KI-Boom beschert Taiwan stärkstes Wachstum seit fünfzehn Jahren

Blick auf die taiwanesische Hauptstadt Taipeh (Bild: Coolcaesar/ CC BY-SA 3.0)

Aufgrund des anhaltenden KI-Booms erwartet Taiwan das stärkste Wachstum seit fünfzehn Jahren. Konkret werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zu Ende gehenden Jahr wegen der KI-getriebenen Nachfrage nach Technologie-Produkten voraussichtlich um 7,37 Prozent zulegen, heisst es in einer in Taipeh veröffentlichten Vorhersage des Statistikamtes.

Sony buchstabiert Jahresprognose nach oben

Logobildquelle: Sony

Der Elektronikriese Sony hat seine Jahresprognosen nach oben buchstabiert. Der japanische Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2025/26 nun mit einem Nettogewinn von umgerechnet 5,51 Milliarden Franken (1,05 Billionen Yen), was in etwa dem Vorjahr entspricht. Der operative Gewinn soll um 22 Prozent auf 1,43 Billionen Yen zulegen, heisst es in einer Aussendung dazu..

Adobe buchstabiert Jahresprognose erneut nach oben

Bildquelle: Adobe

Der US-Software-Konzern Adobe übertraf im abgelaufenen Quartal mit einem Umsatz von 5,99 Milliarden Dollar die Analystenerwartungen von 5,91 Milliarden und schraubt die Ziele für das gesamte aktuelle Fiskaljahr erneut nach oben. Konkret sollen die Einnahmen nun zwischen 23,65 und 23,70 Milliarden Dollar zu liegen kommen und der bereinigte Gewinn je Aktie auf 20,80 bis 20,85 Dollar, teilt die Erfinderin von unter anderem der Bildbearbeitungssoftware Photoshop mit.

US-Regierung steigt definitiv mit knapp zehn Prozent bei Intel ein

Bildquelle: Intel

Die US-amerikanische Regierung steigt nun definitiv für 8,9 Milliarden Dollar mit knapp zehn Prozent bei dem im kalifornischen Santa Clara beheimateten angeschlagenen Chip-Riesen Intel ein, wie US-Handelsminister Howard Lutnick auf dem Kurznachrichtendienst X bestätigte. "Die Vereinigten Staaten von Amerika besitzen nun zehn Prozent von Intel", Lutnick wörtlich. Es handle sich um eine "faire Vereinbarung für Intel und für das amerikanische Volk".

Nvidias KI-Chip-Exporte nach China stocken aufgrund von Produktionsengpässen

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Produktionsengpässe verhindern offenbar vorerst die von Nvidia angekündigte Wiederaufnahme der Lieferung von speziellen KI-Chips nach China. Laut einem Bericht der Tech-Publikation "The Information" mit Berufung auf Insiderkreise habe der kalifornische Chip-Gigant seine chinesischen Kunden darüber in Kenntnis gesetzt, dass seine Vorräte an H20-Chips begrenzt seien.

Gaming-Industrie scheffelt halbe Billion Dollar Umsatz

Gamer: Branche wächst global in rasantem Tempo (Bild: pixabay.com, Mohamed_hassan)

Die globale Gaming-Branche wächst bis Jahresende aktuellen Prognosen zufolge um zehn Prozent und wird mit 522 Mrd. Dollar erstmals die Umsatzmarke von über einer halben Billion Dollar überschreiten. Daten von Statista zufolge wird der Industriezweig 2025 rund 47 Mio. Dollar mehr als im Vorjahr erwirtschaftet haben.

Deutsche Automatisierungs- und Robotikbranche im Krisenmodus

Symbolbild: Rethink Robotics

In der deutschen Automatisierungs- und Robotik-Branche ist Sand im Getriebe. Für das aktuell laufende Jahr rechnet die Branche mit einem Umsatzeinbruch von 10 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro, wie der Verband VDMA Robotik + Automation verlauten lässt. "Die Wachstumsaussichten sind derzeit bis zum Ende des Jahres in allen Teilbranchen eingetrübt", hält der Verbandsvorsitzende Dietmar Ley dazu fest. Mitverantwortlich seien dabei auch die US-Zölle, weil sie durch ihr Auf und Ab die Kunden verunsicherten, so Ley.

United Internet will Anteil an 1&1 auf 90 Prozent aufstocken

United Internet will sich 1&1 fast zur Gänze einverleiben (Logobild:Drillisch)

Der deutsche Internet-Dienstleister United Internet mit Zentrale in Montabaur will sich seine Mobilfunktochter 1&1 fast zur Gänze einverleiben. Über ein Angebot zum Kauf von weiteren rund neun Prozent der Aktien soll der Anteil am 1&1-Kapital von 81 auf bis zu 90 Prozent erhöht werden, wie es in einer Aussendung dazu heisst. Die Aufstockung könnte die Gesellschaft bis zu 300 Millionen Euro kosten. Mindestens 10 Prozent der Anteile sollen auch künftig im Streubesitz bleiben.

Nvidia baut Supercomputer-Fabriken in Texas

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Der US-amerikanische Chipgigant Nvidia will in den kommenden vier Jahren nach eigenen Angaben KI-Technik (Künstliche Intelligenz) im Wert von bis zu 500 Milliarden Dollar in den USA produzieren. In Texas würden dafür zwei Supercomputer-Fabriken gemeinsam mit asiatischen Auftragsfertigern errichtet: mit Foxconn in Houston und mit Wistron in Dallas. Die Massenfertigung dort soll in 12 bis 15 Monaten beginnen, so der kalifornische Grosskonzern.

Logitech buchstabiert Jahresziele wegen Trumps Zollpolitik zurück

Logobild: Logitech

Die schweizerisch-amerikanische Computer- und Gaming-Zubehörspezialistin Logitech buchstabiert ihre Jahresziele für das Fiskaljah 2025/26 zurück. Die erst vor gut einem Monat bekannt gegebenen angestrebten Werte seien aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten rund die Zölle nicht mehr zu halten, heisst es in einer Mitteilung des Konzerns.

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