Elon Musk tobt und fordert Abschaffung der EU

Fordert Abschaffung der EU: Elon Musk (Bild: Pixabay/ Marcin Pasnicki)

Der US-Tech-Milliardär Elon Musk schäumt vor Wut. Nachdem die Europäische Union (EU) eine Geldstrafe von 120 Millionen Euro gegen seinen Onlinedienst X verhängt hat, fordert Musk, dem auch Tesla gehört, die Abschaffung der EU. "Die EU sollte abgeschafft und die Souveränität an die einzelnen Länder zurückgegeben werden, damit die Regierungen ihre Bevölkerung besser vertreten können", postete der Multimilliardär auf X.

EU brummt Elon Musks Social-Media-Plattform X eine dreistellige Millionenstrafe auf

EU straft X ab (Bild: Fotolia/ Birgit Korber)

Die europäische Union (EU) verhängt gegen Elon Musks Social-Media-Plattform X wegen Transparenzmängeln eine Strafe im dreistelligen Millionenbereich. Konkret müsse der US-Konzern, essen Hauptsitz Musk vom kalifornischen San Francisco ins texanische Bastrop verlegen liess, 120 Millionen Euro auf den Tisch blättern, unter anderem wegen einer irreführenden Authentifizierung von Nutzerkonten durch den weissen Verifizierungshaken auf blauem Grund, wie die zuständige EU-Kommission mitteilte.

EU nimmt KI in Whatsapp unter die Lupe

Dem Zuckerberg-Konzern Meta droht wieder einmal juristisches Ungemach. Die Messaging-Tochter Whatsapp steht im Verdacht, den Zugang von Anbietern Künstlicher Intelligenz (KI) zum Dienst rechtswidrig einzuschränken. Daher leitet die Europäische Kommission wegen möglicher Verstösse gegen europäisches Wettbewerbsrecht ein neues Verfahren gegen den Facebook-Konzern Meta ein.

Alphabet zieht EU-Kartellbeschwerde gegen Microsofts Praktiken im Cloud-Business zurück

Logobild:iStock

Der Internet-Gigant Alphabet zieht seine Kartellbeschwerde bei der Europäischen Union gegen den Rivalen Microsoft wegen dessen Cloud-Geschäftspraktiken zurück. Der Mutterkonzern von Google reagiere damit gemäss Medienberichen auf die Entscheidung der EU-Behörden, eine eigene Untersuchung dazu auf Schiene zu bringen.

Schweizer Organisation als "Antenne" zu europäischen KI-Fabriken

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Eine Schweizer Organisation soll künftig als "Antenne" eng mit europäischen KI-Fabriken zusammenarbeiten. Konkret wählte die EU-Kommission "Hearts" (Helvetic AI Resources, Technologies and Services) aus, die besonders stark in Bereichen wie der Wettervorhersage sei und mit KI-Fabriken in Finnland, Spanien, Schweden und Italien zusammenarbeiten werde.

Teilerfolg für Meta und Tiktok bei Klage gegen EU-Gebühren

Symbolbild: Dima Solomin auf Unsplash.com

Ein Gericht hat die EU-Gebührenbescheide für Meta und Tikto wegen eines Formfehlers für nichtig erklärt. Die Facebook-Mutter und die Videoplattform müssten die Abgaben aber vorerst weiterzahlen, da deren Höhe korrekt berechnet wurde, gab das Gericht der Europäischen Union in seinem Urteil bekannt. Die EU erhalte dadurch die Gelegenheit, überarbeitete Bescheide auszustellen, die den gesetzlichen Vorgaben genügten, heisst es.

Anbieter von KI-Modellen müssen sich an neue EU-Regeln halten

Auch ChatGPT muss sich an die neuen Transparenzregeln halten (Bild: Franz26/Pixabay)

In der EU gelten seit 2. August spezifische Transparenzpflichten für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck ("General-Purpose AI"). Dabei handelt es sich um Systeme, die vielseitig einsetzbar sind und etwa Texte schreiben, Sprache analysieren oder programmieren können. Dazu zählen beispielsweise ChatGPT von OpenAI und Googles Gemini.

AWS will mit eigener "European Souvereign Cloud" gesetzliche Vorgaben der EU erfüllen

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Europäische Behörden und Unternehmen aus stark regulierten Branchen wie dem Finanz- und Gesundheitswesen wollen oder dürfen oft keine Public Cloud Services einsetzen. Amazon Web Services (AWS) hat nun mit der AWS European Souvereign Cloud eine Cloud mit voller Kontrolle über den Ort der Datenverarbeitung und den operativen Betrieb der Cloud angekündigt, die noch diesen Herbst verfügbar werden soll.

SAP und Siemens fordern grundlegende Überarbeitung der europäischen KI-Gesetze

SAP fordert wie Siemens mehr Innovation bei KI-Gesetzen (Bild: SAP)

Die deutschen Hightech-Riesen SAP und Siemens fordern von der EU ein neues Rahmenwerk, das Innovationen fördere, anstatt sie zu behindern. Dies betonten die Chefs von SAP, Christian Klein, und Siemens, Roland Busch, in einem gemeinsamen Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

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