Browser-Tool filtert und blockiert Cookies

Cookies: ETHZ-Erweiterung Cookieblock gibt Usern mehr Kontrolle (Foto: pixabay.com, Tumisu)

Forscher der ETH Zürich haben eine neue Browser-​Erweiterung namens "Cookieblock" zur besseren Kontrolle über die Weitergabe von Nutzerdaten durch Cookies entwickelt. Damit lassen sich nicht notwendige Cookies in den Browsern Chrome, Firefox, Edge und Opera mit maschinellem Lernen erkennen und automatisch blockieren.

Röntgenlinse erleichtert Blick in die Nanowelt

Mikrostruktur aus 3D-Drucker: achromatische Röntgenlinse realisiert (Foto: psi.ch, Umut Sanli)

Eine achromatische Linse für Röntgenlicht haben Forscher des Paul Scherrer Instituts (PSI) entwickelt. Damit lassen sich Röntgenstrahlen auch dann gut auf einen einzigen Punkt fokussieren, wenn sie eine gewisse Bandbreite an Wellenlängen haben. Die neue Linse werde die Erforschung von Nanostrukturen für Mikrochips, Batterien und neuen Materialien mittels Röntgenstrahlen erleichtern, schreiben die Experten in "Nature Communications".

"Omoy" liest Enttäuschendes mit Gefühl vor

Omoy: Vorlese-Roboter macht es mit Gefühl (Foto: tsukuba.ac.jp/en)

Forscher der University of Tsukuba haben einen kleinen Roboter namens "Omoy" vorgestellt, der in der Hand gehalten wird. Er liest Kurznachrichten vor und bringt gleichzeitig Emotionen zum Ausdruck. Das macht er weder durch eine Änderung des Gesichtsausdrucks noch durch Gesten, sondern allein durch Bewegungen, die durch ein Gewicht hervorgerufen werden. Dieses befindet sich im Inneren und wird von zwei kleinen Motoren passend zum Inhalt der jeweiligen Nachricht bewegt.

Europium-Molekül für den Quantencomputer

Photon-Spin-Schnittstelle mit dem Europium-Molekülkristall (Bild: Christian Grupe, kit.edu)

Ein zu den Metallen der Seltenen Erden gehörendes kernspinhaltiges Europium-Molekül ermöglicht eine effektive Photon-Spin-Schnittstelle. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Universität Strassburg, der Chimie Paristech und der nationalen französischen Forschungsorganisation CNRS ebnen damit den Weg für den Quantencomputer der Zukunft. Details wurden in "Nature" publiziert.

AR-Steuerung für Schlangenarm-Roboter

Schlangenarm-Roboter im Labor: "Grün" signalisiert, dass es geklappt hat (Foto: imperial.ac.uk)

Forscher des Imperial College London haben eine Steuerung für einen Schlangenarm-Roboter entwickelt, mit der schier jede gewünschte Position möglich ist. Das System von Nicolas Rojas und seinem Team nutzt dafür Augmented Reality (AR). Anwender können mithilfe einer Datenbrille sehen, wie sie ihren Roboter zu konfigurieren haben. Die Anwender haben zudem die Möglichkeit, Vorlagen aufzurufen, die sie in ihrer Brille sehen, und den Arm so lange bewegen, bis beide übereinstimmen. Sobald es grün aufleuchtet, wird der Arm in dieser Position arretiert und kann seine Aufgabe erfüllen.

Nanoroboter sammeln Schwermetalle ein

Wasser: Nanoroboter reinigen effektiv verseuchte Bereiche (Foto: pixabay.com, esudroff)

Mit Schwermetallen verseuchtes Wasser, wie es unterhalb von Industriebrachen oder in der Nähe von Deponien oft vorkommt, wird künftig von Nanorobotern gereinigt. Diese hat ein Team um Martin Pumera von der Prager Universität für Chemie und Technologie entwickelt. Sie bestehen aus temperaturempfindlichen Polymeren, die mit Eisenoxid-Partikeln angereichert sind. Das Grundmaterial mit der kryptischen Bezeichnung 4-tert-Butylbrenzcatechin zieht Schwermetalle aller Art an und hält sie eisern fest.

Integrationstechnologien für Kryo-Elektronik

Chips aus dem Eisfach: Ob Elektronik fit genug ist, verrät die Kryomessung (Foto: izm.fraunhofer.de)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM sind dem Quantencomputer einen Schritt näher gekommen. Bisher sind die Strukturen, mit denen etwa Qubits auf Chips angesteuert und in Echtzeit ausgelesen werden können, noch grösser als die Qubits selbst. Ein neu entwickelter Prozess soll dies nun ändern.

Neue E-Haut reagiert wie die des Menschen

Schematische Darstellung der Funktionsweise der E-Haut (Illustration: international.postech.ac.kr)

Forscher der südkoreanischen Pohang University of Science and Technology (Postech) haben eine elektronische Haut entwickelt, die es Robotern ganz oder zusätzlich zu anderen Organen durch Tasten ermöglicht, mit der Umwelt zu kommunizieren. Es ist nicht die erste ihrer Art und dennoch eine Premiere, denn die elektronische Haut aus Südkorea verarbeitet die empfangenen Signale in Echtzeit, so wie die Haut des Menschen es tut.

Neuer Roboterfisch ist schnell und wendig

Robioterfisch: Gerät arbeitet mit seinen wendigen Flossen (Foto: univpm.it, Costa et al.)

Forscher der italienischen Università Politecnica delle Marche haben einen Unterwasserroboter entwickelt, der von Archäologen und anderen Wissenschaftlern zur Erkundung von Unterwasserumgebungen aus der Ferne eingesetzt werden kann. Postdoc Daniele Costa hat sich beim Design und vor allem bei der Fortbewegungstechnik an Fischen orientiert - speziell an solchen, die vor allem durch Schläge mit ihren Brustflossen vorankommen. "Die Antriebstechnik von Fischen ist technischen Lösungen weit überlegen", sagt Costa.

Durchbruch bei Zink-Ionen-Batterien erzielt

Laborforschung an der Universität Tianjin für Zink-Ionen-Batterien (Foto: tju.edu.cn/english)

Der Weg für die ohne giftige Werkstoffe auskommende Zink-Ionen-Batterie ist frei. Denn Forscher der Universität Tianjing haben das Problem der Bildung von Dendriten beim Laden gelöst. Das sind nadelspitze Auswüchse, die sich durch den Elektrolyten bohren und Kurzschlüsse verursachen. Die Folge sind Brände oder gar Explosionen.

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