Banking-Apps in Deutschland auf dem Vormarsch

Online-Banking: Deutsche setzen immer mehr auf Apps (Bild: Fotolia/ Zerbor)

In Deutschland erledigen einer Umfrage zufolge inzwischen mehr als die Hälfte aller Online-Banking-Nutzer ihre Bankgeschäfte über eine App auf dem Smartphone oder Tablet. Vor drei Jahren seien es nur 30 Prozent gewesen, geht aus einer am gestrigen Montag veröffentlichten Studie des Branchenverbandes Bitkom unter mehr als 1000 Personen hervor.

Amazon schafft in Italien 1.100 neue Jobs

Amazon schafft in Italien über 1000 neue Stellen (Bild: Pixabay/ JLXP)

Amazon investiert in Italien: Bis Ende 2021 will der US-Onlinehändler zwei neue Standorte im Norden des Landes errichten. Sie sollen in der piemontesischen Stadt Novara und unweit von Modena gebaut werden. Damit werden in drei Jahren 1.100 Arbeitsplätze entstehen. Die Zahl der Mitarbeiter in Italien wächst auf 9.600, teilte Amazon am Montag mit.

Französische Societe Generale baut Online-Bank aus

Hauptsitz der Société Générale in La Défense bei Paris (Foto: Marbus 1966 CC BY SA 4.0)

Die französische Grossbank Societe Generale (SocGen) streicht ihr Filialnetz in Frankreich zusammen und nimmt Geld für den Ausbau ihrer Online-Bank in die Hand. Bis 2025 sollen 600 Filialen geschlossen werden und das Zweigstellennetz auf 1.500 schrumpfen, wie die Bank mitteilte. Dazu legt SocGen das Filialnetz von SocGen und der Tochter Credit du Nord zusammen. Bis 2025 sollen durch die Filialschliessungen fast 450 Mio. Euro eingespart werden.

Amazon AWS will auch ohne Cloud wachsen

Bild:Shutterstock

AWS, die Tochter für Cloud-Computing des Onlineriesen Amazon, verändert ihre Geschäftsstrategie: Statt reiner Online-Dienste wird in Zukunft nicht nur zusätzlich Hardware an die Kunden verkauft, sondern auch Software, die diese in ihren eigenen Rechenzentren betreiben können. Das kündigte AWS-Chef Andy Jassy auf der Hausmesse re:invent an, die dieses Jahr erstmals ausschliesslich online stattfindet.

Deutsche Fintechs bekommen mangelnde Risikofreude von Investoren zu spüren

Junge Fintechs haben in der Corona-Krise weniger Investitionsgelder erhalten (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Junge Finanzfirmen haben in der Corona-Krise erstmals seit Jahren weniger Geld von Investoren erhalten. Von Januar bis September bekamen die Fintechs 953 Millionen Euro Wagniskapital, zeigt eine Studie der Bank Comdirect mit der Beratungsfirma Barkow Consulting und dem Commerzbank-Investor Main Incubator. Das sei fast ein Drittel (29 Prozent) weniger als in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres, als Fonds und Konzerne rund 1,3 Milliarden in die Branche investierten.

Nvidia mit Umsatzsprung, Erlöse stiegen um 57 Prozent

Nvidia mit kräftigem Umsatzzuwachs (Logo: Nvidia)

Das Geschäft mit Rechenzentren und neuen Grafikkarten hat dem Chipkonzern Nvidia im vergangenen Quartal einen kräftigen Umsatzsprung beschert: Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 4,73 Milliarden Dollar, wie Nvidia nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Gewinn in dem Ende Oktober abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal legte um fast 49 Prozent auf 1,34 Milliarden Dollar zu.

Vantage Towers vor Sprung an Frankfurter Börse

Vor dem Sprung an die Börse: Vantage Towers (Symbolbild: Pixabay/ Ahmad Arditiy)

Die vor dem Börsengang stehende Funkturm-Sparte von Vodafone setzt auf Wachstum: Vantage Towers könne aktuell rund eine Milliarde Euro in die Hand nehmen, um weitere Funkmasten oder Technik zu erwerben, kündigte Firmenchef Vivek Badrinath vor Journalisten an. Das für Anfang 2021 geplante Aktienmarktdebüt in Frankfurt setze dann noch einmal Kapazitäten frei. Weitere Informationen zur Neuemission hielt Badrinath mit Verweis auf rechtliche Gründe unter Verschluss.

Nach Fusion von US-Tochter T-Mobile USA mit Sprint erhöht Deutsche Telekom erneut Jahresprognose

Erhöht Jahresprognose: Deutsche Telekom (Bild: zVg)

Nach dem Zusammenschluss der US-Tochter T-Mobile US mit dem kleineren Konkurrenten Sprint traut sich die Deutsche Telekom mehr zu: Die Prognose für das Gesamtjahr werde angehoben, kündigte der DAX-Konzern am Donnerstag an, der das Sprint-Geschäft im zweiten Quartal erstmals konsolidiert hatte. Demnach rechnet Europas grösster Telekomkonzern nun mit einem bereinigtem Betriebsergebnis (Ebitda) ohne Leasingaufwendungen von mindestens 35 Milliarden Euro statt bisher rund 34 Milliarden Euro und damit noch mal rund eine Milliarde mehr als noch vor drei Monaten.

Seiten

Wirtschaft & Entwicklung abonnieren