Sunrise stellt weniger Leute auf die Strasse als geplant

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Im Zuge des Umbaus der Unternehmensorganisation baut die Nummer zwei am Schweizer Telekommunikationsmarkt, Sunrise, "nur" 147 Stellen ab, anstatt, wie ursprünglich angekündigt, 190. Die Kündigungen sollen im laufenden und im kommenden Monat erfolgen, wie Sunrise wissen lässt. Betroffen von den Streichungen sind demnach hauptsächlich Management- und Support-Funktionen. Shop- und Kundendienstpersonal sowie Lernende seien grösstenteils ausgenommen.

Sunrise-Grossaktionär will vier Millionen Aktien abstossen

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Sunrise-Grossaktionär Seth Klarman will offenbar einen wesentlichen Teil seiner Aktienbestände abstossen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf die mit dem Auftrag betraute Bank (Bookrunner), soll in einem Blocktrade ein Paket von insgesamt vier Millionen Anteilen verkauft werden. Dabei seien die Käufer für die Aktien bereits gefunden, heisst es.

Rotstift: Sunrise streicht bis zu 190 Stellen

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Die Nummer zwei am helvetischen Telekommarkt, Sunrise, plant einen grossen Stellenabbau. Bis zu 190 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, darunter auch zahlreiche Führungspositionen, teilt der Konzern mit. Shop- und Kundendienst-Mitarbeitende mit direktem Kundenkontakt seien weitestgehend und die Lernenden gänzlich von den Job-Streichungen ausgenommen.

Sunrise gibt das Ergebnis der Beendigung des gesponserten Klasse A ADS-Programms bekannt

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Sunrise hat das Klasse-A-ADS-Programms beendet. Mit "Class A ADS(s)" (American depositary shares) sind die Rechte und Interessen an amerikanischen Hinterlegungsscheinen gemeint, die den Inhabern und wirtschaftlichen Eigentümern gemäss den Bedingungen des Class A Deposit Agreement gewährt werden. sie wurden bisher an der US-Börse Nasdaq gehandelt.

Sunrise kann Nettoverluste deutlich eindämmen

Altes Sunrise-Logo in Zürich Enge (Foto: Karlheinz Pichler)

Sunrise, die Nummer zwei im Schweizer Telekommarkt, konnte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Nettoverlust markant reduzieren. Unter dem Strich wies der Konzern mit Zentrale in Oerlikon im Zeitraum von 1. Juli bis 30.September ein Defizit von 4,4 Millionen Franken aus. Zum Vergleich: Im selben Vorjahreszeitraum musste Sunrise noch einen Fehlbetrag von 18,3 Millionen Franken in die Bücher eintragen.

Sunrise will am Home-Security-Business mitschneiden

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Die Nummer zwei am Schweizer Telekommarkt, Sunrise, will künftig auch am Home-Security-Business teilhaben und hat diesbezüglich ein Angebot lanciert, das Privatpersonen adressiert, die ihr Haus oder ihre Wohnung vor Einbrüchen und Diebstählen schützen wollen. Sunrise verweist darauf, dass es im Jahr 2024 in der Schweiz laut offiziellen Angaben mehr als 46'000 Einbrüche und Einschleichdiebstähle gegeben habe, im Durchschnitt also mehr als 125 pro Tag. Im Vergeleich zum Jahr davor entspräche dies einer Zunahme von 11 Prozent, so die Swisscom-Konkurrentin.

Sunrise auf stabilem Kurs

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Sunrise weist im Vergleich zum Vorjahr ein relativ stabiles zweites Geschäftsquartal aus. Zwar musste die Nummer zwei am Schweizer Telekommarkt einen marginalen Umsatzrückgang zur Kenntnis nehmen, dafür legte der operative Gewinn leicht zu. Konkret ging der Umsatz in den Monaten April bis Juni um 0,8 Prozent auf 731,6 Millionen Franken zurück, der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Zahlung der Leasingkosten (Ebitda-aL) hingegen stieg im Vergleich zum selben Vorjahresquartal um 1,9 Prozent auf 254,1 Millionen Franken.

Sunrise forciert KMU-Business

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Die Nummer zwei am deutschen Telekommarkt, Sunrise, hat zwei neue Angebote für KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) lanciert. Die beiden "Plug & Work"-Angebote "KMU Ready Office" und "KMU Ready Mobile Office" sollen KMUs mit einem Rundum-Sorglospaket, das jederzeit an veränderte Bedürfnisse angepasst werden kann und über einen 24/7-Support verfügt, unterstützt werden.

Sunrise mit stabilem Gewinn trotz Umsatzrückgang

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Zwar muss Sunrise für das erste Quartal des laufenden Jahres einen Umsatzrückgang zur Kenntnis nehmen, der operative Gewinn jedoch blieb stabil. Konkret gingen die Erlöse beim zweitgrössten Telekomunternehmen in der Schweiz in den ersten drei Monaten dieses Jahres den Angaben zufolge um 3,3 Prozent auf 722,1 Millionen Franken zurück. Wobei der Rückgang vor allem mit tiefer ausfallenden Geräteverkäufen begründet wird.

Sunrise entkoppelt 5G-Netz vom 4G-Netz und macht es zum neuen Kernnetz

Symbolbild: Pixabay/Cliff1126

Als erste Anbieterin in der Schweiz entkoppelt Sunrise das 5G-Netz vom 4G-Netz und führt "5G Standalone" (5G SA) in ihrem Mobilfunknetz ein. In der Schweiz nutzt 5G bislang bestehende 4G-Kernnetze zur Steuerung der mobilen Datenverbindungen (sog. "5G Non-Standalone", 5G NSA). Dadurch können einige 5G-Funktionalitäten nicht angeboten werden. Was sich nun aber ändern soll.

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