Die Schweizer misstrauen US-Tech-Riesen wie Apple, Amazon, Facebook und Co

In der Schweiz ist das Misstrauen gegen Apple und Co sehr hoch (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

In der Schweiz herrscht gegenüber den grossen amerikanischen Technologiekonzernen wie Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft ein grosses Misstrauen. Gemäss einer Umfrage des Forschungsinstituts M.I.S. Trend in Zusammenarbeit mit der Westschweizer Tageszeitung "Le Temps" sind drei Viertel der Interviewten überzeugt, dass die Tech-Giganten bei der Entwicklung der künstlichen Intelligenz nicht im Interesse der Gesellschaft handeln. Kritisch sehen die Schweizer vor allem die Einstellung der Bosse dieser Tech-Konzerne.

Generation Z: 90 Prozent wollen Fintech-Konto

Fintech: Hit bei Generation Z (Foto: unsplash.com, Austin Distel)

In den USA würden neun von zehn Mitglieder der jungen Generation Z bei einem Fintech-Unternehmen ein Konto eröffnen oder bei einer grossen Tech-Firma wie Amazon Banking betreiben. Für Menschen im Alter zwischen 13 und 24 Jahren macht vor allem die bessere Technologie als bei gewöhnlichen Banken Tech-Unternehmen attraktiver, zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Phoenix Synergistics.

Hashtag-Kampagnen von Marken verpuffen oft

Hashtag: Kampagnen wirken kaum (Foto: Tanja-Denise Schantz auf Pixabay)

Drei von vier US-Konsumenten sind nicht dazu bereit, in sozialen Medien Hashtags von Marken zu verwenden. Deutlich eher neigen sie dazu, mit Social-Media-Storys, also bestimmten Bildsammlungen von Brands, zu interagieren. Das ergibt eine Umfrage von Visual Objects. Nutzergenerierte Inhalte sind für Marken wichtig, jedoch sind Hashtag-Kampagnen dabei wenig effektiv.

USA: Handys für Sozialschwache verseucht

ANS UL40: mit Adware für viele US-Bürger inklusive (Foto: assurancewireless.com)

Handys des Typs UL40 von American Network Solutions (ANS), die einkommensschwache US-Amerikaner im Rahmen des "Lifeline Assistance"-Programms bekommen, haben vorinstallierte Malware. Das bestätigt eine Analyse eines Geräts von Nathan Collier, Senior Malware Intelligence Analyst bei Malwarebytes. Nutzer werden dadurch mit Pop-up-Werbung überflutet, was die Geräte für die Internet-Nutzung weitgehend unbrauchbar macht. Geförderte Handys, die gegen eine digitale Kluft helfen sollen, scheinen leider öfters derart vorverseucht.

Deutsche fürchten Manipulation durch KI

KI: viele deutsche Verbraucher fürchten Manipulation (Foto: pixabay.com, geralt)

Jeder zweite deutsche Verbraucher befürchtet die gezielte Manipulation der Kaufentscheidung durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Bereits 41 Prozent haben bei Transaktionen unter Einbeziehung der neuen Technologie schlechte Erfahrungen gemacht, wie eine Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) zeigt. Vor allem den Schutz ihrer Daten sehen Konsumenten durch KI bedroht.

Smartphone lenkt Angestellte täglich über zwei Stunden ab

Smartphone: Angestellte sind oft abgelenkt (Foto: Karlheinz Pichler)

US-Angestellte lassen sich pro Tag durchschnittlich 2,5 Stunden lang von ihrem Smartphone ablenken. Sie sehen sich auf dem Handy Inhalte an, die nichts mit ihrer eigentlichen Aufgabe zu tun haben. In vielen Fällen tun sie das sogar, wenn ihre Arbeitgeber strikte Regeln gegen Smartphone-Nutzung etabliert haben, wie eine Umfrage von Screen Education ergibt.

Nur jeder vierte Versicherer schafft derzeit den Normalbetrieb

Der Digitalisierungsdruck in der Versicherungsbranche ist hoch (Symbolbild: Pixabay)

Drei von vier Versicherungsunternehmen werden durch Corona in ihrem Geschäftsbetrieb spürbar eingeschränkt. Jeder dritte Versicherer erreicht derzeit sogar nur maximal 75 Prozent seiner normalen Produktivität. Der Grund: Zu viele interne und kundenbezogene Prozesse sind nach wie vor papiergebunden. Das sind Ergebnisse der Studie "Digitale Versicherung 2020", für die im Auftrag des Softwareherstellers Adcubum mehr als 300 Arbeitnehmer aus der Versicherungswirtschaft befragt wurden.

Büronutzung und Digitalisierung: Gesinnungswandel bei Unternehmenschefs

Nicht mehr gefragt: Grossraumbüros (Bild: Alex Kotliarsky auf Unsplash)

Bezüglich Digitalisierung und Büroraumnutzung hat die Corona-Krise bei vielen Unternehmensleitungen ein Umdenken bewirkt. Gemäs einer Studie der Unternehmensberatung KMPG, die dafür 315 Firmenchefs in Australien, Kanada, China, Frankreich, Italien, Japan, den USA sowie dem Vereinigten Königreich im Juli und August befragt hat, planen 69 Prozent der Befragten, wegen des Trends zum Homeoffice ihre Büroflächen kurzfristig zu reduzieren. Rund vier Fünftel der Unternehmenschefs hätten zudem ihre Pläne für eine Digitalisierung des Geschäftsmodells beschleunigt.

SwissICT-Salärstudie 2020: Agile Berufsprofile im Vormarsch

Bild: SwissICT

In der Schweizer ICT-Branche sind die Löhne bereits seit vielen Jahren konstant höher als in anderen Branchen. Unter Berücksichtigung der negativen Teuerung und unter Betrachtung zum Vorjahr wird ersichtlich, dass die Löhne stabil sind oder sich gar leicht angehoben haben. Wertberichtigt betragen die Mediane 2020 bei den Kompetenzstufen Junior 80'000 CHF, Professional 104'000 CHF und Senior 126'000 CHF. Dies geht aus der SwissICT-Salärstudie 2020 hervor.

Interesse Schweizer Unternehmen an Cyber-Security-Services steigt

Symbolbild: Pixabay

Das Interesse an Cyber-Security-Services steigt bei schweizerischen Unternehmen markant, obwohl sich die IT-Manager zugleich schwer damit tun, Investitionen in IT-Sicherheit gegenüber ihren internen Geldgebern zu rechtfertigen. Dies geht aus einer neuen Studie des global im Technologiesegment tätigen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Information Services Group (ISG) hervor.

Seiten

Marktforschung abonnieren