox / Montage ETH Zürich)

Artificial Intelligence (AI) kann gezielt die biologische Aktivität von Naturstoffen erkennen, wie Forschende der ETH Zürich gezeigt haben. Darüber hinaus hilft AI, Moleküle zu finden, welche die gleiche Wirkung wie ein Naturstoff haben, aber einfacher in der Herstellung sind. Der Pharmaforschung eröffnen sich damit enorme Möglichkeiten, die auch das Potenzial haben, deren Spielregeln neu zu definieren.

EU lanciert einheitliche Regeln für KI

EU beschliesst einheitliche KI-Regeln (Symbolbild: UTSA.EDU)

In Europa soll es künftig einen strengen Rahmen für den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) geben. In einer KI-Verordnung soll unter anderem der Gebrauch bestimmter Technik untersagt werden, etwa wenn Minderjährige zu gefährlichem Verhalten ermuntert werden oder Behörden dadurch die Möglichkeit bekämen, das soziale Verhalten von Bürgerinnen und Bürgern zu bewerten.

Neues KI-Tool schreibt passende Songtexte

Notenblatt: KI findet zum Sound passende Texte (Foto: pixabay.com, stevepb)

Forscher der University of Waterloo haben mit "Lyricjam" ein intelligentes KI-System entwickelt, das zu Instrumentalmusik automatisch passende Songtexte schreibt. Es analysiert einzelne Audioclips oder live gespielte Stücke von Solokünstlern oder Bands und generiert dann auf Basis verschiedener Faktoren wie dem Tempo oder den verwendeten Akkorden in Echtzeit Texte, die auch die Stimmung der gespielten Musik widerspiegelt.

KI-Hörhilfe liefert besseres Sprachverstehen

Zielgerichtetes Hören: KI ermöglicht das noch besser (Bild: pixabay.com, geralt)

Forscher des Hörforschungslabors der Universität Bern und des Inselspitals haben in einer Machbarkeitsstudie gezeigt, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Entwicklung von Hörimplantaten hilft und den "Cocktail-Party-Effekt" ermöglicht. Damit soll der hörbeeinträchtigte Träger aus vielen Schallquellen gezielt Sprache herausfiltern können - normalerweise eine natürliche Fähigkeit des Gehirns. Konkret geht es bei dem neuen Ansatz um virtuelle Zusatzmikrofone, deren Signale mittels KI errechnet werden.

KI-gestütztes System warnt vor Staus drei Stunden vorher

Kreuzung in Melbourne: Neues System sagt Staus vorher (Foto: unimelb.edu.au)

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich Verkehrsstaus vorhersagen, die erst in drei Stunden auftreten. So sollen der Verkehr in Grossstädten optimiert und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Das australische integrierte multimodale Ökosystem (Aimes) ist an der University of Melbourne mit Peakhour Urban Technologies, dem Verkehrsministerium des Bundesstaates Victoria und Telstra entwickelt worden.

AI made in Europe: Claire und ZHAW eröffnen Büro in Zürich

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die auf Künstliche Intelligenz (KI) ausgerichtete Non-Profit-Organisation Claire (Confederation of Laboratories for Artificial Intelligence Research in Europe) eröffnet im Zuge ihrer Europa-Expansion neue Büros in Oslo, Paris, Brüssel und Zürich. Das Office von Clair Switzerland wird im Rahmen einer Office Launch Roadshow am 26. Mai gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HWAZ) in der Limmatstadt eröffnet.

KI lernt Programmiersprachen zu übersetzen

Codes aus Programmiersprache: bald übersetzbar (Foto: pixabay.com, kuszapro)

IBM hat auf der Konferenz Think 2021 "Codenet" vorgestellt, ein Computerprogramm, das auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML) Progamme übersetzen kann. Es handelt sich um einen umfangreichen Datensatz, der KI- und ML-Systemen das Übersetzen von Codes beibringen soll. Er besteht aus rund 14 Millionen Snippets, das sind kleine Programmteile, die integriert werden, und 500 Millionen Code-Zeilen, die auf mehr als 55 ältere und aktive Programmiersprachen verteilt sind - von Cobol über Fortran bis hin zu Java, C++ und Python.

EU möchte KI regulieren

Künstliche Intelligenz: EU will Anwendung regulieren (Bild: Pixabay)

Die EU-Kommission will die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) regulieren. In einigen wenigen Bereichen soll die Verwendung von KI grundsätzlich verboten werden, wie aus einem Gesetzesentwurf der Brüsseler Behörde hervorgeht. Andere Anwendungen sollen als "risikoreich" eingestuft werden und bräuchten demnach eine spezielle Zulassung. Laut dem Gesetzesentwurf, der heute Mittwoch vorgestellt werden soll, könnten etwa Möglichkeiten der generalisierten Überwachung der Bevölkerung mit Künstlicher Intelligenz verboten werden.

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