Deutsche Telekom kann bei Umsatz und Gewinn kräftig zulegen

Wartet mit guten Zahlen auf: Deutsche Telekom (Bild: zVg)

Die Deutsche Telekom mit Hauptsitz in Bonn konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres sowohl beim Umsatz als auch Gewinn kräftig zulegen und nahezu alle Erwartungen von Analysten schlagen. Konkret stiegen die Erlöse um 6,2 Prozent auf gut 28 Milliarden Euro. Dabei profitierte Europas grösster Telekom-Konzern speziell von seinen Service-Umsätzen, die überproportional stark wuchsen.

Amazon im Kampf gegen Fake-Bewertungen erfolgreich

Symbolbild: Yender Gonzalez auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon sieht sich nach langen juristischen Auseinandersetzungen im Kampf gegen gekaufte Bewertungen auf seinen Webseiten erfolgreich. Laut einem Blogeintrag des in der weltweiten Amazon-Kundenbetreuung für das Thema zuständigen Managers Dharmesh Mehta hätten drei international tätige Bewertungsfirmen den Verkauf positiver Produktrezensionen und sonstiger Bewertungen auf Amazon eingestellt.

Heftiger Dämpfer für Onlinemodehändler Zalando

Zalanda-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Der international tätige Onlinemodehändler Zalando mit Hauptsitz in Berlin hat im ersten Quartal des laufenden Jahres eines aufs Dach bekommen, sanken die Umsätze der Spree-Städter doch um 1,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Kommt noch hinzu, dass Zalando in die roten Zahlen segelte. Konkret betrug beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) das Minus knapp 52 Millionen Euro, nach einem Gewinn von mehr als 93 Millionen Euro im selben Vorjahresquartal.

Abraxas kann leicht zulegen

Sitz der Abraxas in St. Gallen (Bild: zVg)

Die auf IT-Dienstleistungen und digitale Lösungen für die öffentliche Hand spezialisierte Abraxas Informatik konnte im Geschäftsjahr 2021 den Dienstleistungsertrag auf 187,1 Mio. Franken steigern, was einem Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht. Das dabei erwirtschaftete operative Ergebnis von 2,56 Mio. Franken entspreche dem höchsten Wert seit der Fusion mit der VRSG (Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen) im Jahr 2018, teilt das Ostschweizer Unternehmen mit Zentrale in St. Gallen mit.

Elon Musk will Finanzierungsstrategie zur Twitter-Übernahme ändern

Will Twitter-Finanzierung ändern: Elon Musk (Bild: Pixabay/Jiro)

Elon Musk will offenbar seine Finanzierungsstrategie zur geplanten Übernahme von Twitter ändern. Wie Insiderkreise gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters betonten, spreche der Tesla-Chef mit grossen Investmentfirmen und vermögenden Privatpersonen über eine stärkere Beteiligung am Twitter-Kauf, für den 44 Milliarden Dollar auf den Tisch geblättert werden müssen.

Kritik an Algorithmen zur automatisierten Preisgestaltung

ROI: Computeralgorithmen helfen bei der Gewinnmaximierung (Bild: kalhh, pixabay.com)

Preissetzungsalgorithmen spielen in der Wirtschaft zwar eine grosse Rolle. Experten befürchten bei zu wenig Kontrolle durch den Staat jedoch eine Diskriminierung von Minderheiten. Auch könnten Preise künstlich in die Höhe getrieben werden, sagen Forscher der Tsinghua-Universität. Mittels Algorithmen können Anbieter unternehmensexterne Faktoren in ihre Preisbildung einbeziehen, wozu neben dem Echtzeit-Marktumfeld etwa auch die vermutete Zahlungsfähigkeit der Kunden zählt.

Twitter kann bei Nutzern signifikant zulegen

Hohe Zuwächse:Twitter (Bild: Pixabay/Mizter)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter kann vor der Übernahme-Attacke durch Tech-Milliardär Elon Musk auf den stärksten Zuwachs bei der Nutzerzahl seit Jahren verweisen. Konkret kamm das soziale Netzwerk mit Zentrale in San Francisco im ersten Quartal dieses Jahres auf 229 Millionen täglich aktive Nutzer, die in hauseigenen Apps oder der Web-Version Werbung zu sehen bekommen. Dies entspricht einer Zunahme um gut 14 Millionen binnen dreier Monate.

Huawei startet Innovationsoffensive

Huawei erhöht Forschungs- und Entwicklungsausgaben (Bild: Huawei)

Der ICT-Riese Huawei mit Hauptsitz im südchinesischen Shenzhen investiert kräftig in die Forschung und in die Entwicklung. Damit wolle man den Auswirkungen der US-amerikanischen Sanktionen begegnen, so der Konzernvorsitzende Ken Hu bei einem Analystentreffen. "Wir glauben, dass wir nur durch Non-Stop-Innovation am Ball bleiben können", so Hu wörtlich. "Wir machen sehr starke Investitionen in Forschung und Entwicklung."

Wisekey will Mehrheit an deutschem KI-Startup Arago loswerden

Bild:Wisekey

Die Schweizer Cyber-Security-Spezialistin Wisekey mit Sitz in Genf will seine 51 Prozent-Beteiligung am deutschen KI-Startup Arago verkaufen. Der Deal hat gemäss Mitteilung eine Volumen von 25,5 Millionen Euro. Wie Wisekey wissen lässt, wird der Mehrheitsanteil der Genfer an Arago von der Investmentgesellschaft Ogara des Firmengründers Hans-Christian Boos zurückgekauft.

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