MIT stattet KI mit visueller Komponente aus

KI erkennt die richtige Katze, auch wenn sie anders aussieht (Bilder: mit.edu)

Ein internationales Forscher-Team unter der Leitung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bringt der Künstlichen Intelligenz (KI) das Unterscheiden von Tieren und Objekten bei. Es handelt sich um ein sogenanntes Vision-Language-Modell (VLM), also ein grosses Sprachmodell wie ChatGPT mit einer visuellen Komponente.

Gefiltertes Arsen wird wertvoller Rohstoff für Elektronik

Schematische Darstellung der Entfernung und Rückgewinnung von Arsen (Illustration: eng.geus.dk)

Forscher um Kaifeng Wang und Case van Genuchten vom Geologischen Dienst Dänemarks und Grönlands verwandeln den bei der Entfernung von Arsen aus dem Grundwasser zurückbleibenden Schlamm in einen wertvollen Rohstoff für die Halbleiterindustrie, Batteriehersteller und Elektronik im Allgemeinen.

Magnetisierungstexturen in Graphen erfasst

Hochempfindlicher Sensor der israelischen Forscher (Bild: Eli Zeldov, Surajit Dutta, weizmann.ac.il)

Forscher des Weizmann Institute of Science haben die lokalen Magnetisierungstexturen in rhomboedrischem Graphen mithilfe eines nanoskaligen supraleitenden Quanteninterferenzgeräts (Nano-Squid) untersucht. Ihre Arbeit bietet neue Einblicke in physikalische Prozesse, die die zuvor in dem Material beobachteten korrelierten Zustände steuern. Ihre Forschungsergebnisse sind in "Nature Physics" nachzulesen.

Maschinenlernen zeigt thermische Schalter

Smart Watch: Wird mit neuem Verfahren künftig energieeffizienter (Foto: fancycrave1, pixabay.com)

Ein neues Verfahren von Forschern der University of Tennessee nutzt erstmals maschinelles Lernen zur Identifizierung eines thermischen Schalters. Xiangyu Li und Shaodong Zhang haben spezielle NEP-Computermodelle darauf trainiert, wie Atome auf Sub-Nanometer-Skala miteinander interagieren. Ihre Forschungsergebnisse sind im "International Journal of Thermal Sciences" und in "NPJ Computational Materials" publiziert.

A-Textile: Sticker kommuniziert mit Chatbot

Aufkleber mit vielseitigen Anwendungen (Fotos: Science Advances (2025). DOI: 10.1126/sciadv.adx3348)

"A-Textile" nennen Forscher der Soochow University und der National Chung Hsing University einen kleinen Aufkleber aus Stoff, der am Ärmel oder Kragen eines Hemdes befestigt wird und direkt mit Chatbots und Smart-Home-Geräten kommuniziert. Der Aufkleber fungiert als Mikrofon, das die gesprochenen Befehle weiterleitet. Anders als normale Mikrofone, die eine externe Stromversorgung benötigen, erzeugt der Aufkleber seinen Strom selbst.

Batterie der Zukunft heilt sich endlich selbst

Symbolbild: Pixabay

Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften vereinfachen die Einführung der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien. Diese ist absolut feuerfest, denn sie enthält statt eines flüssigen brennbaren Elektrolyten einen festen, der kein Feuer fangen kann. In bisherigen Prototypen schwächelte die Verbindung zwischen der festen Lithium-Metall-Anode und dem festen Elektrolyten allerdings, was dazu führte, dass die Batterie schnell funktionsunfähig wurde.

Weniger Bildschirmzeit am Handy sorgt für bessere Stimmung

Smartphone-Nutzung: Reduktion tut gut (Bild: Pixabay)

Eine Untersuchung der Universität für Weiterbildung Krems (Niederösterreich) belegt: Kürzere Online-Zeiten senken Stress und verbessern psychische Gesundheit. Im Rahmen der Studie versuchten rund 250 Menschen in ganz Österreich drei Wochen lang, ihre tägliche Smartphone-Nutzung auf unter zwei Stunden zu senken. Die Universität begleitete das Experiment wissenschaftlich – mit klaren Ergebnissen: Schon nach kurzer Zeit verbesserten sich mehrere psychische Parameter deutlich.

Memristor hat nun atomar dünnen Speicher

2D-Memristor in hoher Auflösung: neue Anwendungen für KI möglich (Foto: Nature)

Ingenieure der Fudan-Universität um Chunsen Liu haben neue Memristoren entwickelt, deren Speicher Huckepack auf einem Silizium-Mikroprozessor sitzt und dünner ist als jeder andere auf der Welt. Er ist nur wenige Atomlagen dick, zählt also zu den zweidimensionalen Bauteilen. Mit dieser Entwicklung öffnet das Team eigenen Angaben nach den Weg hin zu kleineren elektronischen Geräten, die zudem mit weniger Energie auskommen.

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