Preisgestaltung mit KI kann Kunden verprellen

Bezahlen: Künftig zahlt jeder einen anderen Preis (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Künstliche Intelligenz (KI) wird es Unternehmen bald ermöglichen, jedem Kunden einen anderen Preis für dasselbe Produkt zu berechnen. Die Preisgestaltung basiert dann nicht mehr auf den bisherigen kaufmännischen Kalkulationsgrundlagen, sondern darauf, was der jeweilige Kunde nach den bisherigen Erfahrungen, die die KI mit ihm gemacht hat, zu zahlen bereit ist. Darauf macht Miroslava Marinova von der University of East London aufmerksam.

Deutschland: Mittelständische Unternehmen misstrauen KI aus Übersee

Symbolbild: Pixabay/Tung Nguyen

Obgleich zwei Drittel der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland KI-Tools positiv gegenüberstehen, fürchtet mehr als die Hälfte eine Datenverarbeitung in den USA oder China. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Digitalisierungsspezialisten Ionos.

Industrielle Automatisierung massiv KI-getrieben

Automatisierung in der Industrie: Umsätze werden bis 2030 steigen (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Bis 2030 werden rund 50 Prozent der Umsätze im Bereich industrieller Automatisierung auf KI-basierten Angeboten beruhen. Die Wertschöpfung verschiebt sich damit in Richtung Software, Daten und Künstliche Intelligenz (KI). Zu dem Fazit kommt die Studie "Industrial Automation: From Control to Intelligence" der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company.

Über eine Million Online-Banking-Konten im Darknet

Hacker bei der Arbeit: Bedrohungslage für User und Unternehmen kritisch (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Cyber-Kriminelle haben es vermehrt auf Finanzdaten abgesehen. Das zeigen neue Analysen des IT-Security-Spezialisten Kaspersky. Demnach gab es allein 2025 rund 59 Prozent mehr Infostealer, über eine Million kompromittierte Bankkonten und 74 Prozent weiterhin gültige gestohlene Zahlungskarten im Darknet - Tendenz steigend.

Apps fressen jährlich 141 Kilowattstunden Strom

Matthias Hillebrand: 'Wer viel streamt, erzeugt mehr Datenverkehr' (Foto: hochschule-biberach.de)

Je nach Nutzungsverhalten beträgt der externe Stromverbrauch für digitale Anwendungen pro Person und Jahr bis zu 141 Kilowattstunden. Egal, ob Scrollen durch Social Media, Streamen auf Netflix, Musikhören auf Spotify oder ChatGPT: Laut einer Analyse der Hochschule Biberach wird der Energiebedarf für Server, Netzwerke und Cloud-Systeme oft unterschätzt.

Emojis im Job verweisen auf Inkompetenz

Emojis: Diese können unangenehme Folgen haben (Symbolbild: Unam.edu.na)

In der elektronischen Kommunikation zwischen Geschäftspartnern, eigenen Mitarbeitern und denen anderer Unternehmen haben Emojis besser nichts zu suchen. Das sagen Forscher der University of Ottawa. Ihnen zufolge kommen Emojis in geschäftlicher Korrespondenz nicht sonderlich gut an. Wer darauf verzichtet, wird als kompetenter und professioneller wahrgenommen als derjenige, der seine Schreiben mit Emojis "schmückt".

Smartphone-Nutzer wollen gute Selfie-Kameras

Selfie-Trend: Smartphone-Nutzer haben hohe Ansprüche in Sachen Kameraqualität (Bild: ChatGPT/

Gut zwei von drei deutschen Smartphone-Nutzern ist die Frontkamera mit entsprechenden Features besonders wichtig. Laut einer neuen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom mit Sitz in Berlin liegt die Selfie-Kamera damit noch vor anderen Kamera-Eigenschaften wie natürlich wirkenden Farben und Kontrasten (65 Prozent), guten Fotos im Dunkeln (61 Prozent) oder einer hohen Megapixel-Zahl (61 Prozent).

KIs haben nur den amerikanischen Blickwinkel

Arabisch: gehört zu den von KIs am meisten vernachlässigten Sprachen (Foto: VentaRisk, pixabay.com)

ChatGPT liefert Ratsuchenden in familiären und zwischenmenschlichen Fragen von amerikanischer Kultur und Lebensweise geprägte Antworten - egal in welcher Sprache die Frage formuliert worden ist. Laut einer Untersuchung der University of Puget Sound nutzt ChatGPT zwar die Sprache des Fragenden, doch die Eigenarten der Bevölkerungsgruppe, die dahinter steht, spielt bei der Beantwortung keine Rolle.

E-Commerce missbraucht Drittanbieter-Analysen

Digitaler Werkzeugkasten: E-Commerce-Anbieter verzerren den Wettbewerb (Bild: ChatGPT/Dall-E)

E-Commerce-Riesen wie Amazon, eBay und Alibaba erlauben bewusst, dass Analyse-Tools von Drittanbietern Marktplatzdaten auslesen oder darauf zugreifen - obwohl dies ihren Wettbewerbsvorteil schwächen könnte. Laut dem Institute for Operations Research and the Management Sciences (Informs) liegt darin eine Strategie der gezielten Beeinflussung.

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