Snapchat mit massiv ausgeweiteten Verlusten

Snapchat: Hohe Verluste (Bild: Pixabay)

Zwar verzeichnete das US-Unternehmen Snap, das den Instant-Messaging-Dienst Snapchat betreibt, im abgelaufenen Quartal ein Umsatzplus von 13 Prozent auf 1,11 Milliarden Dollar (1,09 Milliarden Euro), das aber ist das bislang langsamste Wachstum seit dem Börsengang des Konzerns vor gut fünf Jahren. Der Quartalsverlust weitete sich von knapp 152 Millionen Dollar in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf nunmehr gut 422 Millionen Dollar aus. Der Kurs der Aktie rasselte in einer ersten Reaktion um rund 25 Prozent in den Keller.

Kryptobank Celsius Network pleite

Bitcoin ist die älteste und bekannteste Digitalwährung (Bild:Gerd Altmann auf Pixabay)

Die Abstürze der Digitalwährungen Bitcoin, Ethereum & Co fordern weitere Tribute. So hat jetzt die auf Kryptowährungskredite spezialisierte Bank Celsius Network Medienberichten zufolge Insolvenz anmelden müssen. In diesem Rahmen habe man die üblichen Anträge eingereicht, um die Fortsetzung des Geschäftsbetriebes zu ermöglichen. Das Unternehmen verfüge hierfür über Barmittel im Volumen von 167 Millionen Dollar. Mitte Juni allerdings hatte Celsius die Guthaben seiner 1,7 Millionen Kunden als Reaktion auf die Panik-Verkäufe an den Kryptowährungsmärkten eingefroren.

Kudelski stösst 40-prozentige Beteiligung an iWedia ab

Sitz von Kudelski in Cheseaux-sur-Lausanne (Bild: zVg)

Das börsennotierte, auf digitale Sicherheitssysteme spezialisierte Unternehmen Kudelski mit Zentrale im westschweizerischen Cheseaux-sur-Lausanne verkauft seinen Anteil von 40 Prozent an iWedia, einem Anbieter von Softwarelösungen für vernetzte TV-Geräte. Über den Kaufpreis wurde der Mantel des Schweigens gelegt. Laut den Angaben werde iWedia zu 100 Prozent vom Zürcher Unternehmen Reinhart Interactive TV übernommen.

Alphabet steht bei Neueinstellungen auf die Bremse

Bild: Alphabet

Alphabet, die Konzernmutter von Google, zieht bei Neueinstellungen bis zum Jahresende die Bremse an. Der Internetgigant reagiert damit auf die hohe Inflationsrate und den Geschäftsausfall in Osteuropa wegen des Ukrainekrieges. "Wie alle Unternehmen sind wir nicht immun gegen wirtschaftlichen Gegenwind", lässt Alphabet dazu verlauten. Die Einstellungen würden sich nur noch auf technische und andere wichtige Positionen konzentrieren.

Übernahme abgeschlossen: Also baut Reichweite in Ungarn aus

Also-Zentrale in Emmen (Bild: zVg)

Die auf Informations- und Telekommunikationstechnik fokussierte Technologieanbieterin Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen hat nach der Genehmigung durch die zuständigen ungarischen Behörden die Übernahme der IT-Sparte des ungarischen Distributoren Ramiris zum Abschluss gebracht. Das Unternehmen wird gemäss Mitteilung mit sofortiger Wirkung unter dem Namen Also Ramiris firmieren. Die Zusammenarbeit laufe bereits, beide Firmen arbeiteten in denselben Büros, was eine rasche Integration der Teams und Prozesse ermöglichen soll, so die Mitteilung.

Abothekenbetreiber Galenica schnappt sich das Software-Unternehmen Aquantic

Logobild: Galenica

Die international tätige Schweizer Gesundheits- und Logistikunternehmensgruppe Galenica mit Zentrale in Bern baut ihr digitales Angebot im Business-to-Business-Bereich aus und übernimmt das helvetische Softwarehaus Aquantic. Der Kauf soll laut Galenica dazu beitragen, Pharmaunternehmen und Krankenversicherungen zu verknüpfen und die Kostenübernahme von spezifischen Arzneimitteln zu vereinfachen.

Twitter-Anwälte halten Elon Musks Kaufrücktritt für ungültig

Sitz von Twitter in San Francisco (Bild: Caroline Culler/CC BY-SA 3.0)

Der US-amerikanische Kurznachrichtendienst Twitter stellt die Weichen für eine juristische Auseinandersetzung mit Tesla-Gründer und Multimilliardär Elon Musk um dessen Versuch, die Übernahme der Mikroblogging-Plattform abzublasen. So hielten Twitters Anwälte in einem Brief an Musks Rechtsvertreter fest, dass dessen Aufkündigung des Deals aus Sicht des Unternehmens "ungültig und unrechtmässig" sei. Twitter habe anders als von Musk behauptet nicht gegen die Übernahmevereinbarung verstossen, heisst es im öffentlich publizierten Schreiben.

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