Fitbit-Übernahme durch Google geht in die Verlängerung

Fitbit: Übernahme durch Google in der Warteschlaufe (Bild: Fitbit)

Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die 2,1 Milliarden Dollar schwere Übernahme des amerikanischen Fitnessarmband-Herstellers Fitbit durch den Internetriesen noch genauer unter die Lupe. Die EU-Kommission verlängerte ihre vertiefte Prüfung nun bis zum 23. Dezember, wie die EU-Behörde mitteilte. Dies sei in Übereinstimmung mit den Parteien erfolgt.

Alibaba-Tochter Ant drängt an die Börse

Ant will bei Börsengang 35 Mrd. Dollar einsammeln (Bild: Ant)

Der chinesische Finanzdienstleister Ant will Insidern zufolge bei seinem geplanten Börsengang in Shanghai und Hongkong bei Anlegern insgesamt 35 Mrd. Dollar einsammeln. Das Emissionsvolumen werde gleichmässig auf die beiden Handelsplätze aufgeteilt, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dabei gebe es anders als üblich keine gesonderte Tranche für Ankerinvestoren, da Ant mit grossem Interesse institutioneller Anleger rechne. Das Unternehmen wollte sich zu diesem Thema nicht äussern.

Datenfirma Palantir betritt am 30. September das New Yorker Börsenparkett

Logo: Palantir

Die 2004 vom deutschen Milliardär Peter Thiel mitgegründete US-amerikanische Datenanalysefirma Palantir will ihre Aktien Mitte kommender Woche an der Börse platzieren. Wie das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Palo Alto wissen lässt, sollen die Titel erstmals am 30. September an der New York Stock Exchange (Nyse) gehandelt werden.

Microsoft schnappt sich US-Spieleentwicklerin Zenimax für 6,5 Milliarden Dollar

Stärkt Spielsparte: Microsoft (Bild: MS)

Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft forciert seine Gaming-Sparte rund um die Spielkonsole XBox mit einer milliardenschweren Übernahme. Konkret schnappen sich die Redmonder mit Zenimax Media die Konzernmutter von Bethesda Softworks und einigen anderen bekannten Spieleentwicklern. Microsoft soll dafür rund 7,5 Milliarden US-Dollar auf den Tisch blättern.

US-Präsident Donald Trump segnet Tiktok-Deal B

Tiktok: der Weiterbestand in den USA scheint gesichert (Logo: Tiktok)

Der Weiterbestand der chinesischen Video-App Tiktok in den USA scheint gesichert, nachdem Präsident Donald Trump einem Deal zwischen der Eigentümerin Bytedance und US-amerikanischen Unternehmen zugestimmt hat. Gemäss den Aussagen Trumps soll das weltweite Geschäft von Tiktok in eine neue Firma mit Sitz in den USA, wahrscheinlich Texas, kommen.

United Internet buchstabiert Gewinnprognose zurück

Zentrale von United Internet in Montabaur (Bild: United Internet)

Der deutsche Internet- und Telekomkonzern United Internet hat aufgrund der Preisforderungen der Rivalin Telefónica Deutschland für die Nutzung von deren Mobilfunknetz die Prognose für den operativen Gewinn zurückbuchstabiert. Anstelle eines Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 1,266 Milliarden Euro und damit auf Vorjahreshöhe wird jetzt ein Rückgang auf 1,18 Milliarden Euro erwartet, wie das MDax-Unternehmen mit Zentrale in Montabaur verlauten lässt.

Börsengang spült Softwareentwicklerin Unity mehr Geld in die Kassen als erwartet

Bild: New York Stock Exchange (Bild: Pixabay/ USA Reiseblogger)

Der IPO (Initial Public Offering) an der New Yorker Börse spülte der Softwareentwicklerin Unity Software mit Einnahmen in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar mehr Geld in die Kassen, als sie selber erwartet hatte. Für die 25 Millionen Anteilsscheine habe man je 52 Dollar erlöst, teilte das Unternehmen in San Francisco mit. Damit wurde die zuvor bereits angehobene Spanne zwischen 44 und 48 Dollar nochmals übertroffen. Ursprünglich hatte Unity zwischen 34 und 42 Dollar als Zielvorgabe gesetzt.

Snowflake mit grösstem US-Börsengang des Jahres

Fulminanter Börsengang: Snowflake

Der Softwarespezialist Snowflake nimmt mit seinem Börsengang 3,36 Milliarden Dollar ein und schafft damit das bisher grösste Marktdebüt in den USA in diesem Jahr. Die Aktien würden zu 120 Dollar angeboten, teilte das Unternehmen mit. Damit wird die Cloud-Datenplattform aus Kalifornien mit mehr als 30 Milliarden Dollar bewertet.

Adobe meldet Rekordumsatz

Logo: Adobe

Der US-amerikanische Softwareriese Adobe mit Zentrale im kalifornischen San Jose hat im letzten Quartal, das am 28. August zu Ende ging, einen Umsatz in Höhe von 3,23 Milliarden US-Dollar eingefahren. Die Aktie legte nachbörslich um rund 4 Prozent zu. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,57 US-Dollar. Damit schlägt der Konzern sowohl beim Umsatz als auch Gewinn die Erwartungen der Börsianer. Damit zählt Adobe ebenfalls zu den Gewinnern in der Corona-Krise.

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