KI-Roboter "Cassie" läuft fünf Kilometer

'Cassie': Roboter in Straußenform in Aktion (Foto: oregonstate.edu)

"Cassie", der zweibeinige Roboter von Forschern der Oregon State University (OSU) hat Geschichte geschrieben. Dem künstlichen Gehilfen, der seine Laufbewegungen mithilfe von maschinellem Lernen auch in schwierigem Outdoor-Terrain steuern kann, ist es nun erstmals gelungen, eine Strecke von fünf Kilometern in einem Stück zu absolvieren. Für die gesamte Distanz brauchte er nur 53 Minuten und eine einzige Akkuladung.

Autonome Autos üben Begegnungsverkehr

Begegnungsverkehr auf einer engen Straße in Pittsburgh (Foto: cmu.edu)

Forscher der Carnegie Mellon University (CMU) haben eine Methode entwickelt, die mögliche Kooperationsmodelle zwei sich entgegenkommender realer Fahrer erfasst. Zudem haben sie eine Rechenvorschrift für die Lösung einer Fahrzeugbegegnung auf beengtem Raum programmiert. Modelle und Algorithmus sollen dafür sorgen, damit ein maschineller Lernprozess einsetzt, der autonome Fahrzeuge sinnvoll auf die jeweiligen Aktionen des jeweils anderen Fahrzeugs abstimmt.

2D-Magnet als Basis für neue Datenspeicher

Schematische Darstellung: So ist der 2D-Magnet aufgebaut (Grafik: lbl.gov)

Den dünnsten 2D-Magneten der Welt, der bei Zimmertemperatur und selbst noch bei 100 Grad Celsius stabil ist, haben Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory (LBNL). Er könnte die Basis für neue Datenspeicher werden. Auch für die Quantenphysik und die Spintronik, die nicht nur die elektrische Ladung eines Elektrons nutzt, sondern auch dessen magnetische Ausrichtung (Spin), könnte der 2D-Magnet neue Massstäbe setzen.

E-Pflaster erzeugt Strom sogar im Schlaf

Darstellung: So funktioniert das elektronische Pflaster (Foto: UCSD)

Forscher der University of California San Diego haben ein Pflaster entwickelt, das um die Fingerkuppe gelegt wird und dabei Strom erzeugt, selbst wenn man im Bett liegt und schläft. Möglich wird das über Enzyme, die in den hauchdünnen Streifen eingebettet sind. Diese wandeln den ständig produzierten Schweiss elektrochemisch in Strom um.

Bewegungseinschränkung: Roboter assistiert beim Anziehen

Assistenz: Roboter hilft beim Anziehen einer Jacke (Foto: mit.edu)

Bislang erstarren Assistenzroboter, etwa in der Pflege, oft einfach, wenn ihre Bewegungssensoren eine drohende Kollision melden. Besser wäre es, wenn sie die eigene Bewegung anpassen würden. Eben das macht ein Roboter, den Forscher am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) so programmiert haben, dass er sich ähnlich bewegt wie ein Mensch. Er kann zum Beispiel beim Anziehen einer Jacke helfen.

Risc-V-Prozessorkern mit funktionaler Sicherheit

Bild: zVg

Der schwedische Softwarehersteller IAR Systems bietet mit seinem neuesten Release von Entwicklungstools für Risc-V-Prozessoren Unterstützung für den Risc-V-Prozessorkern "Emsa5-FS" des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS. Nutzer der Toolchain-Software sollen nun gemäss Mitteilung von vereinfachten Zertifizierungsprozessen für funktionale Sicherheit, geringeren Kosten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg und maximaler Performance in Risc-V-basierten Anwendungen profitieren können. Vermarktet wird der neue Prozessorkern durch den Fraunhofer-Partner Cast.

Mit AI zu neuen Arzneistoffen nach dem Vorbild der Natur

Das von einer künstlichen Intelligenz entworfene Molekül rechts hat dieselben pharmakologischen Eigenschaften wie der Naturstoff Marinopyrrol A (links). (Bild: Colourbox / Montage ETH Zürich)

Artificial Intelligence (AI) kann gezielt die biologische Aktivität von Naturstoffen erkennen, wie Forschende der ETH Zürich gezeigt haben. Darüber hinaus hilft AI, Moleküle zu finden, welche die gleiche Wirkung wie ein Naturstoff haben, aber einfacher in der Herstellung sind. Der Pharmaforschung eröffnen sich damit enorme Möglichkeiten, die auch das Potenzial haben, deren Spielregeln neu zu definieren.

Heuschreckenflügel sollen Drohnen antreiben

Heuschrecke: Vorbild für effiziente Drohnen (Foto: Pixabay/Anrita1705)

Forscher der University of Lincoln, der Huazhong University of Science and Technology (HUST) sowie der Guangzhou University haben Drohnenflügel gebaut, deren Eigenschaften Heuschrecknflügeln ähneln. Denn diese Insekten sind ausdauernde und schnelle Flieger, die verhältnismässig wenig Energie verbrauchen, um voranzukommen. Sie nutzen den Auftrieb, ähnlich einem Segelflugzeug und haben geringen Luftwiderstand. Ähnliches ist auch für Drohnen erstrebenswert.

Seiten

Forschung & Entwicklung abonnieren