Huawei will mehr als eine Milliarde Dollar in sein Geschäft für autonom fahrende Autos stecken

Huawei investiert in neue Geschäftsfelder (Bild: Huawei)

In Reaktion auf die verschärften US-Sanktionen sucht sich der chinesische Smartphone-Hersteller und Netzwerkausrüster Huawei neue Schwerpunkte. Ziel sei es, die Software-Fähigkeiten zu stärken und mehr in Geschäftsbereiche zu investieren, die weniger abhängig von fortschrittlichen Prozesstechniken seien, sowie in Komponenten für intelligente Fahrzeuge, kündigte der Konzern am heutigen Montag an. Allein im laufenden Jahr will Huawei mehr als eine Milliarde Dollar in sein Geschäft für autonom fahrende Autos stecken.

Auch Apple kämpft nun mit Problemen wegen Chip-Engpässen

Auch Apple von Chip-Enpässen betroffen (Logobild: Flickr/Steve Künstler)

Die durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten Lieferengpässe in der Chip-Produktion scheinen sich nun auch auf einen der grössten Hardwarehersteller der Welt auszuwirken: Laut einer aktuellen Meldung der japanischen Zeitung "Nikkei" wird es zu Verzögerungen bei der Auslieferung einzelner Apple-Produkte kommen. Konkret ist dabei sowohl von iPads als auch Macbooks die Rede.

LG Electronics gibt Smartphone-Sparte auf

Logo: LG Elecrtronics

Das südkoreanische Unternehmen LG Electronics gibt seine verlustbringende Smartphone-Sparte auf. Die Produktion und der Verkauf seiner mobilen Endgeräte würden eingestellt, teilte der Elektronik-Konzern mit. LG hatte bereits im Januar angekündigt, alle Optionen für das Geschäft in Betracht zu ziehen. Gespräche über den Verkauf an die vietnamesische Vingroup scheiterten an Differenzen über die Konditionen, erklärten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

TSMC baut Kapazitäten aus

Bild:Flickr

Der taiwanische Chipproduzent TSMC mit Sitz in Hsinchu will in den kommenden drei Jahren 100 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Fertigungsstätten stecken. Dadurch soll die Kapazität der Produktion massiv gesteigert werden. Man erwarte eine sehr hohe Nachfrage angesichts von 5G und dem Trend zu sehr leistungsfähigen Computern, erklärte der Konzern dazu, zu dessen Kunden unter anderem Apple und Qualcomm gehören.

Media-Markt/Saturn will Filialnetz in Deutschland ausdünnen

Bildquelle:Heidas/CC BY SA 3.0

Deutschlands grösster Elektronikhändler Media-Markt/Saturn will in der Bundesrepublik bis zum Herbst 2022 bis zu 1000 Arbeitsplätze streichen. 13 der 419 Märkte würden voraussichtlich geschlossen, berichtete die Deutschland-Geschäftsführung des Unternehmens in einem Brief an die Mitarbeiter. Die Pandemie habe das Einkaufsverhalten nachhaltig verändert, begründete die Geschäftsleitung die Einschnitte in das Filialnetz.

Daimler partnert bei Digitalisierungsoffensive mit Siemens

Partnert mit Siemens: Daimler (Bild: Daimler)

Der deutsche Autobauer Daimler will bei der Digitalisierung seiner Produktion schneller vorankommen und geht dazu eine vertiefte Kooperation mit Siemens ein. Ziel ist es nach Angaben beider Konzerne, die Automatisierung in der Daimler-Produktion technologisch auf die nächste Ebene zu hieven. Zudem solle Siemens helfen, Mitarbeiter von Daimler digital zu schulen. Beide Seiten machten keine Angaben zur Laufzeit der Kooperation. Sie sei aber langfristig angelegt.

Amazon Games eröffnet neues Entwicklerstudio in Montreal

Bild: Amazon

Amazon mischt noch nicht sehr lange in der Gamingbranche mit, den ersten Rückschlag musste der Konzern mit dem gescheiterten Shooter "Crucible" aber bereits einstecken. Nun versucht man mit Amazon Games einen neuen Anlauf und eröffnet in der kanadischen Stadt Montreal ein neues Studio, das an der Entwicklung eines Multiplayer-Shooters und am Aufbau einer komplett neuen Marke arbeitet.

Geschäftskunden-Sparte beschert Doodle sattes Wachstum

Legt kräftig zu: Doodle (Logo: Doodle)

Die Coronapandemie hat dem zur TX Group gehörende Online-Terminplaner Doodle im vergangenen Jahr ein starkes Wachstum im Geschäftskundenbereich beschert. So habe die Plattform bei den Geschäftskunden eine Verfünffachung der mit Doodle geplanten Meetings verzeichnet. Die Transformation in ein "Software-as-a-Service" (SaaS)-Unternehmen zeige sich durch die Verdopplung der bezahlten Abonnements. Der durch Geschäftskunden generierte Umsatz sei um 54 Prozent auf einen neuen Höchststand gestiegen.

Nokia will bis zu 10.000 Jobs einsparen

Plant Massenentlassungen: Nokia (Bild: Pixabay/ Hermann)

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia will bis zu 10.000 Arbeitsplätze abbauen. Die Restrukturierung soll die Kosten bis Ende 2023 dauerhaft um 600 Millionen Euro senken, wie der Konzern am gestrigen Dienstag in Espoo mitteilte. Durch den Umbau fallen bis 2023 allerdings Kosten von rund 600 bis 700 Millionen Euro an, etwa die Hälfte davon im laufenden Jahr. Bis 2023 sollen dann von aktuell rund 90.000 Mitarbeitern nur 80.000 bis 85.000 übrig bleiben.

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