Grosser Schritt in Richtung bionisches Auge gelungen

Künstlerische Darstellung von bionischen Augen (Bild: northumbria.ac.uk)

Forscher des Harbin Institute of Technology und der University of Northumbria haben einen Sensor entwickelt, der Licht in elektrische Energie verwandelt. Dies wird genutzt, um Signale ans Gehirn zu schicken, in dem daraus ein Bild gezeichnet wird. Dieser besonders energieeffektive Sensor könnte in bionischen Netzhäuten, Robotern und Sehprothesen verwendet werden.

Bottneuro gewinnt CHF 150’000 zur Förderung von digitalen Alzheimer-Therapien

Bottneuro-Helm (Bild: zVg)

Das Schweizer Startup Bottneuro will künftig die Frühdiagnose der Alzheimer-Krankheit erleichtern und ein Anbieter von personalisierten digitalen Therapien für Alzheimer werden. Das in Basel ansässige Jungunternehmen plant die Verwendung digitaler Biomarker und will PET-Scan-Zentren einrichten, um Alzheimer in einem frühen Stadium zu diagnostizieren und diese Daten zu nutzen, um eine personalisierte, patientenspezifische Elektrostimulationstherapie anzubieten.

Schweiz hinkt bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens hinten nach

E-Health: Schweiz im Rückstand (Symbolbild: Flickrcom/Intel Free Press)

Die Schweiz ist bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens noch immer nur Mittelmass. Laut verschiedenen Rankings konnte die Eidgenossenschaft in den letzten Jahren diesbezüglich kaum aufholen. Auch innerhalb des Landes ist der Digitalisierungsgrad im Vergleich zu anderen Branchen unterdurchschnittlich. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle "Digital Health Report" des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie der ZHAW School of Management and Law.

Flexible Elektronik wird künftig implantiert

Laborarbeit an der University of Chicago (Foto: pme.uchicago.edu)

Forscher um Sihong Wang von der Pritzker School of Molecular Engineering der University of Chicago haben ein "Click-to-Polymer" (Clip) entwickelt. Sie fügen einem vorhandenen elektrisch leitenden Polymer zusätzliche Funktionen nachträglich hinzu. Damit stören sie die ursprünglichen Eigenschaften des Materials nicht. Diese implantierbare Lösung lässt sich für viele medizinische Zwecke einsetzen - insbesondere zur Blutzuckermessung.

Elektronische Haut überwacht Vitalfunktionen

Poren und feinste Rillen auf der elektronischen Haut (Foto: Felice Frankel/MIT)

Eine neuartige elektronische Haut, die wie ein Pflaster aufgeklebt wird, soll die Vitaldaten von Menschen künftig überwachen. Entwickelt wurde sie von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge und südkoreanischen Kollegen im Rahmen der MIT International Science and Technology Initiatives (Misti). Das elektronische Pflaster enthält Sensoren, die Temperatur, Feuchtigkeit, ultraviolette Strahlung, der die Haut ausgesetzt ist sowie die Pulsfrequenz messen.

IT-Security: Gesundheitssektor fällt durch

Warning Cyber Attack: Patientendaten kaum geschützt (Foto: pixabay.com, geralt)

Krankenhäuser, Biotech- und Pharmaunternehmen gehen teilweise extrem lax mit hochsensiblen Patientendaten und medizinischen Forschungsergebnissen um. Laut dem neuen "Datenrisiko-Report für den Gesundheitssektor" des IT-Security-Spezialisten Varonis hat jeder Mitarbeiter im Schnitt Zugriff auf elf Millionen Dateien, was knapp 20 Prozent des gesamten Datenbestands entspricht. Cyber-Kriminelle können im Fall der Fälle also fette Beute machen.

Mini-Sensor überwacht implantierte Organe

Winziger implantierbarer Sauerstoffsensor (Foto: Soner Sonmezoglu, berkeley.edu)

Nicht grösser als ein Marienkäfer ist ein Sensor von Forschern der University of California, Berkeley (UC) und der UC San Francisco, der das Funktionieren von Spenderorganen nach der Implantation überwacht. Er misst den Sauerstoffgehalt. Das ist ein Indiz dafür, ob das Organ planmässig arbeitet oder vom Körper abgestossen zu werden droht.

Gesundheitsverbände gründen Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen"

Symbolbild: Flickr/Intel Freepress

Eine ganze Reihe von Verbänden im Bereich Gesundheitswesen haben jetzt die Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" aus der Taufe gehoben. Ziel der Allianz sei es gemäss Mitteilung, die Prioritäten und den Handlungsbedarf bei der digitalen Transformation zusammen festzulegen, Lösungsvorschläge und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten und mit möglichst geeinten Positionen gegenüber der Politik aufzutreten.

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