Fairness in KI: Studie zeigt zentrale Rolle menschlicher Entscheidungen

Welche Route eine KI vorschlägt, hängt stark vom menschlichen Input bei ihrer Erstellung ab (Bildquelle primipil - Adobe Stock)

KI-gestützte Empfehlungssysteme sollen Nutzer:innen möglichst gute Vorschläge für ihre Anfragen liefern. Oft müssen diese Systeme verschiedenen Zielgruppen bedienen und zudem weitere Stakeholder berücksichtigen, die die maschinelle Antwort ebenfalls beeinflussen: Dienstleister:innen, Gemeinden oder Tourismusverbände zum Beispiel. Wie sich hier eine faire und transparente Empfehlung erreichen lässt, haben Forschende der TU Graz, der Universität Graz und des Know Centers anhand einer Radtour-App des Grazer Startups Cyclebee untersucht

Streaming statt Socken zu Weihnachten

Freude über Netflix-Abo: Zum Fest darf es auch etwas Digitales sein (Foto: pixabay.com, Tumisu)

38 Prozent der Deutschen und 59 Prozent weltweit ziehen Streaming-Dienste als Geschenskoption zu Weihnachten in Betracht. 43 Prozent der Deutschen respektive 40 Prozent weltweit verschenken Spielguthaben, 16 Prozent (34 Prozent weltweit) Online-Kurse und 15 Prozent (32 Prozent weltweit) sogar Cyber-Sicherheitslösungen. Dies geht aus einer Umfrage des IT-Security-Spezialisten Kaspersky hervor.

VR-Hausbesichtigung beschleunigt Verkauf

Immobilienkäufer auf einer virtuellen Rundreise: Makler profitieren davon (Foto: utdallas.edu)

Immobilien, die der Käufer auf einer virtuellen Tour besichtigen kann, verkaufen sich schneller als jene Objekte, die auf konventionelle Art angeboten werden. Laut Forschern der University of Texas in Dallas werden höhere Verkaufserlöse allerdings nicht erzielt. Laut Expertin Zixuan "Maggie" Meng verkürzt eine Besichtigung unter Einsatz von Virtual Reality (VR) die durchschnittliche Vermarktungsdauer einer Immobilie von 34 auf 19 Tage.

Grosse Unterschiede bei KI-Nutzung zwischen Ländern und Generationen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco hat gemeinsam mit der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Rahmen des "Digital Well-being Hub" die Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen untersucht. Neue Daten aus dem Hub zeigen, dass sich hinter den Schlagzeilen über die jugendliche Begeisterung für KI geografische und generationelle Unterschiede abzeichnen, die beeinflussen, wer von KI profitiert, wer die Risiken trägt und wie das digitale Leben das Wohlbefinden beeinflussen kann.

Deutsche erhalten rund dreizehn E-Mails pro Tag

Symbolbild: Artistamp von HR Fricker

Immer mehr private E-Mails landen in den digitalen Postfächern deutscher Internetnutzer. Laut einer neuen Umfrage des in Berlin ansässigen Digitalverbands Bitkom sind es im Schnitt pro Tag inzwischen 13. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es noch durchschnittlich zehn private E-Mails am Tag. Befragt worden sind 1.002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland.

Jeder Fünfte genervt von Zuneigung per Emoji

Smartphone-Nutzerin: Liebesbekundungen dominieren eher bei den Jüngeren (Foto: parship.de)

Im Gegensatz zu Millennials und der Gen Z kann jeder fünfte Handy-Nutzer zwischen 40 und 49 Jahren mit digitalen Liebesbekundungen wie Emojis oder Memes nichts anfangen. Auch diejenigen zwischen 50 und 59 Jahren verzichten (29 Prozent). Bei den 60- bis 69-Jährigen sind es sogar 41 Prozent, wie eine neue Umfrage des Dating-App-Anbieters Parship in Deutschland zeigt.

USA: KI von Banken treibt Kreditnehmer in Ruin

Bezahlen: Geliehenes Geld belastet Verbraucher immer mehr (Foto: Ahmad Ardity, pixabay.com)

Die oft KI-gestützten Algorithmen von US-Banken, die automatisiert Kreditzusagen geben, treiben viele Amerikaner immer tiefer in die Verschuldung. Das zeigt eine neue Studie des King's College London und des Federal Reserve Board. Demnach werden auf diese Weise oft Kredite an Menschen vergeben, die bereits verschuldet sind. Auch gehe die Initiative zur Bewilligung neuer Kredite beziehungsweise zur Erhöhung der Kreditlinie meist von Banken und nicht Kunden aus.

Musks X ist nicht mehr sonderlich gefragt

Social Media: Alle außer X können punkten (Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Laut einer Umfrage des Pew Research Center bleiben Youtube und Facebook die dominierenden Social-Media-Plattformen in den Vereinigten Staaten. 84 Prozent der Erwachsenen nutzen Youtube, 71 Prozent Facebook und 50 Prozent Instagram. Dahinter folgen Tiktok mit 37, Whatsapp mit 32, Reddit mit 26 und Snapchat mit 25 Prozent. Erst danach kommt X mit 21 Prozent.

KI-Schleimerei führt zunehmend zu Fehlern

Grosse Sprachmodelle schmeicheln Menschen oft (Illustration: Renee Zhang, northeastern.edu)

Grosse Sprachmodelle (LLM) wie ChatGPT und andere KI-Chatbots passen sich schnell der Meinung ihrer Befrager an, entschuldigen sich, schmeicheln und sind extrem zustimmungsfreudig. Dieses Verhalten ist so weitverbreitet, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: KI-Schleimerei. Dieses Verhalten kann fatale Folgen haben. So haben Forscher der Northeastern University in Evanton im US-Bundesstaat Illinois festgestellt, dass diese Schleimerei grosse Sprachmodelle fehleranfälliger macht.

KI-Chat statt Suchmaschine im Vormarsch

KI-Chatbot: Bereits jeder Zweite in Deutschland nutzt ihn statt Google und Co (Symbolbild: Fotolia, SDEcoret)

In Deutschland nutzt jeder zweite Internet-User manchmal einen KI-Chat statt der klassischen Internetsuche. Laut einer neuen Umfrage des in Berlin domizilierten Digitalverbandes Bitkom unter 1.156 Personen verwendet zwar jeder Vierte weiterhin überwiegend die klassischen Schmaschinen. 13 Prozent setzen aber gleich häufig auf Online-Suche und KI-Chat.

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