In der KI-begeisterten Schweiz ist Desinformation im Vormarsch

Symbolbildf: Pixabay/ Emerson23Work

In diesem Jahr nutzten in der Schweiz mehr als zwei von fünf Personen künstliche Intelligenz (KI) (43 Prozent) zur Erstellung von Inhalten wie Texten oder Bildern. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es sogar vier von fünf Personen. Gleichzeitig sieht sich die Bevölkerung online vermehrt mit Desinformation, Hassreden oder Betrug konfrontiert. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der jüngsten Befragung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Internetnutzung in den Schweizer Haushalten.

USA: KI von Banken treibt Kreditnehmer in Ruin

Bezahlen: Geliehenes Geld belastet Verbraucher immer mehr (Foto: Ahmad Ardity, pixabay.com)

Die oft KI-gestützten Algorithmen von US-Banken, die automatisiert Kreditzusagen geben, treiben viele Amerikaner immer tiefer in die Verschuldung. Das zeigt eine neue Studie des King's College London und des Federal Reserve Board. Demnach werden auf diese Weise oft Kredite an Menschen vergeben, die bereits verschuldet sind. Auch gehe die Initiative zur Bewilligung neuer Kredite beziehungsweise zur Erhöhung der Kreditlinie meist von Banken und nicht Kunden aus.

KI-Tool entschärft antidemokratische Beiträge

Parteipolitische Differenzen: Neues Tool verschiebt Negatives (Bild: Larisa, pixabay.com)

Ein neues Tool von Forschern der Stanford University verringert parteipolitische Feindseligkeit im X-Feed, ohne dabei politische Beiträge zu entfernen. Es ordnet die Inhalte neu, die der Nutzer sieht. Antidemokratische und feindselige Beiträge werden nach unten verschoben. Identifiziert und eingestuft werden diese Beiträge von Künstlicher Intelligenz (KI).

In Deutschland befürchtet jeder Sechste, wegen KI den Arbeitsplatz zu verlieren

Symbolbild: Pixabay/Geralt

In Deutschland hegt jeder sechste Beschäftigte die Befürchtung, dass der eigene Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz (KI) gefährdet ist. Dies belegt eine Sonderauswertung des Xing Arbeitsmarktreports 2025. Für den Report befragte das Marktforschungsinstitut Appinio im Auftrag des Karrierenetzwerks im Juli 2.000 Beschäftigte online.

KI-Schleimerei führt zunehmend zu Fehlern

Grosse Sprachmodelle schmeicheln Menschen oft (Illustration: Renee Zhang, northeastern.edu)

Grosse Sprachmodelle (LLM) wie ChatGPT und andere KI-Chatbots passen sich schnell der Meinung ihrer Befrager an, entschuldigen sich, schmeicheln und sind extrem zustimmungsfreudig. Dieses Verhalten ist so weitverbreitet, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: KI-Schleimerei. Dieses Verhalten kann fatale Folgen haben. So haben Forscher der Northeastern University in Evanton im US-Bundesstaat Illinois festgestellt, dass diese Schleimerei grosse Sprachmodelle fehleranfälliger macht.

Allianz-Tochter soll 1'500 Mitarbeitende durch KI ersetzen

Symbolbild: Allianz

Allianz Partners, ein Tochterunternehmer des Versicherungskonzerns Allianz, will über 1.500 Mitarbeitende durch Künstliche Intelligenz ersetzen. Gemäss einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" wolle die auf Versicherungen rund um Reise und Auto spezialisierte Allianz Partners einfache Kundenanrufe künftig vermehrt durch KI beantworten lassen. Zwar bestätigte das Unternehmen keine konkreten Stellenabbaupläne, widersprach dem aber auch nicht.

KI-Chatbots sind keine guten Lehrkräfte

Interaktion mit KI-Chatbot: führt Studenten oft in die Irre (pixabay.com, Startup Stock Photos)

KI-Chatbots zur Unterstützung des an chronischem Lehrermangel leidenden Bildungssystems eignen sich nur bedingt. Denn grosse Sprachmodelle wie ChatGPT sind nicht unfehlbar. Die Gefahr, dass diese Schülern zuweilen Unsinn beibringen, ist gross, so Tiffany Li vom Stevens Institute of Technology. Die Expertin hat eine systematische Studie durchgeführt, um herauszufinden, inwieweit Schüler sachlich falsche Infos von Chatbots erkennen und wo und warum sie dabei Probleme haben.

KI-Chat statt Suchmaschine im Vormarsch

KI-Chatbot: Bereits jeder Zweite in Deutschland nutzt ihn statt Google und Co (Symbolbild: Fotolia, SDEcoret)

In Deutschland nutzt jeder zweite Internet-User manchmal einen KI-Chat statt der klassischen Internetsuche. Laut einer neuen Umfrage des in Berlin domizilierten Digitalverbandes Bitkom unter 1.156 Personen verwendet zwar jeder Vierte weiterhin überwiegend die klassischen Schmaschinen. 13 Prozent setzen aber gleich häufig auf Online-Suche und KI-Chat.

KI-Kompetenz sollte kein Soft Skill, sondern Teil der Unternehmens-DNA werden

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Während Unternehmen quer über den Globus Milliarden in KI investieren und für die Zukunft technologisch aufrüsten, übersehen sie schnell einen nach wie vor entscheidenden Faktor für den wirklich lohnenden Einsatz: den Menschen. Dabei ist es gerade dessen KI-Kompetenz, die darüber entscheidet, ob Technologie Wert schafft oder Investitionen einfach verpuffen.

Autoren fühlen sich von KI-Tools stark bedroht

Bücher: KI droht Autoren langfristig überflüssig zu machen (Foto: Mauro Borghesi , pixabay)

Mehr als die Hälfte der auf dem britischen Markt aktiven Romanautoren glauben, dass sie Künstliche Intelligenz (KI) vollständig ersetzen wird. Das zeigt eine Analyse der University of Cambridge. Die Kommunikationswissenschaftlerin Clementine Collett hatte Anfang des Jahres 258 Romanautoren sowie 74 Brancheninsider - von Lektoren bis hin zu Literaturagenten - befragt, um zu ermitteln, welche Folgen KI in der Welt der britischen Belletristik hat.

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