Microsoft buchstabiert Ausblick wegen ungünstiger Wechselkurse zurück

Bild:Microsoft

Das Management des Redmonder Software-Giganten Microsoft rechnet für das letzte Quartal des bis Ende Juni laufenden Geschäftsjahres 2021/22 mit einem Umsatz von 51,94 bis 52,74 Milliarden Dollar. Bislang lagen die Erwartungen bei 52,40 bis 53,2 Milliarden Dollar. Der Überschuss dürfte 16,85 bis 17,43 Milliarden Dollar erreichen, nachdem bisher 17,67 Milliarden in Aussicht gestellt worden waren. Als Grund für die Zurückstufung führt Microsoft die ungünstige Wechselkursentwicklung ins Feld.

Salesforce hebt Gewinnprognose an

Hebt Gewinnerwartung an: Salesvorce (Bild:Shutterstock/Honathan Weiss)

Die Cloud-CRM-Spezialistin Salesforce mit Zentrale im kalifornischen San Francisco hebt ihre Gewinnerwartungen für das laufend Jahr an. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) komme neu auf 4,74 bis 4,76 US-Dollar liegen, teilte die SAP-Rivalin mit. Bisher war Salesforce von 4,62 bis 4,64 Dollar ausgegangen. Marktanalysten rechneten mit 4,68 Dollar je Anteilschein.

Samsung stellt sich auf sinkende Smartphone-Nachfrage ein

Zeichnung: Emma  (7 Jahre)

Der südkoreanische Elektronikgigant Samsung stellt sich aufgrund der instabilen wirtschaftlichen Lage in der Welt gemäss einem Pressebericht auf eine geringere Smartphone-Nachfrage als ursprünglich erwartet ein. Der Konzern habe seine Zulieferer wissen lassen, dass er sein Produktionsziel für das laufende Jahr um zehn Prozent drosselt, heisst es in der heutigen Ausgabe der südkoreanische Zeitung "Maeil Business Newspaper".

Amazon eröffnet in der Nähe von L.A. erstes Modekaufhaus

Logobild: Yender Gonzalez auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon dringt in neue Gefilde vor. In der Nähe von Los Angeles hat der Konzern heute sein erstes eigenes Modekaufhaus eröffnet. Laut den Angaben von Amazon soll damit auch jene Kundschaft angesprochen werden, die nach der Corona-Krise ihre Kleidung vor dem Kauf wieder anschauen und anprobieren will, statt sie via Internet zu bestellen.

Norwegischer Staatsfonds erwirbt 50 Prozent des Berliner Sony Centers

Sony Center Berlin bei Nacht (Bild: zVg/CC BY-SA 2.5)

Satte 677 Millionen Euro blätter der Staatsfonds von Norwegen auf den Tisch, um 50 Prozent des Berliner Sony Centers zu erwerben. Die andere Hälfte soll in Händen der in Toronto (Kanada) ansässigen Oxford Properties Group bleiben, die weiterhin als Vermögensverwalterin für das neue Joint Venture tätig sein werde. Madison International Realty hingegen verkauft ihren Anteil in Höhe von 5,1 Prozent des Büro- und Einzelhandelskomplexes, so ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Smartphone-Business: Apple beherrscht halb Nordamerika

Apple hält Hälfte des Smartphone-Geschäfts in Nordamerika (Bild: Apple)

In Nordamerika stammt rund jedes zweite verkaufte Smartphone von Apple. Dies haben die Marktforscher von Canalys errechnet. Konkret habe der iPhone-Marktanteil im ersten Quartal 51 Prozent erreicht, so die Analysefirma. Vor einem Jahr seien es "erst" 45 Prozent gewesen. Die Nummer Zwei am Markt, Samsung, habe von 27 auf 28 Prozent Marktanteil zugelegt.

Sunrise wird zur Hauptmarke

Bei Sunrise UPC wird Sunrise zur Hauptmarke (Foto: Karlheinz Pichler)

Beim fusionierten Telekomunternehmen Sunrise UPC geht die Integration weiter zügig voran. Ab dem 23. Mai tritt Sunrise als Hauptmarke von Sunrise UPC mit einem neuen Markendesign und Symbol (Aurora) im Markt auf. Zusammen mit dem Neuauftritt von Sunrise soll auch MySports ein neues Design erhalten. Und unter dem Namen Sunrise Up lanciert der Konzern ausserdem eine neue Abo-Familie.

Cisco buchstabiert Jahresziele zurück

Senkt Jahresziele: Cisco (Foto: Karlheinz Pichler)

Der US-amerikanische Netzwerkausrüster Cisco buchstabiert seine Jahresziele nach einem schwachen Quartal wegen anhaltender Lieferkettenprobleme angesichts von CoV-Lockdowns in China und des Ukraine-Kriegs deutlich zurück. Konkret erwartet der Konzern mit Zentrale im kalifornischen San José für das laufende Geschäftsjahr nur mehr ein Umsatzwachstum zwischen zwei und drei Prozent. Zuvor hatte die Prognose bei 5,5 bis 6,5 Prozent gelegen. Der Aktienkurs rasselte gestern Abend nach Börsenschluss geich um rund 13 Prozent nach unten.

Personalabbau beim US-Streamingdienst Netflix

Baut Leute ab: Netflix (Bild: Souvik Banerjee/Unsplash)

Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix will 150 Mitarbeitenden den Blauen Brief überreichen. Betroffen sind gemäss Netflix-Ankündigung etwa zwei Prozent der Angestellten im Heimatmarkt. "Diese Veränderungen sind in erster Linie geschäftlichen Erfordernissen geschuldet und nicht den Einzelleistungen", hiess es in einer Erklärung. Dies mache den Schritt besonders schwierig.

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