"Smart Trees“: Wiener Stadtgärten testen digitale Sensoren für intelligente Baumbewässerung

 IOT-Sensoren für die Baumbewässerung  (Copyright: Stadt Wien/Martin Votava)

Um den Baumbestand der Stadt Wien langfristig vital zu halten und Ressourcen effizienter einzusetzen, testen die Wiener Stadtgärten gemeinsam mit Wien Energie und Wien Digital derzeit im Rahmen des IoT-Projekts "Smart Trees" digitale Bodenfeuchtesensoren. Auf Basis der erhobenen Daten soll künftig sowohl die optimale Wassermenge als auch das richtige Bewässerungsintervall festgelegt werden. Der Beobachtungszeitraum läuft zunächst bis Ende 2026; danach werde über weitere Schritte sowie gegebenenfalls über zusätzliche Ziele des Projekts entschieden, heisst es in einer Aussendung dazu.

Sensoren bewahren Läufer vor Verletzungen

Läuferin: Forscher wollen Verletzungsrisiko reduzieren (Foto: roxanawilliams1920, pixabay.com)

Profi- und Freizeitsportler profitieren laut Forschern der Ingenieurschule der Harvard University (SEAS) künftig von Sensordaten, die von ihren Smartwatches und anderen tragbaren Geräten erhoben werden. Zentral geht es um die Kraft, die auf den Körper beim Aufprall und Abstossen der Füsse wirkt. Das ist den Wissenschaftlern zufolge ausschlaggebend für die Verletzungsgefahr und damit die wichtigste Information.

Haarfeiner Sensor misst alle Gehirnströme

Vergleich der Größe der EEG-Elekzrode und eines menschlichen Haars (Foto: Tao Zhou, psu.edu)

Forscher der Pennsylvania State University haben ein haarfeines Gerät zur präzisen Messung der Gehirnströme entwickelt. Dessen stecknadelkopfgrosse Elektrode wird mit einem Spezialkleber auf der Kopfhaut befestigt. Anders als die Elektrodenhaube bietet das neue System zuverlässige Langzeitmessungen, aus denen die Ärzte im Gegensatz zu Momentaufnahmen genauere Schlüsse ziehen können. Die Elektroenzephalografie (EEG) wird gewissermassen alltagstauglich.

Moskito-Antennen finden Verschüttete besser

Überdimensionales Modell einer neuen Moskito-Antenne (Foto: Drew Stone, purdue.edu)

Moskitos haben zwar keine Ohren, können aber trotzdem extrem leise Geräusche voneinander unterscheiden. Das gelingt ihnen durch die Analyse der Schallwellen, die sie mit ihren sensiblen Antennen empfangen. Diese Antennen haben Pablo Zavattieri und Ximena Bernal von der Purdue University jetzt nachgebaut.

KI-programmierter Airbag für die Knie von Sportlern

Airbag für das Knie: soll effektiv Verletzungen durch Tritte und Co abfangen (Foto: hippos.life)

Das Londoner Startup Hippos Exoskeleton hat einen Knie-Airbag für Sportler entwickelt, der die Gefahr von Kreuzbandrissen und Co mindern soll. Er wird direkt am Knie befestigt. In der Manschette stecken Sensoren, die auf äussere Gewalt reagieren und innerhalb von 30 Millisekunden das Schutzpolster aufblasen, noch ehe ein Tritt oder Sturz Schaden anrichten kann.

Elektronische Zunge "schmeckt" Frische von Lebensmitteln

o sieht das Labormodell der elektronischen Zunge aus (Foto: Saptarshi Das, psu.edu)

Saptarshi Das und sein Doktorand Harikrishnan Ravichandran von der Pennsylvania State University haben eine neuartige elektronische Zunge zur Überwachung der Frische von Lebensmitteln entwickelt. Die Trefferquote soll bei 95 Prozent liegen. Die hohe Genauigkeit resultiert auch aus der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) im Auswerte-Algorithmus. Verdächtige Stoffkombinationen werden somit besser erkannt.

Starker Ausblick für den globalen Sensormarkt

Der Sensor-Markt (Bild: IDTech)

Der globale Sensormarkt ist gut etabliert, mit Hunderten Millionen produzierter Sensoren pro Jahr. Dennoch bleibt der Markt in Bewegung, da sich die Trends in den Bereichen Mobilität, Edge-Computing, KI und digitales Gesundheitswesen kontinuierlich weiterentwickeln und die Anforderungen an die Sensortechnologie neu gestalten.

Quantensensor für die Welt der Atome gebaut

Taner Esat vom Forschungszentrum Jülich konzipierte den Sensor (Foto: fz-juelich.de, Sascha Kreklau)

Forscher des Forschungszentrums Jülich und des IBS Center for Quantum Nanoscience haben einen neuen Quantensensor durch Verwendung eines einzelnen Moleküls entwickelt, der winzige magnetische Felder auf atomarer Skala vermessen kann. Damit wird ein MRT-ähnliches Tool zur Untersuchung von Quantenmaterialien Realität.

Chip-Arrays finden Schwermetalle im Wasser

Mikrofluidische Fluoreszenzsensor-Chip-Arrays (Abbildungen: Li Lingfei, english.hf.cas.cn)

Forscher des Hefei Institutes of Physical Science der Chinese Academy of Sciences haben mikrofluidische Fluoreszenzsensor-Chip-Arrays zur Erkennung von Schwermetallen in Wasser entwickelt. Ergebnisse werden an ein mit Farbenerkennungstechnologie ausgestattetes Smartphone übertragen. Details sind im "Chemical Engineering Journal" nachzulesen.

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