CEOs rechnen in den nächsten zwei Jahren mit Wirtschaftsboom

CEOs rechnen mit Wirtschaftsboom (Bild: Pixabay/ Diggity Marketing)

Für die nächsten zwei Jahre rechnen 60 Prozent der CEOs und leitenden Angestellten mit einem Wirtschaftsboom. 40 Prozent glauben an eine stagnierende Situation. Dies belegt eine aktuellen Studie des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Und dieser zufolge gehen immerhin 35 Prozent der Befragten davon aus, dass das Umsatzniveau von 2019 bereits in diesem Jahr wieder erreicht oder übertroffen werde.

Halbleiter-Engpässe erreichen nun auch Telefone, Heimelektronik und Haushaltsgeräte

Auch bei Fritzbox-Hersteller AVM könnte es zu Lieferengpässen kommen (Bild: AVM)

Die Lieferengpässe bei Elektronikbauteilen könnten in der nächsten Zeit neben der Autoindustrie auch die Hersteller von Unterhaltungselektronik oder Telekommunikationsgeräten treffen. Verbraucher müssten mit längeren Lieferzeiten und steigenden Preisen rechnen, berichtete die "Welt am Sonntag". Die Zeitung hatte 20 Anbieter etwa von Routern, Telefonen, Unterhaltungselektronik und Hausgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen befragt.

Chipmangel: Daimler legt Fertigung der E-Klasse in Sindelfingen auf Eis

Symbolbild: Pixabay/Herbert2512

Der globale Chipmangel im Bereich Autoelektronik führt nun auch beim Daimler-Werk in Sindelfingen vorübergehend zu einem Stillstand bei der Produktion. Vom Fertigungsstopp betroffen ist gemäss Berichten in der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" die Mercedes-Benz E-Klasse.

Sonova übernimmt Sennheiser Consumer Division

Funkkopfhörer von Sennheiser (Bild: zVg)

Der Schweizer Hörgerätehersteller Sonova baut sein Angebot aus. Das für die Marke Phonak bekannte Unternehmen übernimmt laut Angaben von Sonova vom Freitag die Sennheiser Consumer Division und damit vor allem das Geschäft mit Kopfhörern und Hearables für Privatkunden. Der Kaufpreis wird mit 200 Millionen Euro angegeben. Die Transaktion unterliege der Genehmigung der Regulierungsbehörden und soll in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2021 abgeschlossen werden.

Datacolor zurück in der Gewinnzone

Datacolor ist auf digitales Farbmanagement fokussiert (Bild: zVg)

Die auf digitale Farbmanagementlösungen ausgerichtete Datacolor mit Schweizer Sitz in Luzern ist in der ersten Hälfte des Fiskaljahres 2020/21 (per Ende März) wieder in die Gewinnzone zurück. Das Betriebsergebnis (Ebit) konnte das Unternehmen im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 13,9 Prozent auf 3,2 Millionen Dollar steigern, was eine Ebit-Marge von 8,6 Prozent (VJ 8,0 Prozent) ergab. Das Nettoergebnis übertraf den Vergleichswert des Vorjahrs dank eines überdurchschnittlich hohen Finanzgewinns deutlich und belief sich auf 5,3 Millionen Dollar.

Xing-Betreiberin New Work mit weniger Umsatz aber mehr Profit

Bild: Archiv

Die Betreiberin des Karrierenetzwerkes Xing, New Work, konnte im Auftaktquartal 2021 den Gewinn gegenüber derselben Vorjahresperiode deutlich steigern. Konkret legte der Konzern beim Ebitda verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um knapp die Hälfte auf 24,9 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis von 12 Millionen Euro lag mehr als 60 Prozent über dem Vorjahreswert. Als Grund für das Plus bei Gewinn und Konzernergebnis macht New Work Kostenreduktionen geltend.

Online-Modehändler Zalando mit starkem Auftaktquartal

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Der auch in der Schweiz operativ tätige deutsche Online-Modehändler Zalando kann nach wie vor stark von dem Pandemie-bedingten forcierten Trend zum Internetshopping profitieren. Im ersten Quartal stiegen die Umsätze gleich um fast 47 Prozent auf nunmehr 2,2 Milliarden Euro an, wie das Unternehmen am Hauptsitz in Berlin bekannt gab.

Google rechnet langfristig mit 20 Prozent Home-Office-Mitarbeitenden

Das Home Office wird sich dauerhaft als Arbeitsform halten (Symbolbild: Paige Cody auf Unsplash.com)

Die Suchmaschinenkönigin Google geht davon aus, dass nach dem Ende der Coronakrise rund jeder Fünfte Beschäftigte des Internet-Konzerns dauerhaft von Zuhause aus arbeiten wird. Rund 60 Prozent würden für die Zusammenarbeit mit ihren Teams an einigen Tagen pro Woche ins Büro kommen. Die Entscheidung darüber, wer wo arbeitet, werde unter Berücksichtigung der Aufgaben eines Mitarbeiters getroffen werden, gab ein Sprecher der Alphabet-Tochter dazu bekannt.

Bezos wirft Amazon-Aktien für fast zwei Milliarden Dollar auf den Markt

Chef Jeff Bezos verkauft Aktien in Milliardenwert (Bild: Amazon)

Amazon-Chef Jeff Bezos hat in dieser Woche Aktien seines Konzerns im Wert von fast zwei Milliarden Dollar verkauft. Das ging aus Mitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Bezos hatte in jüngerer Vergangenheit schon mehrmals in grösserem Stile Amazon-Aktien zu Geld gemacht. Im Februar und November 2020 trennte er sich von Papieren im Wert von insgesamt über sieben Milliarden Dollar.

Uber kann Verluste eindämmen

Uber Eats (Bild: Robert Anasch auf Unsplash.com)

Der kalifornische Online-Fahrdienstvermittler Uber leidet weiter unter der Corona-Krise, konnte seinen Verlust im Auftaktquartal 2021 aber deutlich verringern. Konkrete verbuchte der Taxi-Konkurrent in den drei Monaten bis Ende März unter dem Strich ein Minus von 108 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Nettoverlust fast drei Milliarden Dollar betragen. Allerdings profitierte das Ergebnis diesmal von einem hohen Sondererlös durch den Verkauf von Ubers Roboterauto-Sparte.

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