Websuche: Faireres Ranking-System entwickelt

Google-Suche: Ergebnisse sind oft unfair gereiht (Foto: unsplash.com, Edho Pratama)

Forscher der Cornell University haben mit "Fairco" ein neues System entwickelt, das Nutzern fairere Ergebnisse bei Suchanfragen im Internet liefern soll. Ob Hotels, Jobs oder Videos - das speziell konzipierte Ranking-System überlässt nicht nur einigen wenigen Top-Treffern die ganze Aufmerksamkeit, sondern verteilt diese gleichmässiger auf die gefundenen Suchergebnisse, versprechen die Erfinder. Ein potenziell vielversprechendes Einsatzfeld sehen sie auch bei Online-Marktplätzen wie Reise-, Job- und News-Portalen.

Ein Drittel der Weltbevölkerung hat noch keinen Zugang zum Internet

Internetzugang: für viele noch ein Wunschtraum (Symbolbild: Fotolia/AR130405)

Aktuell nutzen 5,3 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt das Internet. Demzufolge aber waren 2,7 Milliarden Menschen in diesem Jahr noch offline. 2021 waren es sogar noch drei Milliarden Menschen, und 2019, also kurz vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, 3,6 Milliarden Menschen. Dies hat die Internationale Fernmeldeunion (ITU) in Genf bekannt gegeben. Damit hat rund ein Drittel der Weltbevölkerung noch keinen Zugang zum Web.

Swisscom erhält Zuschlag für neue Internetauftritte des Bundes

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die Internetauftritte der Bundesverwaltung und des Bundesrates sollen ab nächstem Jahr schrittweise überarbeitet werden. Künftig soll die Öffentlichkeit einen übersichtlicheren und zeitgemässeren Zugang zu Informationen des Bundes im Web erhalten, heisst es in einer Aussendung dazu. Dafür werde eine einzige Software zentral als Standarddienst für die gesamte Bundesverwaltung eingeführt. Die Neuerung geht den Angaben zufolge zurück auf einen Entscheid des Bundesrates, die IKT-Leistungen zur Bewirtschaftung von Webauftritten zu konsolidieren und zentral zu führen.

Tansania richtet an Hängen des Kilimandscharos schnelles Internet für Instagram und Co ein

Blick auf das Kilimandscharo-Massiv (Foto: Greg Montani auf Pixabay)

Der ostafrikanische Staat Tansania hat an den Hängen des Kilimandscharo in 3.720 Meter Höhe ein Breitbandnetz eingerichtet. Kilimandscharo-Besteiger können damit ihre Abenteuer auf dem höchsten Berg Afrikas fortan via Smartphone auf Twitter, Instagram, Whatsapp und in anderen Internetdiensten teilen. Tansanias Informationsminister Nape Nnauye bezeichnete die Entwicklung als historisch.

EU: Google und Co müssen gegen gefälschte Nutzerkonten und Deepfakes vorgehen

Hauptquartier der Europäischen Kommission in Brüssel (© Emdee/ CC BY-SA 4.0)

Die EU will die Internet-Giganten wie Google, Facebook oder Twitter dazu verdonnern, gegen gefälschte Nutzerkonten und sogenannte Deepfakes vorzugehen. Insidern zufolge werde die EU–Kommission am kommenden Donnerstag entsprechende Ergänzungen zum Verhaltenskodex gegen Desinformation vorstellen. Der Kodex soll zudem mit dem Digital Services Act (DSA) verknüpft werden, womit den Konzernen bei einer Nichteinhaltung hohe Geldstrafen drohten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Big Tech sollen zum Netzausbau in der EU beitragen

Symbolbild: Alexandra Koch auf Pixabay.de

Ein riesiger Teil des Datenverkehrs entsteht durch die Nutzung beliebter Internetplattformen von Konzernen wie Google, Meta und Netflix. EU-Digitalkommissarin Margrethe Vestager kündigte Anfang Mai deshalb an, dass diese möglicherweise einen Teil der Kosten für europäische Telekomnetze übernehmen sollen. Anstatt nur von den bestehenden Systemen zu profitieren, sollten sie dazu beitragen, diesen Datenverkehr zu ermöglichen.

Indien ist Rekordhalter bei Internet-Shutdowns

Rupien: Shutdowns schaden der Wirtschaft massiv (Foto: pixabax.com, F1Digitalis)

Indien hat wieder die berüchtigte Auszeichnung für die weltweit höchste Anzahl von Internet-Shutdowns erhalten. Von den 182 Internetbeschränkungen, die 2021 weltweit verzeichnet wurden, fanden 106 in Indien statt. Dies zeigen die Daten von Access Now, einer globalen Gruppe für digitale Rechte. Demnach ist es zwischen 2016 und 2021 weltweit zu 937 Fällen von Internet-Shutdowns oder Beschränkungen gekommen. 537 Mal war Indien davon betroffen.

Die Regierung Joe Biden will kostenfreies, schnelles Internet für alle US-Haushalte

Die Regierung der Vereinigten Staaten unter Joe Biden will Millionen US-Haushalten mit geringem Einkommen den Zugang zu kostenfreiem schnellem Internet ermöglichen. Schnelles Internet sei kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit, tönt es aus dem Weissen Haus in Washington. Grundlage dafür ist ein bereits laufendes staatliches Programm für erschwingliche Internet-Verbindungen (Affordable Connectivity Program/ACP), das den Netz-Anschluss bei Haushalten mit geringem Einkommen mit bis zu 30 Dollar (28,46 Euro) im Monat bezuschusst.

Jeder zweite Ami traut dem Web nicht

Internet-Services: Viele Amerikaner sehen darin keine heile Welt mehr (Foto: pixabay.com, geralt)

Gut jeder zweite US-Amerikaner würde sich aus dem Internet löschen, vorausgesetzt, das wäre möglich. 47 Prozent vertrauen dem Internet nicht. 46 Prozent sehen zudem keinen Grund dafür, dass ihr Name im Internet vorkommt. Und 42 Prozent befürchten, dass sie eines Tages gehackt werden. Das zeigt eine neue Internetnutzer-Umfrage des VPN-Anbieters NordVPN. Ein Teil der Studienteilnehmer ging noch weiter. 18 Prozent wünschen sich, dass es kein Internet gebe und acht Prozent nutzen es erst gar nicht. An der Umfrage haben 1.002 Personen teilgenommen.

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