Uipath peilt 26-Milliarden-Bewertung bei NYSE-IPO an

Der vom deutschen Finanzinvestor Earlybird unterstützte Automatisierungs-Softwarehersteller Uipath nimmt bei seinem Börsengang in New York eine Bewertung von fast 26 Milliarden Dollar ins Visier. Dies geht aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht hervor und liegt deutlich unter der bei der jüngsten Finanzierungsrunde erzielten Firmenbewertung von 35 Milliarden Dollar. Geplant ist, 21,3 Millionen Aktien für 43 bis 50 Dollar je Aktie zu verkaufen.

Geldstrafe kaum Geschäftsbeeinträchtigung für Onlinehändler Alibaba

Alibaba nimmt die Rekordbusse relativ locker (Bildquelle: Olaf Kosinsky/ CC BY SA 3.0)

Chinas grösster Onlinehändler Alibaba rechnet kaum mit Beeinträchtigungen für sein Geschäft durch die Rekordstrafe wegen Marktmissbrauchs und die verhängten Auflagen. Es ändere sich nichts am Geschäftsmodell, sagte Vize-Chairman Joe Tsai zu Journalisten. Am Aktienmarkt sorgte die Aussage für Erleichterung. Das Papier legte am heutigen Montag neun Prozent zu.

Microsoft will offenbar die Sprachverarbeitungsspezialistin Nuance schlucken

Microsoft setzt Einkaufstour offensichtlich fort (Foto: Karlheinz Pichler)

Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft befindet sich offenbar in fortgeschrittenen Gesprächen bezüglich einer Übernahme von Nuance Communications, einer Spezialistin für künstliche Intelligenz und Sprachverarbeitung. Der Deal dem eine Bewertung des Eigenkapitals (Equity Value) von - laut aktuellem Verhandlungsstand - rund 16 Milliarden Dollar (14,8 Milliarden Schweizer Franken) zugrunde liege, könne schon in der neuen Woche angekündigt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise.

Datacolor mit gleichbleibendem Umsatz und aber Gewinnsprung

Bild: Datacolor

Die auf Farbmanagement und Farbkommunikationstechnologien spezialisierte Datacolor mit Sitz in Luzern hat gemäss jetzt veröffentlichten ersten Eckwerten im ersten Halbjahr des Fiskaljahres 2020/21 (per Ende März) einen Nettoumsatz und eine operative Marge (Ebit) auf demselben Niveau wie in der Vergleichsperiode des Vorjahres erzielt. Der Nettogewinn hingegen werde das Vorjahresergebnis markant übertreffen, teilt das Unternehmen mit. Als Grund wird ein überdurchschnittlich hoher Finanzgewinn geltend gemacht.

StockX mit 3,8 Milliarden Dollar von Investoren bewertet

Bild: StockX

Das Geschäft mit seltenen Sportschuhen und limitierten Luxusartikeln boomt in der Pandemie, davon profitieren Unternehmen wie die Onlinebörse StockX. Die Internetplattform, auf der Sneaker und Streetwear wie Aktien gehandelt werden, wird nach eigenen Angaben inzwischen mit 3,8 Milliarden Dollar von Investoren bewertet. Das entspricht einer kräftigen Steigerung um 35 Prozent gegenüber der letzten Finanzierungsrunde im Dezember 2020.

Krafton strebt IPO an der Korea Exchange an

Bild: Krafton

Die vor allem für das Videospiel PUBG bekannte südkoreanische Firma Krafton plant den Sprung an die Börse. Das Unternehmen habe eine vorläufige Genehmigung beantragt, teilte die koreanische Börse mit. Analysten zufolge könnte es einer der grössten Börsengänge in Korea in diesem Jahr werden. Bei ausserbörslichen Transaktionen wurde Krafton am gestrigen Donnerstag mit rund 20 Bill. Won (rund 15 Mrd. Euro) bewertet.

Twitter plante offenbar Übernahme von Clubhouse

Führte offenbar Übernahmegespräche mit Clubhouse: Twitter (Mizterx94 auf Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat offenbar mit Clubhouse Gespräche über eine Übernahme des Audio-App-Anbieters geführt. Laut einem Bloomberg-Bericht habe bei den Diskussionen in den vergangenen Monaten eine Clubhouse-Bewertung von vier Milliarden Dollar im Raum gestanden. Mittlerweile seien die Gespräche aber aus unbekannten Gründen beendet worden.

US-Firmen-Koalition "Small Business Rising" werfen Amazon & Co den Fedehandschuh zu

Amazon: Kleinere US-Firmen werfen den Fehde-Handschuh (Logo: Amazon)

Eine Reihe kleinerer US-Firmen läuft Sturm gegen die marktbeherrschende Stellung von Konzernen wie Amazon und fordert deren Zerschlagung und strenge Regulierung. Verbände aus der Buchhandel- und Lebensmittelbranche sowie regionaler und lokaler Firmen starteten eine Kampagne in den USA. Auf ihrer Website erklärten sie, ihr Ziel sei es zu verhindern, dass Technologie-Monopole wie Amazon den Markt beherrschen.

Samsung mit massivem Gewinnanstieg

Samsung erwartet markant mehr Gewinn (Bild: Kote Puerto auf Unsplash.com)

Der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung rechnet für das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres aufgrund anziehender Smartphone-Verkäufe mit einem deutlich höheren operativen Gewinn, als vorerst angenommen. In den Kerngeschäften werde das operative Ergebnis im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um voraussichtlich 44,2 Prozent auf 9,3 Billionen Won (7,76 Milliarden Schweizer Franken) klettern, heisst es seitens der Südkoreaner. Samsung ist sowohl bei Smartphones, Speicherchips als auch Fernsehgeräten die Nummer eins am Markt.

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