Twitter, Snap & Co befeuern Aktienkurse an New Yorker Börse

Gute Zahlen von Snap, Twitter und Co befeuern die Nasdaq (Bild: Pixabay)

Starke Quartalszahlen sowohl aus der "Old Economy" als auch aus der neuen Tech- und Social-Media-Welt um Twitter, Snap & Co. haben die Aktien-Rally in New York befeuert. Der Dow Jones Industrial, der technologielastige Nasdaq 100 und der marktbreite S&P 500 schwangen sich zu Höchstmarken auf. Der Dow schaffte den Rekord erst in den letzten Handelsminuten.

Intel mit stabilen Zahlen

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Der Chipriese Intel profitiert weiterhin von der erhöhten PC-Nachfrage in der Coronavirus-Pandemie. Intel verkaufte im vergangenen Quartal 40 Prozent mehr Notebookprozessoren als ein Jahr zuvor. Zugleich ging aber das Geschäft mit Rechenzentren zurück, teilte das Unternehmen am gestrigen Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Der Konzernumsatz blieb mit 19,6 Milliarden Dollar praktisch unverändert, ebenso der Gewinn mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 5,06 Mrd. Dollar.

BMW kann wegen Halbleitermangel über 10.000 Autos nicht bauen

Foto: Kapi

Der Chipmangel macht nun auch dem bayerischen Autobauer BMW zu schaffen. In fast allen deutschen Werken, im Mini-Werk im britischen Oxford sowie bei Auftragsfertigern komme es in dieser und in der kommenden Woche zu Produktionsausfällen, sagte eine Sprecherin. Betroffen seien die Werke Regensburg, Dingolfing, Leipzig, Oxford sowie die Produktionsstätten von Magna Steyr in Graz und VDL.

Jokr auf Expansionskurs

Logo: Jokr

Der Online-Lebensmitteldienst Jokr holt sich nur drei Monate nach dem Marktstart bei namhaften Finanzinvestoren 170 Millionen Dollar für seine Expansion. Angeführt wurde eine der grössten Series-A-Runden der vergangenen Jahre von GGV Capital, Balderton Capital und Tiger Global, wie Jokr mitteilte. Der deutsche Risikokapitalgeber HV Capital war wie bereits in der Seed-Runde ebenfalls mit von der Partie.

Digitalwährungen unter Druck

Unter Druck: Kryptowährungen (Bild: Pixabay/Designwebjae)

Die Digitalwährung Bitcoin ist am heutigen Dienstag erstmals seit längerem unter die Marke von 30.000 US-Dollar gefallen. In der Früh kostete die älteste und nach Marktwert grösste Kryptoanlage auf der Handelsplattform Bitstamp im Tief 29.500 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit etwa einem Monat. Bis zum Jahrestief ist es aber nicht mehr weit. Auch andere Digitalwerte wie die Nummer zwei am Markt, Ether, standen unter Druck.

Deutsche Startup-Szene profitiert nach Corona-Krisenjahr 2020 von Digitalisierungsboom

Symbolbild: Fotolia

Erst ein Dämpfer in der Corona-Krise, nun die rasante Erholung: Deutsche Start-ups haben im ersten Halbjahr einen Geldregen erlebt. Junge Unternehmen erhielten die Rekordsumme von 7,6 Milliarden Euro von Investoren – dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum und mehr als im Gesamtjahr 2020. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden stieg kräftig um 62 Prozent auf 588, wie die Beratungsgesellschaft EY errechnete. Demnach bekamen im ersten Halbjahr so viele Start-ups frisches Geld wie noch nie zuvor.

Apple will iPhone-Produktion 2021 auf ein Fünftel mehr hochfahren

Apple will iPhone-Produktion deutlich erhöhen (Bild: Apple)

Apple will laut Insidern seine Produktion im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhen. Das Unternehmen habe seine Zulieferer gebeten, heuer bis zu 90 Millionen iPhones der nächsten Generation zu bauen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Atos streicht in Deutschland 1300 Jobs

Stellenstreichkonzert in Deutschland: Atos (Logobild: Atos)

Der französische IT-Dienstleister Atos streicht in seinem angestammten Infrastruktur-Geschäft in Deutschland rund 1300 Stellen. Darüber hätten sich die Sozialpartner geeinigt, teilte das Unternehmen in Paris mit. In dem Bereich, zu dem etwa Datencenter und IT-Experten der Kunden vor Ort gehören, beschäftigt Atos in Deutschland rund 5000 Mitarbeiter.

Moët Hennessy und Campari investieren gemeinsam im E-Commerce-Bereich

Symbolbild: Odd Fellow auf Unsplash.com

Die börsennotierte LVMH Moët Hennessy und der italienische Getränkekonzern Campari haben ein Abkommen unterzeichnet, um im E-Commerce-Bereich zu investieren. Geplant ist die Gründung eines Joint Ventures, an dem Campari und Moët Hennessy jeweils einen 50-prozentigen Anteil halten werden. Damit wollen die beiden Unternehmen im europäischen E-Commerce-Bereich wachsen.

Teamviewer buchstabiert Umsatzprognose zurück

Sitz von Teamviewer in Göppingen (Bild: Teamviewer)

Der deutsche Softwareanbieter Teamviewer hat nach dem coronabedingten Boom vorübergehend an Schwung verloren und drosselt die Erwartungen für das Gesamtjahr. Die abgerechneten Umsätze – bei Teamviewer Billings genannt – seien im zweiten Quartal nur noch um 15 Prozent auf 121,6 Millionen Euro gewachsen, teilte das Unternehmen am heutigen Donnerstag mit. Erwartet hatte man mindestens 20 Prozent Plus, im ersten Quartal waren es noch 26 Prozent.

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