Videokonferenz-App Mmhmm sammelt 100 Millionen Dollar Frischgeld ein

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Die erst vor einem Jahr gestartete App Mmhmm, die darauf spezialisiert ist, Videounterhaltungen auf Plattformen wie Zoom mit Zusatzfunktionen aufzumotzen, hat im Rahmen einer zweiten Finanzierungsrunde 100 Millionen Dollar (rund 92,44 Millionen Schweizer Franken) eingesammelt. Der von der Corona-Krise beflügelte Trend zu Videokonferenzen wird mit zusätzlichen Diensten für die neue Arbeitswelt offenbar weiter angekurbelt.

Lizenzvertrag von Huawei mit Volkswagen-Zulieferer

Huawei macht Geschäfte mit VW-Zulieferern (Bild: Huawei)

Der chinesische Mobilfunk-Ausrüster und Smartphone-Anbieter Huawei wird Geld mit Patentlizenzen für vernetzte Autos von Volkswagen verdienen. Das Unternehmen gab am heutigen Mittwoch einen Lizenzvertrag mit einem Zulieferer des VW-Konzerns bekannt. Der Name des Zulieferers wurde zunächst nicht genannt. Bei dem Deal gehe es um Patente, die zum Grundstock des LTE-Datenfunks gehörten, hiess es.

Samsung rechnet mit deutlichem Gewinnsprung

Samsung: Markanter Gewinnanstieg erwartet (Zeichnung: Emma)

Aufgrund der enormen Chip-Nachfrage und steigender Preise rechnet der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres mit einem Anstieg des operativen Gewinns um mehr als 50 Prozent. Konkret soll der Gewinn aus den Kerngeschäften im Jahresvergleich um voraussichtlich 53 Prozent auf 12,5 Billionen Won (10,16 Milliarden Schweizer Franken) zulegen, so der Konzern in seinem Ergebnisausblick.

Didi-Aktie bricht nach Behördenuntersuchung stark ein

Aktienkurs von Didi Chuxing bricht ein (Logobild: Didi)

Der Aktienkurs des chinesischen Fahrdienst-Vermittlers Didi Chuxing ist nach dem Vorgehen der Behörden in Peking gegen das Unternehmen eingebrochen: Im frühen US-Handel stand das Papier am gestrigen Dienstag zeitweise um rund 22 Prozent im Minus bei gut zwölf US-Dollar. Didi war erst am Mittwoch vergangener Woche in New York an die Börse gegangen. Die Anleger haben nun allen Grund, unzufrieden zu sein: Schon der Ausgabepreis lag bei 14 Dollar und die Aktie wurde zwischenzeitlich für mehr als 16 Dollar gehandelt.

Ergon Informatik legt im ersten Halbjahr umsatzmässig um 7 Prozent zu

Ergon-Sitz in der Zürcher Falkenstrasse (Bild: Ergon)

Die Schweizer IT-Dienstleisterin Ergon Informatik mit Zentrale in Zürich erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2021 einen betrieblichen Umsatz von 30.5 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 7 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die Anzahl der Mitarbeitenden kletterte indes auf 350.

Facebook, Google und Co drohen mit Abzug aus Hongkong

Hongkong: Chinesische Militärhubschrauber auf Kontrollflug (Bild: Pixabay)

Eine Reihe von IT- und Internetriesen wie etwa Google, Twitter und Facebook drohen damit, ihrer Dienste aus Hongkong abzuziehen, falls von den Behörden eine geplante Verschärfung des Datenschutzes umgesetzt werde. Die Asia Internet Coalition (AIC), die die Internetgiganten vertritt, kritisiert das Gesetzesvorhaben als zu vage und unverhältnismässig, wie aus einem Brief an Hongkongs Datenschutzkommissarin Ada Chung Lai-ling hervorgeht, der auf der AIC-Webseite veröffentlicht wurde.

Französische Online-Händler für Heimwerkerbedarf Manomano erreicht Milliardenbewertung

Symbolbild: Manomano

Die französische Online-Plattform für Heimwerkerbedarf Manomano hat nach einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde nun eine Unternehmensbewertung von mehr als einer Milliarde Dollar erreicht. Risikokapitalgeber haben gemäss Mitteilung insgesamt 355 Millionen US-Dollar investiert. Daneben seien in den vergangenen acht Jahren, seit die Plattform von Philippe de Chanville und Christian Raisson gegründet worden sei, 725 Millionen Dollar eingebracht worden.

Didi mit starkem Börsendebüt

Debüt an der New Yorker Börse gegelückt: Didi Chuxing (Bild: Didi)

Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing ist bei seinem Börsengang an der New York Stock Exchange auf reges Anlegerinteresse gestossen. Die zum Preis von 14 US-Dollar ausgegebenen Anteilsscheine des Unternehmens eröffneten mit einem Plus von fast 19 Prozent zum Einstandskurs von 16,65 Dollar. Damit erreichte Didi zeitweise einen Börsenwert von rund 80 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Der US-Rivale Uber bringt es zurzeit auf eine Marktkapitalisierung von knapp 95 Milliarden Dollar.

Billion-Dollar-Baby Facebook

Facebook: Börsenwert klettert auf über eine Billion Dollar (Bild: HDW)

Eine gegen Facebook abgewiesene Wettbewerbsklage hat die Aktien des Sozialen Netzwerks mit Sitz im kalifornischen Menlo Park in die Höhe katapultiert. Nicht nur ein Rekordhoch wurde erreicht, sondern erstmals übersprang der Börsenwert des Unternehmens auch die Marke von einer Billion US-Dollar. Die Facebook-Aktien legten an der New Yorker Börse zeitweise um fast fünf Prozent auf 357,89 Dollar pro Anteil zu. Der Börsenwert lag damit bei 1,01 Billionen Dollar.

Uber-Rivale Didi will bei US-Börsengang bis zu 4,6 Milliarden Dollar einnehmen

Logobild: Didi Chuxing

Die chinesische Uber-Rivalin Didi Chuxing erhofft sich bei ihrem angestrebten Börsengang in den USA Einnahmen von bis zu rund 4,6 Milliarden US-Dollar. Je Anteilsschein (ADS) geht Didi von einem Preis zwischen 13 und 14 Dollar aus, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Aus den zunächst angebotenen 288 Millionen ADS-Papieren könnten bei voller Ausübung einer Mehrzuteilungsoption gut 331 Millionen Anteilsscheine werden.

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