Jedes fünfte Ransomware-Opfer zahlt Lösegeld

Lösegeldzahlung: Eines von fünf Unternehmen knickt ein (KI-Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom mit Sitz in Berlin unter 1.003 Unternehmen in Deutschland war mit 45 Prozent fast jede zweite Firma im vergangenen Jahr von einem Ransomware-Angriff betroffen. Bei 25 Prozent ist dabei ein Schaden entstanden, bei 20 Prozent blieb der Angriff folgenlos. Besonders brisant jedoch: Jedes fünfte Opfer hat demnach schon einmal Lösegeld gezahlt.

Die 65-Milliarden-Euro-Mine in Europas Schubladen

Allein 700 Millionen Smartphones verstauben in Europas Schubladen (Symbolbild: Pixabay/Pete Linforth/KI-Bild)

In ausgedienten Elektrogeräten und alter Unterhaltungselektronik in der Europäischen Union schlummern ungenutzte Rohstoffwerte von mehr als 65 Milliarden Euro. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Boston Consulting Group (BCG) und der Initiative "Cradle to Cradle Electronics". Während die Industrie unter explodierenden Beschaffungspreisen, Halbleiterkrisen und den extremen Anforderungen des KI-Booms leidet, bleibt dieses gigantische Potenzial nach der Nutzung weitgehend unerschlossen.

Briten stärker als jede andere grosse Volkswirtschaft von KI betroffen

London: Für Briten ist die Gefahr durch KI besonders gross (Bild: Diego Torres, pixabay.com)

Grossbritannien ist stärker von den Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz (KI) betroffen als jede andere grosse Volkswirtschaft. Dies zeigt eine Analyse der Deutschen Bank, die 30 Länder berücksichtigt. Danach könnte KI einen relativ grossen Teil der britischen Erwerbsbevölkerung betreffen. Zu den Gründen dafür zählt die Tatsache, dass ein Grossteil der britischen Exporte auf Branchen des Dienstleistungssektors entfällt, der durch die neue Technologie auf den Kopf gestellt werden könnte.

Soziale Medien sind die neuen Finanzberater

Mann: KI ist nicht unbedingt der beste Finanzberater (Foto: Valentin Simeonov, pixabay.com)

Soziale Medien haben Finanzberater als wichtigste Informationsquelle für Anleger der Generation Z (16 bis 30 Jahre alt) überholt. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage der New Yorker Online-Investmentgesellschaft Betterment unter 1.000 US-Privatanlegern aus vier Generationen. Danach nutzen 60 Prozent der Anleger der Generation Z mittlerweile soziale Medien als ihre bevorzugte Quelle für Finanznachrichten. 2024 waren es "nur" 45 Prozent.

Stimmungsbarometer: Transparente Retourenprozesse im E-Commerce zentral

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die Schweizerische Post hat kürzlich gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos das E-Commerce Stimmungsbarometer 2026 veröffentlicht, welches das Einkaufsverhalten von 1050 Schweizer Konsument:innen repräsentativ analysiert. Die Untersuchung zeigt, dass insbesondere wiederverwendbare Verpackungen und transparente Retourenprozesse zentrale Kriterien für die Kundschaft im Onlinehandel darstellen.

Schach: KI hält strategische Spannung länger aufrecht

Schach: KI und Menschen halten Spannung unterschiedlich aufrecht (Foto: pixabay.com, Piro4D)

KI-basierte Schachprogramme erhalten strategische Spannung deutlich länger aufrecht als die besten Schachspieler der Welt. Zu dem Schluss kommt eine Analyse des Complexity Science Hub (CSH) und der Universität Parma. Die Forscher sehen darin einen möglichen Hinweis auf grundlegende Unterschiede zwischen Mensch und KI im Umgang mit Komplexität.

KI-Bots schreiben in Forschung fast immer mit

Schreiben: Eigenanteil bei wissenschaftlichen Texten sinkt (Foto: Donna Naquin, pixabay.com)

Fast 90 Prozent der für alle frei zugänglichen Open-Access-Artikel, die in jüngster Zeit zu biomedizinischen Themen verfasst worden sind, entstanden mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Das haben Informatiker des Hertie Institute for AI in Brain Health der Universität Tübingen festgestellt. Dazu haben die Forscher die Nutzung von 379 Wörtern verfolgt, die von ChatGPT und Co deutlich häufiger verwendet werden als von Menschen. Insgesamt sind 1,1 Mio.

Wer KI versteht, hat mehr Angst vor Jobverlust

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Ob Beschäftigte Sorge vor einem Jobverlust durch KI haben, hängt massgeblich von ihrem Wissen über Künstliche Intelligenz ab – und von dem Ausmass, in dem ihre Arbeit digitalisierbar ist. Das geht aus dem aktuellen KI-Monitor der TU Darmstadt hervor, für den in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Yougov mehr als 2.000 Menschen repräsentativ befragt wurden.

Algorithmen sozialer Medien ärgern viele Nutzer

Likes in Social Media gehen im Algorithmus eher unter (Bild: fernando zhiminaicela, pixabay.com)

Algorithmen, die Inhalte für Nutzer sozialer Medien aussuchen, wählen häufig Themen, die Überzeugungen der Adressaten widersprechen. Zu diesem Befund kommen die US-Forscher Ziv Epstein, Farnaz Jahanbakhsh und Michael Bernstein in einer Studie. Demnach reagieren die Algorithmen auf Kommentare der User. Diese äussern sich verstärkt zu Inhalten, die ihnen missfallen. In der Folge bieten die Algorithmen gerade jene Themen verstärkt an. Vor allem US-Bürger, die den Demokraten nahestehen, würden mit Informationen überschwemmt, die ihren Einstellungen zuwiderlaufen.

KI-Inferenzkosten pro agentenbasiertem Workflow verfünffachen sich

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Laut Prognosen des Marktforschungsunternehmens Gartner werden sich die KI-Inferenzkosten pro agenten-basiertem Workflow bis 2028 mehr als verfünffachen. Da sich KI-Produkte von unterstützenden Funktionen hin zu mehrstufigen, agentenbasierten Prozessen entwickeln, stehen Produktverantwortliche vor einer neuen Herausforderung für ihre Margen. Zwar sinken die Preise für KI-Modelle, doch dadurch werden immer komplexere Workflows wirtschaftlich möglich. Mit der Folge, dass die Gesamtkosten für KI deutlich steigen.

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