Schweizer Software-Branche auch in der Krise stark

Boomt: Software (Symbolbild: Pixabay)

Die Schweizer Software Branche rechnet für das nächste Jahr mit einem Umsatzwachstum von 11.3 Prozent (4.7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr) sowie einem Mitarbeiterwachstum von 12.9 Prozent (rund 10 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr). Der Umsatz pro Mitarbeiter belief sich 2020 auf CHF 223'636.7, was im Vergleich zum Vorjahr leicht weniger ist. Dies geht aus dem "Swiss Software Industry Survey (SSIS)" 2021 der Universität Bern hervor, der erstmals unter der Federführung des Branchenverbands Swico durchgeführt wurde.

KI-basierte IBM-Software unterstützt umweltbezogenes Handeln

Bild: IBM

Mit der "Environmental Intelligence Suite" hat IBM eine neue KI-gestützte Software vorgestellt, die Wetter-, Klima und operative Daten sowie ein umweltbezogenes Performance Management in einer einzigen Lösung kombiniert. Unternehmen sollen damit Auswertungen und Analysen durchführen können, die sie dafür nutzen können, klimatische Risiken (wie zum Beispiel Überschwemmungen oder Wald- und Buschbrände) vorauszusehen, besser einzuschätzen und dementsprechend schnell zu handeln, verspricht Big Blue.

Siemens setzt verstärkt auf Software zur Steuerung und Überwachung von Gebäuden

Symbolbild: Siemens Smart Infrastructure

Software zur Steuerung und Überwachung von Bürogebäuden und Wohnhäusern wird nach Ansicht von Matthias Rebellius immer wichtiger. Der Top-Manager, der vor zehn Monaten die Führung der Siemens-Sparte "Smart Infrastructure" mit Sitz in Zug übernommen hat und damit in die Konzernleitung aufgerückt ist, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: "Wir haben schon eine riesige Softwarebasis und viele Software-Entwickler. Wir können sie mit Investitionen in Startups oder Übernahmen noch weiter ausbauen."

Sherpany besteht Bug-Bounty-Hacker-Test

Bild: Sherpany

Der Zürcher Hersteller von Meeting-Management-Software Sherpany hat seine gleichnamige Software von Bug Bounty Switzerland auf Sicherheitslücken prüfen lassen. Während eines dreiwöchigen Testlaufs konnten die aufgebotenen bis zu 100 Hacker trotz eines Preisgelds von bis zu 15'000 Franken pro gefundene kritische Schwachstelle keine relevanten Lücken finden. Um die Sicherheit der Plattform auch weiterhin zu garantieren, soll das Bug-Bounty-Programm auch in den laufenden Betrieb überführt werden, heisst es.

Neue Software prognostiziert EM-Fussball-Finale mit England und Frankreich

Frankreich gegen England: könnte Finale sein (Bild: pixel2013, pixabay.com)

Im Finale der Fussball-EM 2021 werden sich wahrscheinlich Frankreich und England gegenüberstehen, wobei England eine etwas höhere Chance hat, Europameister zu werden: Diese Prognose hat Alexandros Stamatakis, Professor für High Performance Computing am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Forschungsgruppenleiter am Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) mittels Software errechnet. Die Forscher stellen ihre Software als Open-Source-Code zur Verfügung.

Antivirenprogramm Norton 360 erlaubt Mining von Ethereum

Norton 360 soll das Mining von Ethereum ermöglichen (Bild: Colourbox)

Das Antivirenprogramm Norton 360 soll in Kürze ein eher ungewöhnliches Feature erhalten: Nämlich einen Krypto-Miner, der Nutzern das Mining von Ethereum erlauben soll. Ausgewählte Teilnehmer des Early-Adopter-Programms sollen schon seit dem gestrigen Donnerstag Zugriff auf die Funktion haben. In den kommenden Wochen sei Norton Crypto dann für alle Kunden verfügbar, berichtet "Engadget".

Zoom kündigt die All-in-one-Plattform Zoom Events an

Bild: Allie Smith auf Unsplash.com

Das auf Videoconferencing fokussierte US-Unternehmen Zoom hat mit Zoom Events eine All-in-One-Plattform angekündigt, die Zoom Meetings, Chats und Video-Webinars kombiniert und interaktive virtuelle Erlebnisse ermöglichen soll. Veranstaltungsplanern soll damit eine Handreiche geboten werden, um Live-Events mit Ticketverkauf für interne oder externe Zielgruppen jeder Grösse zu erstellen. Die Plattform soll im Sommer verfügbar werden.

Bye-bye Internet Explorer

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Der Softwareanbieter Microsoft stellt kommendes Jahr den Support für seinen Webbrowser Internet Explorer (IE) ein und schickt in ihn damit für Privatanwender in Pension. In Zukunft wolle sich Microsoft völlig auf den Browser Microsoft Edge konzentrieren, sagte ein Sprecher von Microsoft. Die Version 11 des IE werde ab 15. Juni 2022 für bestimmte Versionen von Windows 10 nicht mehr unterstützt. Zwar dürften Firmenversionen von Windows 10 im kommenden Jahr noch mit dem IE ausgeliefert werden, aber das könnte auch bald aufhören.

Salesforce schnürt mit "Digital 360 for Industries" neues CRM-Paket für Branchen

Salesforce schnürt neue CRM-Branchenpakete (Bild:Shutterstock/Weiss Jonathan)

Die Software-as-a-Service-Pionierin Salesforce lanciert mit "Digital 360 for Industries" ein neues CRM-Branchenpaket, das Unternehmen auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt mit Apps, Entwickler-Tools, Websites, E-Commerce-Storefronts, Portalen und Best Practices unterstützen soll. "Digital 360 for Industries" wartet gemäss mit Mitteilung mit vorgefertigten Apps, E-Commerce-Storefronts, Webseitenlayouts und Portale auf, die in Salesforce Industry Clouds integriert sind.

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