Samsung-Manager wegen Sabotage von Gewerkschaftsarbeit gebüsst

Samsung: Gericht verurteilt Verwaltungsratschef (Bild: Unsplash.com/ Kote Puerto)

Ein Gericht in Südkorea hat den Verwaltungsratschef von Samsung Electronics, Lee Sang Hoon, zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Dem Manager und rund 25 weiteren Angeklagten wird vorgeworfen, Gewerkschaftsarbeit bei Subunternehmen des weltgrössten Handyherstellers sabotiert zu haben. Samsung habe 2013 die Arbeit der Arbeitnehmervertreter bei Samsung Electronics Service behindert und unter anderem Gewerkschaftsmitglieder bespitzelt, erklärte das Gericht. Samsung Electronics lehnte einen Kommentar ab.

Online-Kommunikation mit Rundfunk und Telekom Regulierung wird beweissicher

Die Telekom Regulierung (RTR) stellt ab sofort unter Eingabe.rtr.at eine digitale Kontaktplattform zur Verfügung, die einfache, sichere und amtssignierte Online-Kommunikation mit der RTR und ihren angeschlossenen Behörden bietet.

Frankfurter Gericht schmettert Klage von Osram-Betriebsrat gegen Bafin ab

Symbolbild: Fotolia/ Arahan

Der Osram-Betriebsrat ist mit dem Versuch gescheitert, eine Übernahme des Unternehmens durch den österreichischen Sensorhersteller AMS gerichtlich zu stoppen. Das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) lehnte den Antrag des Konzernbetriebsrats auf eine einstweilige Verfügung gegen die deutsche Finanzaufsicht Bafin ab.

Kanzlei Mossack Fonseca klagt Netflix wegen "Panama Papers"

Netflix wird vor den Kadi gezeerrt (Bild: Pixabay)

Der erfolgsverwöhnte Konzern Netflix sieht sich einer Klage ausgesetzt: Der mit Stars wie Meryl Streep, Antonio Banderas und Gary Oldman besetzte Film "Die Geldwäscherei" über den weltweit als "Panama Papers" bekannt gewordenen Steuerskandal wird Thema vor Gericht. Die in den Fall verstrickte Kanzlei Mossack Fonseca hat Klage vor einem Gericht in Connecticut gegen den US-Filmverleiher eingereicht, der den Streifen von Steven Soderbergh in die Kinos bringt.

Australische Finanzaufsicht ermittelt gegen Paypal

Im Visier der australischen Finanzaufsicht: Paypal (Logo: Paypal)

Australiens Finanzaufsicht geht dem Verdacht nach, dass der Onlinebezahldienst Paypal von Sexualstraftätern für den Erwerb von Kinderpornografie aus Asien genutzt wird. Wegen "anhaltender Sorge" vor möglichen Verstössen gegen Australiens Gesetze gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung sei ein unabhängiger Prüfer eingesetzt worden, teilte die Finanzaufsicht Austrac mit.

US-Gericht büsst illegale Streamer wegen Copyright-Verletzung

Copyright: USA rücken illegalen Streameren auf den Pelz (Bild: Pixabay/ Geralt)

"I Stream it All" (ISIA) wollte Netflix und Amazon Prime Konkurrenz machen: So hat ISIA 2017 herumposaunt, dass "wir mehr Inhalte als all unsere Konkurrenten haben". Der Haken: Der Content wurde illegal angeboten. Deshalb müssen sich acht Männer nun vor einem US-Bundesbezirksgericht verantworten. Sie sollen auch hinter dem illegalen Streamingdienst "Jetflicks" stehen. Die Anklage lautet Verschwörung zur strafrechtlich relevanten Copyright-Verletzung. Die Gründer der Portale müssen sich auch gegen Vorwürfe der Geldwäsche wehren.

Apple wehrt sich vor EU-Kommission gegen Spotify-Vorwürfe

Apple setzt sich gegen Spotify-Vorwürfe zur Wehr (Bildquelle: Wikipedia/CCO)

Apple hat sich gegen den Vorwurf des Musikdienstes Spotify zur Wehr gesetzt, man verlange von den Kunden des Streamingdienstes überhöhte Provisionen. Spotify-Chef Daniel Ek habe in seiner Beschwerde bei den Wettbewerbshütern der EU mit falschen Zahlen agiert, heisst es in einer Stellungnahme des iPhone-Konzerns an die EU-Kommission. Spotify hatte im März offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht.

Europaweit einheitliche Regelungen für Drohnenflüge verabschiedet

Symbolbild: Mavic

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat in Köln Bestimmungen veröffentlicht, um die Regeln für Drohnen nach mehrfacher Störung des Flugbetriebes an verschiedenen Flughafen europaweit zu vereinheitlichen. Das Papier enthält neben technischen Anforderungen auch Standards für den sicheren Betrieb.

US-Supreme Court lässt Sammelklage gegen Apple zu

Apple droht Ungemach in Form einer Sammelklage (Logobildquelle:Wikipedia)

Das oberste US-Gericht hat den Weg für eine Sammelklage von Apple-Kunden gegen den iPhone-Hersteller freigemacht. Das Supreme Court in Washington bestätigte am Montag die Entscheidung einer niedrigeren Instanz, die Sammelklage zuzulassen. Eine entsprechende Abstimmung endete mit fünf zu vier Stimmen zugunsten der Kläger, schreibt CNBC. Die Kläger warfen Apple vor, den Markt für Apps für iPhones als Monopol zu betreiben und die Preise künstlich zu überhöhen.

Ex-Manager der France Telecom vor Gericht

Didier Lombard vor zehn Jahren: Die Zeit holt ihn ein (Bild: Flickr/ CCA 2.0)

Zehn Jahre nach einer beispiellosen Suizid-Serie beim französischen Telekommunikationskonzern France Telecom, der heute Orange heisst, müssen sich ehemalige Manager wegen Mobbings vor Gericht verantworten. In Paris begann am gestrigen Montag der Prozess gegen den früheren France-Telecom-Chef Didier Lombard sowie sechs weitere Manager. Sie sollen bei dem Umbau des Unternehmens nach der Privatisierung so viel Druck gemacht haben, dass sich 35 Mitarbeiter das Leben nahmen. Den Angeklagten drohen je bis zu einem Jahr Haft und Geldstrafen von 15.000 Euro.

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