Schweizer Organisation als "Antenne" zu europäischen KI-Fabriken

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Eine Schweizer Organisation soll künftig als "Antenne" eng mit europäischen KI-Fabriken zusammenarbeiten. Konkret wählte die EU-Kommission "Hearts" (Helvetic AI Resources, Technologies and Services) aus, die besonders stark in Bereichen wie der Wettervorhersage sei und mit KI-Fabriken in Finnland, Spanien, Schweden und Italien zusammenarbeiten werde.

KI-Modus in der Google-Suche jetzt auch in der DACH-Region verfügbar

Logobildquelle: Google

Ab heute ist der KI-Modus in der Google-Suche in 36 neuen Sprachen und fast 50 weiteren Ländern verfügbar, unter anderem auch in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Sie erscheint als zusätzliche Registerkarte in der Google-Suche sowie in der Google-App für Android und iOS.

KI testet Gehör so zuverlässig wie ein Experte

Test: KI ermittelt, wie gut ein Mensch hört (Bild: Clker-Free-Vector-Images, pixabay.com)

Forscher der University of Manchester haben einen KI-gestützten Höralgorithmus des "Digits-in-Noise-Tests" (DIN) entwickelt, der "Text-to-Speech" (TTS) und automatische Spracherkennungstechnologien (ASR) kombiniert. DIN ist ein Test, mit dem sich ermitteln lässt, wie gut eine Person gesprochene Ziffern versteht, wenn die Sprechstimme von Geräuschen überlagert ist.

Vertrauen in KI in der Schweiz hoch, täglicher Einsatz für viele nicht erkennbar

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Von alltäglichen Anwendungen wie der Google-Suche und Gesundheits-Trackern bis hin zu den unsichtbaren Vorteilen in der Arzneimittelforschung oder Rentenplanung – KI ist bereits fest im Alltag verankert. Gemäss einer neuen Studie des Infrastrukturanbieters Equinix ist ein Grossteil der befragten Schweizer:innen davon überzeugt, dass sie verstehen, wie KI funktioniert (67 Prozent), doch nur 38 Prozent geben an, täglich KI-gestützte Dienste oder Anwendungen zu nutzen.

Deutsche wollen bei Anträgen Bearbeitung durch KI

Antrag stellen: Zwei Drittel befürworten KI-Support in Amtsstuben (Foto: pixabay.com, Krissie)

Laut einer neuen Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Erwachsenen in Deutschland befürworten 65 Prozent den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zur Bearbeitung von Anträgen in Ämtern. 31 Prozent lehnen jeden KI-Einsatz bei ihren Anträgen ab, heisst es. Sieben Prozent der Bürger wollen, dass die KI den Antrag selbsttätig prüft und auch entscheidet.

ChatGPT lagert sensible Themen künftig aus

ChatGPT: Algorithmen künftig weniger emotional (Bild: pixabay.com, Franz26)

OpenAIs generative Künstliche Intelligenz ChatGPT verarbeitet sensible oder besonders emotionale Themen künftig in anderen Sprachmodellen. Laut Head of ChatGPT Nick Turley wird dieses Sicherheits-Feature künftig entweder auf einem sogenannten Reasoning-Modell oder auf einer Version von GPT-5 gesondert verarbeitet

Innflow präsentiert Schweizer Sprachmodell

Innflow-Chef Thomas Hottinger (Bild: zVg)

Die im innerschweizerischen Rotkreuz domizilierte Innflow präsentiert mit Secure LLM ein Sprachmodell, das vollständig in der Eidgenossenschaft betrieben wird und Unternehmen eine kontrollierte, Compliance-konforme Nutzung von KI ermöglichen soll. Secure LLM verarbeitet gemäss Mitteilung unternehmenseigene Daten, ist nicht öffentlich zugänglich und laufe vollständig in der Schweiz, und zwar "mit klar geregelter Verarbeitungskontrolle, DSGVO-Konformität und ohne Datenabflussrisiken", wie es heisst.

OpenAI-Chef Sam Altman wil KI-Einsatz im Gesundheitswesen forcieren

Sam Altman (Bild: Steve Jurvetson, CC BY-SA 2.0)

Der 1985 in Chicago geborene Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, will den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen forcieren. "Wir haben in den letzten beiden Versionen beobachtet, dass immer mehr Menschen ChatGPT zur Unterstützung bei der Verwaltung ihrer Gesundheitsversorgung nutzen, und das funktioniert mittlerweile recht gut", so Altman in seiner Rede bei der Verleihung des diesjährigen Axel-Springer-Awards an ihn in Berlin.

KI-gestütztes Trainingsmodul von Spitch gefragt

Symbolbild: Spitch

Das von Spitch entwickelte KI-basierte Trainingsmodul für Call Center-Agent erfreut sich offenbar einer grossen Nachfrage. Neu setzen etwa die Berner Kantonalbank (BEKB) und der deutsche Dienstleister im Bereich des Kundenmanagements Davero Dialog auf das Trainingsmodul, das realitätsnahe Anrufsimulation mit automatisiertem und personalisiertem Feedback kombiniert. Dabei werden reale Kundendialoge genutzt, um die Beschäftigten in Contact praxisnah und interaktiv zu schulen.

Tauchroboter: Autonome Unterwasser-Müllabfuhr im Anmarsch

Die TUM-Forschenden Nicolas Hoischen, Zara Zhotabayeva, Tzu-Yuan Huang und Hamish Grant (v.l.n.r.) diskutieren am Hafen von Marseille über den neuen Tauchroboter der TUM (Foto: Andreas Schmitz, TU München)

Müll in den Meeren ist eines der grössten Umweltprobleme weltweit. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat im Rahmen des EU-Projektes "Seaclear 2.0" nun einen autonomen Tauchroboter entwickelt, der eigenständig Müll erkennen und herausholen kann. Seine KI analysiert Gegenstände über Ultraschall und Kameras, greift sie und bringt sie an die Wasseroberfläche. Im Hafen von Marseille in Südfrankreich demonstrierte die autonome Unterwasser-Müllabfuhr erstmals ihre Fähigkeiten.

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