Winzige Roboterhand hat Formgedächtnis

Was die winzige Hand alles kann (Schematische Darstellung: Science Robotics)

Forscher mehrerer südkoreanischer Institutionen haben eine weiche Roboterhand entwickelt, die kleiner als die eines neugeborenen Babys ist. Sie hat fünf Finger, die sich einzeln krümmen und strecken können. Gedacht ist sie zum Ergreifen und Festhalten von Gegenständen, die so klein sind wie Schneckeneier, ohne sie zu zerstören. Vorgestellt wird diese Hand in der Fachzeitschrift "Science Robotics".

LED-Stroboskop verbessert Ernteroboter

Drohne filmt den Feldtest der stroboskopischen Beleuchtung (Foto: psu.edu)

Forscher der Pennsylvania State University (Penn State) um Daeun Choi haben einen neuen mobilen Ernteroboter entwickelt, der dank stroboskopischer LED-Beleuchtung keine unreifen Äpfel, Birnen und Co mehr pfluckt, weil zum Beispiel Sonnenlicht die Optiken trübt. Das neue Kamerasystem muss sich nicht mehr auf die natürliche Beleuchtung verlassen. Es nutzt zur Identifizierung seiner Ziele helle Blitze mit einer genau definierten Lichtfarbe.

Exoskelett lässt Amputierte mühelos gehen

Lenzi (links) hilft beim Anlegen des Exoskeletts (Foto: Dan Hixson, utah.edu)

Forscher um Tommaso Lenzi vom Bionic Engineering Lab der University of Utah haben ein neues experimentelles Exoskelett für Amputierte entwickelt. Es wird an der Taille und am Beinstumpf befestigt und ist mit Motoren ausgestattet, die von einer Batterie angetrieben werden. Ein Mikroprozessor koordiniert die Bewegungen, sodass der Behinderte keine Mühe hat, wie ein Gesunder zu gehen.

Forschungsteam der ETH Zürich gewinnt US-Roboterbewerb

Bei einem Bewerb in Kentucky (USA), der von der US-Regierung ausgeschrieben war, mussten die Roboter sich in Gebieten unter der Erde autonom zurechtfinden und nach Objekten suchen, sie identifizieren und auch lokalisieren. Wer ein Objekt am richtigen Platz gefunden hatte, bekam einen Punkt. Gewonnen hat schliesslich ein Forschungsteam der ETH Zürich.

Autonomer Rollator fährt alleine zu Patienten

Gewichtsreduzierung und Motorunterstützung beim Laufen (Foto: Mori et al.)

Forscher der Hokkaido University (Japan) haben einen autonomen Hightech-Rollator für Behinderte in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen entwickelt, der sich dank eines speziellen Senders anfordern lässt. Er lokalisiert den Standort desjenigen, der den Ruf ausgesandt hat und rollt automatisch zu seinem Ziel. Dazu nutzt er ein System der Indoor-Navigation.

Kontrolleinheit für Wischroboter entwickelt

Aus diesen Komponenten besteht der neue Kontrollroboter (Bild: sutd.edu.sg)

Forscher der Singapore University of Technology and Design haben ein Hightech-Kontrollsystem für Wischroboter entwickelt, das prüft, ob aller Schmutz vom gerade gesäuberten Boden entfernt worden ist. Der Zusatzroboter, der mit seinem wischenden Kollegen kombiniert werden kann, drückt mit einem Stempel ein Stückchen Klebeband auf den Boden.

Mobile Roboter laden sich während der Fahrt

MobileCharger: Ladesystem lädt mobile Roboter flexibel auf (Foto: arXiv)

Wissenschaftler des russischen Forschungsinstituts Skolkovo Institute of Science and Technology (Skoltech) haben eine mobile Power Bank für Roboter entwickelt, die Pakete ausliefern oder in Lagern Waren für den Versand zusammenstellen. Dank der Innovation müssen sie nicht mehr in regelmässigen Abständen zur Ladestation rollen, um neue Energie zu tanken. Die Roboter werden aufgeladen, während sie ihrer Arbeit nachgehen.

Zusätzlicher dritter Arm soll manuelle Tätigkeiten erleichtern

Auglimb: mal eingefahren (links), mal volle Reichweite (Foto: Ding et al.)

Forscher des Japan Advanced Institute of Science and Technology und der University of Tokyo haben mit "Auglimb" einen "Zusatzarm" entwickelt, der am Oberarm befestigt wird. Er ist so leicht, dass er den Träger kaum stört. "Die wichtigsten Eigenschaften sind der kompakte Aufbau, das geringe Gewicht und die grosse Reichweite. Wir glauben, dass Auglimb künftig so beliebt sein wird wie eine Smartwatch, da jeder, vom Senior bis zum Kind, es den ganzen Tag bequem tragen kann", so Entwickler Haoran Xie.

Forscher entwickeln weiche Ventile für Roboter

Weiches Ventil in der schematischen Vergrößerung (Grafik: Siyi Xu/Harvard, SEAS)

Forscher der Harvard John A. Paulson School of Engineering and Applied Sciences (Seas) haben steife Roboterteile wie Ventile nun aus dielektrischen Elastomeren hergestellt. Das sind Kunststoffe, die elektrische Energie direkt in mechanische Arbeit umwandeln. Wird eine elektrische Spannung angelegt, ziehen sie sich zusammen, um sich wieder auszudehnen, wenn der Strom abgeschaltet wird. Im Fall der Ventile schliesst sich der Ausgang unter Spannung und öffnet sich wieder bei Abschaltung des Stroms.

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