Schweiz verfügt über KI-Investitionspotential von 15 Milliarden Franken

KI kann neue Wachstumspotentiale erschliessen (Symbolbild: Adobestock)

Die Schweiz verfügt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Forschung-& Entwicklungs- sowie Innovationsprozessen über ein jährliches KI-Innovationspotenzial von rund 15 Milliarden Franken. Dies belegt eine von Google und Digitalswitzerland in Auftrag gegebene Studie der Implement Consulting Group.

KI-Algorithmen kapitulieren vor Emoticons

Ein schlichter Smiley: Dieser kann bei KI ungeahnte Folgen haben (Foto: Adrian, pixabay.com)

Aus Satzzeichen, Buchstaben und Zahlen zusammengesetzte Zeichenfolgen, die in der digitalen Kommunikation Emotionen, Mimik und Stimmungslagen simulieren, können Menschen zwar bestens interpretieren, generative Künstliche Intelligenz wie ChatGPT jedoch oftmals nicht. Die KI-Tools betrachten diese Emoticons genannten Zeichenfolgen häufig als Teil von Anweisungen, was katastrophale Folgen wie das Löschen wichtiger Daten haben kann. Davor warnen Forscher der Xi'an Jiaotong University, der Nanyang Technological University (NTU) und der University of Massachusetts Amherst.

Frauenhass im Internet bleibt weitverbreitet

Hass: Forscher sehen kulturelle Entgleisungen gegenüber Frauen (Bild: pixabay.com, Viarami)

Eine Studie unter Beteiligung der University of Manchester zeigt eine allgegenwärtige Kultur des Frauenhasses sowie Online-Gewalt gegen Frauen im Sport. Geschlecht, Herkunft und Online-Missbrauch überschneiden sich demnach und weden durch soziale Medien verstärkt, heisst es. Die Experten fordern stärkere Richtlinien und Massnahmen zur Rechenschaftspflicht.

DSAG-Umfrage: Unternehmen treiben HR-Transformation voran

Die relevantesten Themen der SAP-Anwenderunternehmen (Grafik: DSAG)

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) hat die "DSAG-Personaltage 2026" vom 17.-18. Juni 2026 in Heidelberg zum Anlass genommen, und ihre Mitglieder nach den Herausforderungen, Trends und Lösungsansätzen für IT- und HR-Verantwortliche sowie Fachkräfte in diesen Bereichen im SAP-Kontext befragt. Zwei zentrale Ergebnisse der Umfrage: SAP SuccessFactors scheint vielfach in den HR-IT-Roadmaps der befragten Unternehmen verankert. Und die Umstellung auf SAP HCM for S/4Hana (H4S4) ist derzeit ein Thema, das viele Unternehmen umtreibt.

Irreführende Texte können autonome Fahrzeuge aus dem Konzept bringen

Gefährlicher Text: Drohnen, Autos, Roboter und Co sind gefährdet (Illustration: ucsc.edu)

Textbotschaften, die vermeintliche Witzbolde oder Menschen, die Böses wollen, an Strassen platzieren, können autonome Fahrzeuge so verwirren, dass sie unsinnige oder gefährliche Manöver ausführen. Diese Gefahr haben Alvaro Cardenas und Cihang Xie von der University of California Santa Cruz erkannt und plädieren für die Entwicklung entsprechender Gegenmassnahmen.

KI-Tools für Studierende ständige Wegbegleiter

Umfrage zeigt: Ohne KI keine Karriere (Symbolbild: HSO)

KI-Tools sind für die Mehrheit der Studierenden tägliche Begleiter. Eine Umfrage der Schweizer Wirtschafts- und Informatikschule HSO bei über 600 aktiven Studierenden zeigt: Wer KI beherrscht, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung – wer sie ignoriert, fällt zurück. Am meisten genutzt wird von den Studierenden gemäss der Studie AChatGPT (580 Nennungen), gefolgt von DeepL Write, Microsoft Copilot und Google Gemini.

Test mit Schülern: KI kann Wahlen beeinflussen

KI-Chatbot: Schüler erlernen Funktionsweise von Manipulation (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Forscher der University of New South Wales haben mit "Capture the Narrative" das weltweit erste Social-Media-Kriegsspiel für Schüler entwickelt. Damit erstellen die Heranwachsende ausgeklügelte KI-Bots, um eine fiktive Wahl zu beeinflussen. Dabei wenden sie Manipulationstaktiken wie in den realen sozialer Medien an.

Vereinigte Staaten hängen Europa und China bei KI ab

Symbolbild: Pixabay, Justdiy Team

Im globalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) liegen die Vereinigten Staaten klar an der Spitze. Europa folgt knapp immerhin vor China auf dem zweiten Platz. Dies belegt eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft KPMG, für die weltweit über 900 Entscheidungsträger befragt wurden.

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