"Hippocamera": Neue App stärkt Gedächtnis

Gehirn: App 'HippoCamera' holt verschwommene Erinnerungen zurück (Bild: hainguyenrp, pixabay.com)

Die neue Smartphone-App "Hippocamera" von Forschern der University of Toronto soll das Erinnerungsvermögen signifikant verbessern, was für Personen in frühen Stadien der Alzheimer-Krankheit oder anderer Formen von Gedächtnisstörungen vorteilhaft sein könnte. Die Anwendung verbessert laut den Fachleuten die Kodierung von im Gehirn gespeicherten Erinnerungen. Das klappt, indem sie die Aufmerksamkeit auf tägliche Ereignisse lenkt, die dadurch verstärkt gespeichert werden. Das erleichtert dem Nutzer, sich später daran zu erinnern.

Erste Operationen mit Augmented-Reality-Plattform Nextar von Medacta in Japan

Bild: Medacta

Wie das schweizerische Orthopädieunternehmen Medacta mit Sitz in Castel San Pietro im Kanton Tessin bekannt gegeben hat, konnten mit der vom Unternehmen entwickelten Augmented-Reality-basierten Operationsplattform Nextar nun auch erste Operation in Japan erfolgreich durchgeführt werden.

Neue App "Juli" hilft bei bipolaren Störungen

Smileys: App 'Juli' hilft bei extremen Stimmungsschwankungen (Bild: Gino Crescoli, pixabay.com)

Die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plattform für chronisch Erkrankte, "Juli", soll Betroffenen helfen, ihre psychischen (bipolaren) Störungen besser zu bewältigen. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination aus digitaler Selbstüberwachung, KI und personalisierten Verhaltensänderungen beunruhigende psychologische Symptome lindert.

Gesundheits-Apps sollten einfühlsam sein

Gesundheits-App für Menschen mit Reizblase: Auf Empathie kommt es an (Foto: renalis.health)

Ein vermeintlich mitfühlsames App-Design ermutigt Patienten, sich an einen Behandlungsplan zu halten und verbessert ihre Gesundheit. Das glaubt das Beratungsunternehmen TXI, das unter anderem im Gesundheitsbereich tätig ist. Dass 2021 nur 18 Prozent der Patienten eine digitale Gesundheits-App nutzten, ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren, liege an einem Mangel an Empathie im Design, glaubt Rex Chekal, Produktdesigner bei TXI.

Handy-App: Lichtblitz macht Malaria sichtbar

Zuverlässiger Malaria-Test mit Tool und neuer Smartphone-App (Foto: uq.edu.au)

Malaria-Patienten lassen sich mit einem einfachen Test der University of Queensland identifizieren, der beispielsweise an Flughäfen eingesetzt wird. Das Gerät emittiert infrarotes Licht auf den Finger oder das Ohrläppchen. Ein Teil wird verschluckt, ein anderer wird unverändert und ein weiterer Teil frequenzverändert reflektiert. Dieses Muster ist unterschiedlich bei Gesunden und Infizierten, lässt sich aber mit dem blossen Auge nicht erfassen. Das geschieht mittels Smartphone-App. Diese basiert auf Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.

In der Schweiz lehnen 45 Prozent die Digitalisierung ihrer Gesundheitsdaten ab

Symbolbild:EPFL

In der Schweiz stehen die Menschen der digitalen Erfassung und Weitergabe ihrer Gesundheitsdaten skeptisch gegenüber. Fast jede und jeder Zweite ist dazu nicht bereit. Dies geht aus der neuen Deloitte-Studie "Digitalisierung der Gesundheitsdaten: grosse Chancen, grosse Skepsis" hervor. Gemäss dieser repräsentativen Umfrage mit 1’500 Teilnehmenden will fast die Hälfte (45 Prozent) nicht, dass ihre Gesundheitsdaten digital gespeichert und weitergegeben werden. Unter den befragten Frauen ist die Ablehnung (48 Prozent Nein-Anteil) sogar noch etwas ausgeprägter.

Neuer Algorithmus verbessert klinische MRTs

Medizinerin Eva Maria Fallenberg mit Wissenschaftler im Austausch (Foto: tum.de, Andreas Heddergott)

Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben einen neuen Algorithmus zur Verbesserung der Qualität von MRT-Bildern entwickelt. Dieser stellt gemäss den Experten vollautomatisch und zuverlässig Wasser, Fett und Silikon gleichzeitig dar. Die Lösung lasse sich einfach in gängige klinische MRT-Geräte implementieren und in den klinischen Arbeitsablauf integrieren.

Amazon greift nach Signify Health

Amazon will sich im Gesundheitsbereich verstärken (Bild: Yender Gonzalez auf Unsplash)

Der US-amerikanische Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon zählt offenbar zum Bieterkreis für das Gesundheitsunternehmen Signify Health. Zumindest berichtet dies die Zeitung "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Amazon wolle damit das Geschäft mit medizinischen Diensten in den Vereinigten Staaten ausweiten, heisst es.

Hightech-Weste überwacht Lungenfunktionen

Textilweste: Integrierte Akustiksensoren hören den Thorax ab (Foto: ikts.fraunhofer.de)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS haben im Projekt "Pneumo.Vest" eine Technologie entwickelt, bei der Akustiksensoren in einer Textilweste Lungengeräusche erfassen. Eine Software setzt die Signale in eine visuelle Darstellung um. So lassen Patienten auch ausserhalb von Intensivstationen fortlaufend überwachen.

Nanoroboter geht Krebs und Co auf den Grund

Seitenstechen: Nanoroboter auf der Spur von Krankheiten (Foto: Martin Büdenbender, pixabay.com)

Wissenschaftler des Structural Biology Center der Universität Montpellier haben einen Nanoroboter entwickelt, der ausschliesslich aus biologischem Material aufgebaut ist. Er ist so winzig, dass er in Zellen eindringen und vor Ort die Kräfte analysieren kann, die dort auftreten. Menschliche Zellen sind mechanischen Kräften ausgesetzt, die auf mikroskopischer Ebene ausgeübt werden und biologische Signale auslösen, die für viele Zellprozesse unerlässlich sind.

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