Briten ermitteln wegen Musks KI Grok gegen Plattform X

Briten ermitteln gegen X (Logobild: Pixabay)

Aufgrund sexualisierter KI-Bilder hat die britische Medienaufsicht Ofcon mit Ermittlungen gegen Elon Musks Online-Plattform X begonnen. Wie die Behörde in London bekannt gegeben hat, werde der Chatbot Grok offenbar dazu eingesetzt, Bilder von Kindern in sexuellen Posen zu erstellen. Dies könne als Kindesmissbrauch gewertet werden, heisst es.

EU nimmt KI in Whatsapp unter die Lupe

Dem Zuckerberg-Konzern Meta droht wieder einmal juristisches Ungemach. Die Messaging-Tochter Whatsapp steht im Verdacht, den Zugang von Anbietern Künstlicher Intelligenz (KI) zum Dienst rechtswidrig einzuschränken. Daher leitet die Europäische Kommission wegen möglicher Verstösse gegen europäisches Wettbewerbsrecht ein neues Verfahren gegen den Facebook-Konzern Meta ein.

EU-Kommission leitet Verfahren gegen SAP wegen Verstössen gegen EU-Wettbewerbsregeln ein

SAP-Hauptsitz in Walldorf (Bild: SAP)

Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen den deutschen ERP- und Cloud-Riesen SAP eingeleitet. Grund dafür sind mutmassliche Verstösse gegen EU-Wettbewerbsregeln. Dem grössten Software-Konzern Europas wird vorgeworfen, womöglich seine Vormachtstellung auf dem Markt ausgenutzt zu haben, um hohe Zahlungen für sein Wartungs- und Kundenservice zu verlangen.

Teilerfolg für Meta und Tiktok bei Klage gegen EU-Gebühren

Symbolbild: Dima Solomin auf Unsplash.com

Ein Gericht hat die EU-Gebührenbescheide für Meta und Tikto wegen eines Formfehlers für nichtig erklärt. Die Facebook-Mutter und die Videoplattform müssten die Abgaben aber vorerst weiterzahlen, da deren Höhe korrekt berechnet wurde, gab das Gericht der Europäischen Union in seinem Urteil bekannt. Die EU erhalte dadurch die Gelegenheit, überarbeitete Bescheide auszustellen, die den gesetzlichen Vorgaben genügten, heisst es.

Strafverfolgungsbehörden vieler Ländern ziehen globalem Servernetz prorussischer Hackergruppe den Stecker

Symbolbild: Pixelio

Den Strafverfolgungsbehörden zahlreicher Länder ist ein grosser Schlag gegen Cybercrime gelungen. Im Rahmen einer international konzertierten Aktion wurde dem weltweiten Servernetz der prorussischen Hackergruppe NoName057(16), die für zahlreiche Cyberangriffe verantwortlich sein soll, der Stecker gezogen. Ein Netzwerk, das aus mehreren hundert weltweit verteilten Servern bestand, sei abgeschaltet worden, teilte das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) dazu mit.

SAP und Siemens fordern grundlegende Überarbeitung der europäischen KI-Gesetze

SAP fordert wie Siemens mehr Innovation bei KI-Gesetzen (Bild: SAP)

Die deutschen Hightech-Riesen SAP und Siemens fordern von der EU ein neues Rahmenwerk, das Innovationen fördere, anstatt sie zu behindern. Dies betonten die Chefs von SAP, Christian Klein, und Siemens, Roland Busch, in einem gemeinsamen Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Bezirksgericht Frauenfeld verhängt Drohnenverbot über Swift-Rechenzentrum in Diessenhofen

Darf nicht von Drohnen überflogen werden: Swift Datacentre in Diessenhofen (Bild: Kecko/CC BY-SA 2.0)

Über dem Rechenzentrum des internationalen Finanzdienstleisters Swift in Diessenhofen (TG) dürfen keine Drohnen mehr fliegen. Ein entsprechendes Verbot hat nun das Bezirksgericht Frauenfeld erlassen. Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine steht dieses Gelände unter erhöhtem Schutz.

EU verhängt saftige Strafen gegen Apple und Meta

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Nach Meinung der EU-Kommission haben die US-IT-Gianten Apple und Meta europäisches Digitalrecht verletzt. Deshalb verhängte die Behörde drastische Strafen gegen die beiden Konzerne. Und zwar fasste Apple eine Busse in Höhe von 500 Millionen Euro aus, Meta eine in Höhe von 200 Millionen Euro. Beide US-Unternehmen gaben sich ob der Entscheidung empört und kündigten an, gegen die Strafen vorgehen zu wollen.

Apple umgeht EU-Strafe durch Zugeständnisse

Logibild: N-Lange/CC BY-SA 3.0

Der US-IT-Gigant Apple will mit einer Überarbeitung der Suchmaschinen-Einstellungen auf dem iPhone Insidern zufolge um eine Strafe der Europäischen Union (EU) herumkommen. Die Causa werde voraussichtlich kommende Woche geschlossen, bekundeten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die EU-Kartellbehörde gab bislang noch kein Statement dazu ab.

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