Ericsson enttäuscht bei Umsatz und Gewinn

Ericsson enttäuscht die Anleger (Logobild: Ericsson)

Der in Stockholm domizilierte Netzwerkausrüster Ericsson enttäuscht im zweiten Quartal des aktuell laufenden Fiskaljahres seine Anleger. Der schwedische Konzern macht die anhaltenden Probleme in China dafür hauptverantwortlich. Konkret ging der Umsatz im Vergleich zum selben Vorjahresquartal leicht auf 54,9 Milliarden schwedische Kronen (rund 5,8 Milliarden Schweizer Franken) zurück, wie die Nokia-Konkurrentin verlauten lässt.

Auf autonome Fahrzeuge spezialisierte Aurora geht an die Börse

Symbolbild: Fotolia/BHT2000

Die auf die Entwicklung autonomer Fahrzeuge ausgerichtete Firma Aurora geht an die Börse. Das von Amazon und anderen Investoren unterstützte Unternehmen nimmt dabei, wie eine Reihe anderer Startups gegenwärtig auch, eine Abkürzung über die Fusion mit einer bereits börsennotierten Firmenhülle. Bei dem entsprechenden Deal wird Aurora mit rund elf Milliarden Dollar (rund 10,1 Milliarden Schweizer Franken) bewertet und will rund zwei Milliarden Dollar frisches Geld einnehmen.

Airbnb-Konkurrentin Hometogo erhält für Börsengang eine Milliardenbewertung

Logo: Hometogo

Mit Hilfe einer Börsenhülle erhält der Ferienunterkünfte-Marktplatz Hometogo für seinen Gang an die Börse eine Milliardenbewertung. Der geplante Zusammenschluss mit dem Börsenganghilfsvehikel Lakestar Spac bewertet den Airbnb-Konkurrenten mit einem Eigenkapitalwert von 1,2 Milliarden Euro, wie die beiden Unternehmen in Luxemburg verlauten liessen.

Bau eines neuen Amazon-Verteilerzentrums in Klagenfurt fixiert

Baut ein neues Lager in Klagenfurt: Amazon (Symbolbild: Pixabay)

Das am Klagenfurter Südring geplante neue Verteilzentrum von Amazon ist besiegelt. Der ausverhandelte Grundstücks-Kaufvertrag über 3,6 Mio. Euro ist am Dienstag im Stadtsenat der Hauptstadt Kärntens beschlossen worden. Baubeginn soll im Oktober sein, bis zu 190 neue Arbeitsplätze bei Amazon und ca. 600 zusätzliche bei Logistikpartnern und Zulieferern sollen geschaffen werden, heisst es.

Telekom Austria mit Gewinn- und Umsatz-Plus

Foto: Karlheinz Pichler

Auf ein gutes erstes Halbjahr 2021 kann die teilstaatliche börsennotierte Telekom Austria zurückblicken. Der Konzern konnte den Nettogewinn im Vergleich zur selben Vorjahresperiode deutlich um 15 Prozent auf rund 234 Mio. Euro steigern. Der Umsatz kletterte gemäss Mitteilung um 3,6 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Davon entfielen 1,05 Mrd. Euro (plus zwei Prozent) auf Mobilfunkerlöse und 881 Mio. Euro (+2,6 Prozent) auf Festnetzerlöse. Der Verkauf von Endgeräten legte um 11,6 Prozent auf 328,9 Mio. Euro zu.

Bessere Arbeitsverträge für Sunrise-UPC-Angestellte

Bild: Logo

Das fusionierte Telekommunikationsunternehmen Sunrise UPC hat mit der Gewerkschaft Syndicom einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für seine Angestellten ausgehandelt. Demnach wird die Basislohnsumme für die Jahre 2021 und 2022 um insgesamt 1,8 Prozent angehoben, wie es in einer Aussendung dazu heisst. Im Rahmen des Vertrags würden auch die Anstellungsbedingungen und Entlöhnungssysteme vereinheitlicht.

Chipmangel drückt Autoproduktion 2021 um fünf Millionen nach unten

Symbolbild:AAA

Der Chipmangel drückt die globale Produktion von neuen Autos dieses Jahr um fünf Millionen Fahrzeuge nach unten. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Duisburger Center Automotive Research von Ferdinand Dudenhöffer hervor. Dieser Untersuchung zufolge sind bis Jahresende weltweit 74,8 Millionen Neuzulassungen zu erwarten, was einem Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Corona-Jahr 2020 entspricht. Ohne Halbleiterengpass könnten jedoch rund 80 Millionen Autos abgesetzt werden, heisst es.

Wisekey kann im ersten Halbjahr 2021 umsatzmässig deutlich zulegen

Wisekey wächst um 24 Prozent (Bild:Wisekey)

Die Schweizer Cybersecurity- und IoT-Spialistin Wisekey mit Sitz in Genf konnte beim Umsatz im ersten Halbjahr 2021 gegenüber derselben Vorjahresperiode um 24 Prozent zulegen. Konkret sei der Umsatz von 8 Millionen in den zwei ersten Quartalen des Vorjahres auf nunmehr 9,9 Millionen US-Dollar geklettert, lassen die Westschweizer verlauten.

Chipmangel: Daimler stoppt Produktion in Sindelfingen

Symbolbild: Pixabay/Herbert2512

Der deutsche Autokonzern Daimler hat aufgrund der weltweiten Lieferengpässe bei Halbleitern erneut die Produktion im Werk Sindelfingen gestoppt. Dies gelte auch für die kommende Woche, gab eine Unternehmenssprecherin dazu bekannt. In Bremen, Rastatt und Kecskemét (Ungarn) laufe die Produktion jedoch weiter, heisst es. Einige Beschäftigte seien allerdings in Kurzarbeit.

Media-Saturn-Übernahme durch Ceconomy stottert

Bild: Mediamarkt Saturn

Die Komplettübernahme der Media-Saturn-Holding durch den Elektronikhändler Ceconomy verzögert sich: So sieht sich das deutsche Unternehmen mit einigen Klagen von Aktionären konfrontiert, die gegen die geplante Kapitalerhöhung opponieren. Nach einer Anhörung des Oberlandesgerichts Düsseldorf musste Ceconomy am gestrigen Abend einräumen, dass der Zeitplan wohl nicht zu halten sei. An den Plänen hält der Konzern jedoch fest.

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