"µBot": Mini-Antenne kommuniziert mit Implantaten

'Kurve': Signale aus dem Körper finden leichter ihren Weg (Bild: Claire Dela Cruz, pixabay.com)

Forscher unter der Leitung der University of Glasgow ebnen mit einem Durchbruch in der Datenübertragungstechnik den Weg für winzige implantierbare Geräte, die eine Vielzahl von Gesundheitszuständen diagnostizieren, überwachen und behandeln können. Den Anfang macht die extrem kleine Antenne "µBot", die Daten aus dem Körperinneren an externe Geräte schickt.

Mikroroboter verabreichen Medizin und erledigen Biopsien

Darm: Mikroroboter dringen in die Schleimschicht ein (Foto: pixabay.com, Lakshmiraman Oza)

Ein Schwarm winziger, formverändernder Roboter aus Ganzmetall könnte eines Tages Medikamente abgeben und schmerzlos Biopsieproben sammeln. Danach würden sie sich sicher und ohne die Notwendigkeit einer Entfernung auflösen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Johns Hopkins University School of Medicine mit Sitz in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland. Laut Forschungsleiterin Ling Li hat sich bei Tests mit Mäusen die Strapazierfähigkeit und die Sicherheit der ersten derartigen Mikroroboter bestätigt.

"Faceage" ermittelt Erfolg von Krebstherapien

Senior: Gesicht verrät, ob die Krebstherapie anschlägt (Symbolfoto: Pixabay/Kazoom)

Das KI-basierte Tool "Faceage" ermittelt nicht nur das biologische Alter eines Menschen anhand eines einzigen Porträtbildes. Laut den Entwicklern des Mass General Brigham findet es auch heraus, wie gut ein Patient auf eine Krebsbehandlung anspricht. Dieses Wissen lässt sich laut den Experten nutzen, um die geeignete individuelle Therapie festzulegen.

Gesundheits-Tracker kommt ohne Batterie aus

Kampfsport: Herz-Sensor funktioniert künftig auch während des Trainings (Foto: pixabay.com)

Ein neues Sensorsystem erfasst kontinuierlich alle für die Herzgesundheit wichtigen Daten, die Qualität des Schlafs und die körperlichen Aktivitäten - und das ohne die sonst herkömmlich verbaute Batterie, versprechen die Entwickler der National University of Singapore (NUS), der University of Arizona und der Tsinghua University. Den Strom zapfen die Experten drahtlos vom Smartphone des Nutzers ab.

AR unterstützt bei der Akzeptanz von Prothesen

Proband beim AR-Training mit virtuellen Bechern im URI-Labor (Fotos: uri.edu)

Susan D'Andrea und ihr Team vom College of Health Sciences der University of Rhode Island (URI) bekämpfen den Motivationsmangel von Prothesenträgern zum Training mit dem Augmented-Reality-Spiel (AR) "ARm-Strong". Dieses soll die Teilnehmer während des Trainings oder der Rehabilitation bei Laune halten und motivieren.

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