Radicant bereitet sich technisch mit Swisscom und Finnova auf Markteintritt vor

Setzt auf Nachhaltigkeit: Radicant (Bild: zVg)

Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat mit Radicant vor drei Monaten ein rein digitales Unternehmen aus der Taufe gehoben, das ab 2022 personalisierte Finanzberatungen und nachhaltige Finanzlösungen anbieten soll. Der Einbezug der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UNO (Sustainable Development Goals 2030) soll dabei eine bedeutende Rolle spielen. Nun schlägt Radicant in seiner Aufbauphase erste Wurzeln: Das Jungunternehmen hat sich für Swisscom und Finnova als Technologie- und Outsourcing-Partner entschieden.

Swica und Adcubum bauen Zusammenarbeit aus

Adcubum kann Engagement bei der Swica ausweiten (Bild: Adcubum)

Die Kranken- und Unfallversicherung Swica und das Ostschweizer Softwarehaus Adcubum erweitern die Zusammenarbeit. Mit dem Einsatz von "Ad.Claims Processing" (vormals E-Claim Plus) erweitert Swica den Funktionsumfang der Kernsoftware Adcubum Syrius beträchtlich und könne nun von einer durchgängigen und effizienten Automatisierung in der Rechnungsprüfung profitieren, wie es in einer Aussendung dazu heisst. Eine gesteigerte Dunkelverarbeitung, niedrigere Prozesskosten und mehr Zeit für komplexe Einzelfälle seien die positiven Folgen.

Avaloq und Vontobel verbinden Plattformen für strukturierte Produkte

Vontobels Plattform für Strukturierte Produkte, Deritrade soll mit der Avaloq Wealth Plattform verbunden werden. Durch diese Partnerschaft könne Vontobel die Reichweite von Deritrade ausbauen, während Avaloq-Wealth-Kunden ab Anfang 2022 das gesamte Angebot im Bereich der Strukturierten Produkte auf einer Plattform nutzen könnten, teilen die beiden Unternehmen mit.

Temenos holt Virgin Money Australia in ihre Banking Cloud

Logobild: Temenos

Die auf Bankensoftware fokussierte Genfer Temenos ist es gelungen, mit Virgin Money Australia einen neuen Kunden für ihre Banking Cloud an Land zu ziehen. Die digitale Bankentochter der Bank of Queensland soll dabei nur ein Vorreiter für weitere Marken der Gruppe sein, lassen die Genfer dazu verlauten.

Klarna sammelt erneut Hunderte Millionen Dollar Frischgeld ein

Bild: Klarna-Niederlassung im hessischen Linden (© Cherubino/ CC BY-SA 3.0)

Der auf den Onlinehandel fokussierte Bezahldienst Klarna hat hat drei Monate nach der letzten Finanzierungsrunde jetzt erneut hunderte Millionen Dollar frisches Geld bei Investoren eingesammelt. Konkret sammelte das Unternehmen mit Zentrale in Schwenden diese Woche 639 Millionen Dollar ein. Damit kletterte die Gesamtbewertung des Online-Bezahldienstes auf 45,6 Milliarden Dollar (rund 40,8 Milliarden Schweizer Franken).

Online-Banking bei Älteren immer beliebter

Symbolbild: Fotolia/Zerbor

Das Online-Banking erfreut sich durch die Corona-Pandemie wachsender Beliebtheit - insbesondere viele Senioren ab 65 Jahren nutzen die digital zur Verfügung gestellten Services ihrer Finanzinstitute. Darunter leidet das Filialgeschäft vieler Institute, wie eine Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom unter rund 1.000 Personen in Deutschland zeigt. In der Schweiz und Österreich dürfte die Lage auch nicht anders sein.

Temenos partnert mit Huawei im Cloud-Bereich

Temenos partnert mit Huawei (Logobild: Temenos)

Die auf Bankensoftware fokussierte Temenos mit Sitz in Genf hat eine Partnerschaft mit dem chinesischen ICT-Riesen Huawei im Cloud-Bereich besiegelt. Gemäss Temenos-Aussendung sollen durch die Zusammenarbeit die Cloud-Hosting-, Implementierungs- und Integrationsstärken von Huawei mit der Bankensoftware von Temenos kombiniert werden. Die Kooperation umspanne sowohl Vertrieb und Marketing als auch Implementierung und Schulung, heisst es.

Bargeldlose Zahlungen auf Rekordniveau

Bargeldlose Bezahlung: Trend nimmt weiter zu (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Weltweit durchgeführte bargeldlose Transaktionsvolumen steigen bis 2025 um mehr als 80 Prozent auf dann 1,9 Billionen, während es 2020 noch gut eine Billion Transaktionen sind. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der digitalen Zahlungen pro Person nahezu verdreifachen. Das zeigt die Studie "Charting a cause amid evolution and revolution" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und ihrer globalen Strategieberatung Strategy&.

Paypal reitet "Später-Bezahlen-Attacke" gegen Klarna

Prescht gegen Klarna vor: Paypal (Bild: Paypal)

Der US-amerikanische Online-Bezahldienst Paypal drängt mit "Später-Bezahlen"-Angeboten verstärkt ins angestammte Geschäft des Rivalen Klarna. Paypal mit Hauptsitz im kalifornischen San Jose führte nämlich neu eine Option zum Zahlen von Einkäufen nach 30 Tagen ein. Darüber hinaus können Händler fortan einen entsprechenden Button in ihrer Shops integrieren, mit dem Kunden die Option direkt auswählen können.

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