Apple entfernt oder lehnt über eine Million heikler Apps ab

Bild: Pixabay/ Parampreet Chanana

Die iPhone-Erfinderin Apple hat im vergangenen Jahr eine runde Million heikler Apps und in etwa eine Million Updates abgelehnt oder aus dem App Store entfernen lassen. Der Grossteil davon seien iPhone-Apps gewesen, die bereits bei der Untersuchung durch App-Prüfer aufgefallen seien, heisst es in einer Aussendung von Apple. Aktuell seien im App Store cirka 1,8 Millionen Anwendungen verfügbar, so der kalifornische IT-Gigant.

Wie Apples Vereinnahmung von Netflix gescheitert ist

Netflix: Abo per App abschliessen, ist unmöglich (© Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Um weiter Provisionen von Netflix bei Abschluss oder Verlängerung eines Abos durch User über die App auf Apple-Geräten zu erhalten, hat der iPhone-Konzern 2018 grosse Anstrengungen unternommen - jedoch ohne Erfolg, wie aus Unterlagen hervorgeht, die im Gerichtsverfahren zwischen Apple und Epic Games bekannt geworden sind, schreibt "9to5Mac". Netflix hatte im Sommer 2018 damit begonnen, es unmöglich für Apple-Anwender zu machen, ein Abo direkt über die App abzuschliessen.

Apple mit starkem Auftaktquartal

Gut gestartet: Apple (Bild: Flickr/Steve Künstler)

Die kalifornische iPhone-Erfinderin Apple mit Zentrale in Cupertino hat ein Jahresauftaktquartal hingelegt, wie man es üblicherweise nur vom Weihnachtsquartal her gewohnt ist. So konnte der IT-Gigant den Umsatz im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 89,6 Milliarden Dollar hinaufschrauben. Der Gewinn schnellte mit 23,6 Milliarden Dollar auf das Doppelte vom Vergleichsquartal des Vorjahres, wie Apple wissen lässt. Dabei läuft der Jahresanfang für Apple nach fulminanten Weihnachtsquartalen in Regel traditionell eher mau an.

Deutsche Unternehmensverbände reichen Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple ein

Apple verstärkt Datenschutz, das sehen nicht alle positiv (Bildquelle:Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Apple will den Datenschutz seiner Anwender erhöhen. Das sehen nicht alle positiv. Eine Gruppe deutscher Unternehmerverbände hat daher eine Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple wegen der geplanten neuen Datenschutzregeln eingebracht. Auf iPhone und iPad werden Apps nämlich künftig die Nutzer um Erlaubnis fragen müssen, um ihr Verhalten zu Werbezwecken quer über verschiedene Dienste und Websites nachverfolgen zu können. Da viele Nutzer dies ablehnen dürften, bangen diverse Anbieter um ihr Werbegeschäft.

Apple präsentiert neuen iMac mit M1-Chip

Bringt neue Desktops: Apple (Logobild: Flickr/Steve Kuenstler)

Apple wird künftig auch Desktop-Computer mit eigenen Chips anbieten. Der jetzt vorgestellte neue iMac wird Apples M1-Chip verwenden, der auch schon in den im Vorjahr vorgestellten MacBooks verbaut ist. Das Gerät ist nur 11,5 Millimeter dick – dünner als viele Monitore ohne einen Computer im Inneren. Angekündigt wurden auch neue iPads: Diese setzen jetzt ebenfalls auf den stärkeren Apple-Chip M1.

Apple lässt den Online-Mikroblogging-Dienst Parler zurück in den App Store

Darf zurück in Apples App Store: Parler (Bild: Parler)

Der vor allem bei Anhängern von US-Präsident Donald Trump beliebte Mikroblogging-Dienst Parler darf zurück in Apples App Store. Apple begründet die Erlaubnis zum Comeback damit, dass die Betreiber von Parler die Verfahren zum Entfernen verbotener Beiträge mit Gewaltaufrufen und Drohungen verbessert hätten.

Apple und Epic rüsten sich für den App-Store-Prozess

Epic Games entwickelte unter anderem Fortnite (Bild: Epic)

Der US-IT-Gigant Apple und die "Fortnite"-Entwicklerin Epic Games rüsten sich für ihren Prozess in Kalifornien, der das App-Geschäft auf dem iPhone umkrempeln könnte. Die beiden Kontrahenten veröffentlichten jetzt, dreieinhalb Wochen vor Beginn der Verhandlung, ihre ausführlichen Argumente auf insgesamt fast 700 Seiten. Epic strebt an, dass Apple gezwungen wird, auf dem iPhone App Stores anderer Anbieter zuzulassen. Apple wiederum warnt vor Risiken für die Anwenderschaft.

Apples Ortungsnetzwerk "Find my" nun auch offen für Drittanbieter

Öffnet sein Ortungsnetzwerk: Apple (Bildquelle: Wikipedia)

Apple öffnet sein Ortungsnetzwerk "Find my", mit dem bisher nur konzerneigene Produkte lokalisiert werden konnten, für externe Hersteller. Das teilte der Konzern in Cupertino mit. Zu den ersten Drittanbietergeräten, die mit Hilfe des Apple-Dienstes geortet werden können, gehören unter anderem bestimmte Fahrräder eines niederländischen Herstellers.

Chinesische IT-Riesen wollen neue Datenschutzregeln von Apple umgehen

App Store (Bild: Kon Karampelas auf Unsplash.com)

Apples neue Datenschutzregeln, die die Unternehmen künftig dazu verpflichtet, von Anwendern die Zustimmung zum Sammeln von Daten einzuholen, sind vor allem chinesischen IT-Riesen ein Dorn im Auge. Sie befürchten gravierende Folgen für die Werbeindustrie und wollen die Regeln laut einem Bericht der "Financial Times" (FT) umgehen.

Apple wirft ursprünglichen Homepod-Lautsprecher aus dem Programm

Apples Homepod mit Siri (Bild: Apple)

Der US-IT-Gigant Apple wirft seinen grösseren Homepod-Lautsprecher aus dem Programm, mit dem er vor drei Jahren in den Markt eingestiegen ist. Künftig wolle man sich voll und gazn auf den neuen kleineren Homepod Mini konzentrieren, lässt die iPhone-Erfinderin aus Cupertino verlauten.

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