Künstliche Intelligenz diagnostiziert Hirntumore exakt

Symbolbild: UTSA.edu

Die Klassifikation von Hirntumoren – und damit die Wahl der optimalen Therapieoptionen – kann durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Kombination mit physiologischer Bildgebung genauer und präziser werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der im niederösterreichischen Krems angesiedelten Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems). Darin wurden Methoden des Multiclass Machine Learnings zur Analyse und Klassifizierung von Hirntumoren anhand von physiologischen Daten aus Magnetresonanztomografien eingesetzt.

Vitalfunktionen bald ohne Kabelsalat messbar

So werden Vitalfunktionen auch bei Nicht-Sitzenden drahtlos erfasst (Bild: stevens.edu)

Mit Radar, Kameras und Algorithmen statt aufgeklebten Elektroden und Kabeln überwachen Forscher des Stevens Institute of Technology zusammen mit Kollegen von Autonomous Healthcare die wichtigsten Vitalfunktionen wie Herzschlag und Atmung. Der Vorteil: Der Ansatz erfolgt drahtlos und basiert auf Künstlicher Intelligenz (KI). Zu den Nutzniessern dieses Verfahrens werden Astronauten, Sportler und Krankenhauspatienten gehören, heisst es.

CSS und EPFL fördern gemeinsam Startups im Bereich der digitalen Gesundheit

Symbolbild Flickr/Intel Free Press

Die Schweizer Krankenversicherung CSS und der EPFL Innovation Park haben mit "Future of Health Grant" Partnerschaft gegründet, die Westschweizer Startups mit finanzieller Hilfe und dem Know-how von Partnern aus der Industrie fördern soll. Jedes Startup, das eine Lösung aus dem Bereich digitale Gesundheit anbietet, kann sich gemäss Mitteilung bis zum 15. August bewerben.

Neuer Hautsensor wacht über die Gesundheit

Ohr im Blick: Sinnesorgan wird Sitz von neuen Gesundheitssensoren (Foto: Michael Gaida, pixabay.com)

Eine neue Generation von tragbaren Sensoren, die kontinuierlich die Gesundheit überwachen, ist in Sicht. Forscher der Ohio State University entwickeln ein Gerät, das die Gase analysiert, die die Haut verströmt. Es wird an einer Stelle des Körpers befestigt, an der sich kein Schweiss bildet, etwa hinter dem Ohr oder auf einem Fingernagel.

Tiktok-Videos als Helfer beim Entzug

Tiktok: überraschende Inhalte in vielen Videos (Foto: Pixabay/Olbergereon)

Tiktok könnte helfen, Substanzstörungen in Bezug auf Alkohol, Tabak oder Cannabis zu beheben. Es gebe zwar viele Behandlungen für Drogenmissbrauch, die sich als wirksam erwiesen hätten, sagt Alex M. Russell vom Zentrum für öffentliche Gesundheit und Technologie der University of Arkansas. Es habe sich aber gezeigt, dass auch Hilfe von anderer Seite wichtig und effektiv sei. Sie könne persönlich oder digital geleistet werden. Der Siegeszug der sozialen Medien beeinflusse das Gesundheitsverhalten immer stärker.

Künstliche Intelligenz schlägt Kardiologen bei Herz-Screening

Herzkurve: Künstliche Intelligenz hilft bei Diagnose von Leiden (Bild: Buecherwurm_65, pixabay.com)

Forscher des Universitätsspitals Zürich (USZ) nutzen Künstliche Intelligenz (KI) zur hochpräzisen Diagnose eines akuten Herzinfarkts und des Broken-Heart-Syndroms Takotsubo. Den Experten nach übertrifft das System erfahrene Kardiologen bei der Analyse von Herz-Ultraschall-Daten.

Verbände gründen Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen"

Anna Hitz, Co-Präsidentin der Allianz (Bild: E-Health)

Die 2021 gegründete schweizerische Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" wird neu in eine Vereinsstruktur überführt. Insgesamt gehören 19 Verbände zu den Gründungsmitgliedern, weitere Verbände haben den Beitritt angekündigt. Ziel der Allianz sei es gemäss Mitteilung, "den Rückstand bei der digitalen Transformation mit geeinten Kräften aufzuholen". Als erste Massnahme habe man dem Bundesrat Empfehlungen zur Revision des elektronischen Patientendossiers auf Stufe Verordnung und Gesetz zugestellt.

Mobiler KI-Roboter setzt Katheter punktgenau

AI-Guide in Aktion: Test des Injektionsroboters an künstlicher Haut (Foto: Nicole Fandel)

Ein tragbarer, von Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerter Roboter namens "AI-Guide" ermöglicht das gezielte Einführen eines Katheters vor Ort durch einen Notfallsanitäter. Entwickelt haben das System die Experten der Human Health and Performance Systems Group zusammen mit Ärzten des Center for Ultrasound Research and Translation am Massachusetts General Hospital (MGH)

Digitale Mandalas fördern die Achtsamkeit

Digitales Ausmalen: mehr Feedback als auf reinem Papier (Foto: ancaster.ac.uk)

Das Ausmalen von Mandalas ist als Mittel zur Stressbewältigung und zum Erreichen grösserer Achtsamkeit beliebt. Eine Kombination mit moderner Technologie kann dabei helfen, so Spezialisten für Mensch-Maschine-Interaktion der Lancaster University. Ihr in einer Studie vorgestellter Prototyp "Anima" kombiniert dazu digitale Mandalas mit Gehirnsensoren. Das System bietet so in Echtzeit Feedback dazu, wie achtsam Nutzer gerade sind. Die Technologie könne Anwender zudem dabei unterstützen, über in der Vergangenheit ausgemalte Mandalas zu reflektieren.

KI: Netzhaut-Scan verrät Herzinfarkt-Risiko

Grafische Darstellung der Adern in der Netzhaut: KI sagt Herzinfarkte vorher (Grafik: leeds.ac.uk)

Veränderungen an den feinen Äderchen in der Netzhaut des Auges sind Indizien für drohende Gefässerkrankungen wie Herzinfarkte. Forscher der University of Leeds haben eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software für die Auswertung der Bilder von der Netzhaut entwickelt, die diese Risiken nach einem Lernprogramm zuverlässig voraussagt. Ein tiefer Blick ins Auge verrät gewissermassen, ob innerhalb eines Jahres ein Herzinfarkt droht.

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