Facebook und Google planen neue Unterwasserkabel

Unterwasserkabel (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Das weltgrösste Internetnetzwerk Facebook und der US-Suchmaschinenanbieter Google planen zwei neue Unterwasserkabel, um Singapur, Indonesien und Nordamerika miteinander zu vernetzen. Ziel sei es, die Verbindungskapazitäten zwischen den Regionen zu erhöhen, hiess es. Der verantwortliche Facebook-Vizepräsident Kevin Salvadori sagte, die beiden Echo und Bifrost genannten Kabel seien die ersten, die eine neue Route durch die Javasee nutzen würden. Für Facebook sei es eine wesentliche Investition in Südostasien. Eine konkrete Summe nannte Salvadori nicht.

Deutschland: Bundesgerichtshof billigt Händler-Entgelte bei Online-Bezahlung

Online-Bezahlung: Händler dürfen bei Nutzung von Paypal oder Sofortüberweisung eine Extra-Gebühr verlangen (Symbolbild: Rawpixal auf Unsplash)

Unternehmen dürfen von ihren Kunden für Online-Bezahlungen per Paypal oder Sofortüberweisung eine Extra-Gebühr verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Entgelte fürs Bezahlen per Banküberweisung, Lastschrift oder Kreditkarte seien zwar gesetzlich verboten. Hier werde aber Geld für die Einschaltung eines Dienstleisters verlangt, der noch zusätzliche Leistungen übernehme, beispielsweise die Prüfung der Bonität.

Coronapandemie treibt Internet-Datenvolumen in Deutschland

Internet: Pandemie lässt genutzte Datenvolumen in Deutschland nach oben schnellen (Bild: Fotolia/ AR130405)

Das genutzte deutsche Datenvolumen im Internet ist weiter nach oben geschnellt: Im Jahr 2020 lag es bei schätzungsweise 76 Milliarden Gigabyte und damit 16 Milliarden höher als 2019, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht. Es geht um das Festnetz-Internet, also die Anschlüsse daheim oder im Büro. Pro Anschluss waren es somit monatlich etwa 175 Gigabyte (2019: 142).

Internet-Investitionen steigern Schulleistung

Computer im Unterricht: mehr Vor- als Nachteile (Foto: salinger, pixabay.com)

Höhere Investitionen in den Internetzugang verbessern die schulischen Leistungen von Kindern. Das hat eine Studie von über 9.000 öffentlichen Schulen in Texas ergeben. "Schulen müssen jedoch Richtlinien umsetzen, um zunehmende Disziplinarprobleme wie Cybermobbing anzugehen", mahnt Co-Autor Vikas Mittal, Marketingprofessor an der Rice University. Denn solche Probleme sind laut der Studie der Preis für die insgesamt sehr klaren Vorteile eines besseren Internetzugangs.

Tim Berners-Lee: Internet muss als Menschenrecht anerkannt werden

Sir Tim Berners-Lee (Bild: Wikipedia/Paul Clarke/ CC BY SY 2.0)

Zur Feier des zweiunddreissigsten Geburtstags des World Wide Web veröffentlichte der als Gründervater geltende britische Physiker Tim Berners-Lee einen Blogbeitrag, in dem er an die Regierungen der Welt appelliert: Diese müssten daran arbeiten, den weltweiten Breitbandzugang bis spätestens 2030 sicherzustellen, um die digitale Kluft zu überbrücken und Tech-Konzerne besser zur Verantwortung zu ziehen. Der flächendeckende Zugang zum Internet müsse zudem als Menschenrecht anerkannt werden.

Online eintauchen in die Welt der elektronischen Musik

Polyphoner, analoger Synthesizer mit Frequenzteilerschaltung, der zwischen 1975 und 1980 von Moog gebaut wird © Google

Google Arts & Culture macht seit über zehn Jahren Kunst, Kultur und Wissenschaft von über 2.000 Kultureinrichtungen aus 80 Ländern für jeden jederzeit online zugänglich und durch technische Innovationen erlebbar. Das neueste Projekt "Music, Makers & Machines" bringt die Geschichte und Gegenwart von elektronischer Musik mit modernster Technologie direkt in die Wohnzimmer der Menschen.

UK-Konsumentenschützer beklagen anhaltende Fake-Rezensionen auf Amazon und Co

Viele Rezensionen bei Amazon und Co sind gefälscht (Bild: AdobeStock)

Die britische Konsumentenschutzorganisation Which schlägt Alarm: Trotz Gegenmassnahmen und Gerichtsverfahren blüht bei Amazon und anderen Onlinehändlern weiterhin das Geschäft mit Fake-Rezensionen. Man konnte zehn Webseiten ausfindig machen, auf denen Anbietern positive Rezensionen versprochen werden. Verkauft werden diese in Paketen, von einzelnen Fake-Erfahrungsberichten bis hin zu Tausenderpaketen.

Wikipedia lanciert Verhaltensregeln

Wikipedia veröffentlicht neuen Verhaltenskodex (Bild: Wikipedia)

Die Onlineenzyklopädie Wikipedia hat sich Verhaltensregeln gegen Missbrauch, Falschinformationen und Manipulation gegeben. Die gemeinnützige Wikimedia-Stiftung, die Wikipedia verwaltet, veröffentlichte gestern den neuen Verhaltenskodex. Er soll die bereits existierenden Richtlinien ergänzen, um Standards in der Wikipedia-Gemeinde zu schaffen und „negatives Verhalten“ zu bekämpfen.

Ford setzt verstärkt auf Google-Dienste

Ford setzt auf Google-Dienste (Logobild: Ford)

Der US-amerikanische Auto-Hersteller Ford will ab 2023 standardmässig auf Google-Karten und den Sprachassistenten des Internet-Konzerns in seinen Fahrzeugen setzen. Dies sei Teil einer weitreichenden Kooperation, teilt Ford mit. Darüber hinaus soll die Alphabet-Tochter Google zum zentralen Anbieter von Cloud-Diensten für den US-Autoriesen werden. Und weiters soll Android zum Standart-Betriebssystem für die Infotainment-Systeme der Ford-Autos werden.

Immer mehr EU-Bürger telefonieren über das Internet

Symbolbild: Pixabay/Sciencefreak

In Folge der Corona-Krise haben im vergangenen Jahr mehr Menschen in der EU über das Internet telefoniert. Im Vergleich zu anderen Internettätigkeiten nahm dieser Wert am stärksten zu. Grund für den Anstieg dürften insbesondere die von den meisten EU-Staaten verhängten Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sein. Wie aus veröffentlichten Daten des EU-Statistikamtes Eurostat hervorgeht, nutzten in der EU rund 60 Prozent der 16- bis 74-Jährigen in den drei Monaten vor der Befragung das Internet für Anrufe.

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