Mitarbeitende vor den Phishing-Fallen der Cyberkriminellen bewahren

Symbolbild: Pixabay/ Didier P77

Bei Phishing-Angriffen kann schon ein falscher Mausklick einen Millionenschaden verursachen. Mit immer intelligenteren Anwendungen versuchen Cyberkriminelle die Sicherheitssysteme von Unternehmen auszuhebeln und die interne IT zu infiltrieren. Während Phishing-Versuche vor wenigen Jahren noch vergleichsweise leicht erkennbar waren, simuliert Social Engineering heute täuschend echt anmutende Anfragen von Kollegen oder Kunden – oft mittels geklauter oder gefakter Identitäten, die die Erkennung immer schwieriger machen.

Digitale Piraten lassen sich nicht abschrecken

Symbolbild: Pixabay/Shafin Protic

Drohbotschaften zur Verhinderung digitaler Piraterie haben bei Männern den gegenteiligen Effekt, so eine Studie der University of Portsmouth. Während Frauen eher positiv darauf reagieren, steigern Männer ihr Piraterieverhalten um 18 Prozent. Digitale Piraterie liegt vor, wenn urheberrechtlich geschützte Inhalte von einer nicht lizenzierten Quelle wie Bittorrent, Stream-Rippern oder Cyberlockern abgerufen werden. Sie stellt für die Kreativwirtschaft weltweit eine grosse Herausforderung dar und kostet die Industrie jährlich Milliarden.

Russische Desinformations- und Phishing-Kampagne nimmt Ukrainer in ganz Europa ins Visier

Ukrine-Krieg: Schutzsuchende in Kiewer Metro-Station (© KMR.gob_uacc-BY-SA 4.0)

Seit zwei Jahren tobt der Krieg in der Ukraine – auf dem Schlachtfeld und online. Wie der Eset-Forscher Matthieu Faou und sein Team nun herausfanden, hat eine russische Hackergruppe eine grossangelegte Kampagne zur psychologischen Kriegsführung (Psyops) gegen Ukrainer in ihrem Heimatland und der gesamten Europäischen Union gestartet: Von Oktober bis Dezember 2023 verschickten die Hacker hunderte täuschend echt aussehende E-Mails, die von der ukrainischen Regierung zu stammen schienen.

Mitarbeitende unterschätzen Cyber-Kriminalität

Cybercrime: Mitarbeiter nehmen Risiko auf die leichte Schulter (Bild: pixabay.com, kalhh)

Nur jeder zweite Beschäftigte sieht das eigene Unternehmen durch Hacker-Angriffe bedroht - und das, obwohl das Bedrohungspotenzial durch Cyber-Attacken stetig zunimmt. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von Lufthansa Industry Solutions (LHIND) durchgeführte Befragung unter mehr als 1.000 Arbeitnehmern in deutschen Unternehmen. Unachtsamkeit sowie fehlendes Wissen seien die grössten Schwachstellen im Kampf gegen Cyber-Kriminalität.

Dreamlab-Studie findet 2,5 Millionen Schwachstellen im Schweizer Cyberraum

Cyberraum: Viele Schwachstellen (Symbolbild: Shutterstock)

Der eidgenössiche Cyberraum weist offenbar grosse Sicherheitslücken auf. Ein wissenschaftlicher Sicherheits-Scan des Schweizer IT-Security-Unternehmens Dreamlab Technologies hat in der mit dem öffentlichen Internet verbundenen IT-Infrastruktur über 2,5 Millionen potenzielle Schwachstellen gefunden. Davon werden über eine Million als kritisch oder hoch bewertet.

Sunrise und Accenture kooperieren bei Managed Security Services für Schweizer Unternehmen

Kooperiert mit Aaccenture: Sunrise (Bild: Screenshot ICTK)

Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Accenture erweitert Sunrise Business ihr Portfolio um Managed Cybersecurity Services. Dazu nimmt die Nummer zwei am Schweizer Telekommarkt als erstes Accentures Managed Detection & Response (MDR) Dienst ins Sortiment auf.

Deutschland steigert IT-Security-Ausgaben auf 10,5 Milliarden Euro

IT-Sicherheit: Deutschland gibt immer mehr Geld dafür aus (Bild: pixabay.com, ChristophMeinersmann)

Deutschland wappnet sich gegen Cyberangriffe und wird seine Ausgaben bis Jahresende um rund 13,1 Prozent auf etwa 10,5 Milliarden Euro steigern. Dies gab der Digitalverband Bitkom auf Grundlage von Daten des Marktforschungsunternehmen IDC (International Data Corporation) bekannt. Damit wachse der IT-Sicherheitsmarkt in Deutschland stärker als im Rest Europas (plus 12,3 Prozent auf 46 Mrd. Euro) und im Rest der Welt (plus 11,4 Prozent auf 164,8 Mrd. Euro).

Batteriekonzern Varta fährt nach Hackerangriff IT und Produktion herunter

Sitz von Varta in Ellwangen (Bild: Kabelnet/CC BY-SA 3.0)

Der deutsche Batteriekonzern Varta mit Sitz im baden-württembergischen Ellwangen hat nach einem Hackerangriff seine IT-Systeme und die Produktion heruntergefahren. Über die Auswirkungen und konkreten Folgen der Cyberattacke könnten derzeit noch keine Angaben gemacht werden, liess das im SDax kotierte Unternehmen, das zur Dachorganisation Montana Tech Components gehört, dazu verlauten.

Acronis der Microsoft Intelligent Security Association (Misa) beigetreten

Blick in das Cyber Protection Operations Center von Acronis (Bild: zVg)

Die auf Cybersecurity-Lösungen fokussierte Acronis mit Headquarters in Schaffhausen und operativem Hauptsitz in Singapur hat dieser Tage ihre Mitgliedschaft in der Microsoft Intelligent Security Association (Misa) angekündigt, dem Zusammenschluss von unabhängigen Softwareanbietern und Anbietern von Managed Security Services. Misa-Mitglieder integrieren ihre Lösungen in die Sicherheitstechnologie von Microsoft, um eine stärkere Verteidigung gegen die zunehmenden Cyber-Bedrohungen aufzubauen. .

Dating-Apps spionieren arglose Nutzer aus

Symbolbild: Rawpixel auf Freepik

Sicherheitsforscher von Eset haben eine beunruhigende Entdeckung gemacht: Zwölf Android-Spionage-Apps wurden identifiziert, wobei sechs davon sogar im offiziellen Google Play Store verfügbar waren. Die meisten dieser Anwendungen tarnten sich als Messenger-Apps. Im Verborgenen führten sie nach der Installation jedoch einen Remote-Access-Trojaner (RAT) namens Vajraspy aus, der von der hochentwickelten APT-Gruppe Patchwork für gezielte Spionage eingesetzt wird.

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