Künstliche Intelligenz als Hebel gegen den Arbeitskräftemangel

Mit KI gegen Arbeitskräftemangel (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Aufgrund der demografischen Alterung werden dem Kanton Zürich in den nächsten Jahrzehnten Arbeitskräfte fehlen. Die Wirtschaftsleistung könnte um bis zu 20 Prozent tiefer ausfallen und damit den Wohlstand im Kanton Zürich bedrohen. Eine gemeinsame Studie des Amts für Wirtschaft und des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt auf, welche Wirkung einzelne Hebel gegen den Mangel an Arbeitskräften haben können. Künstliche Intelligenz dürfte dank Effizienzgewinnen das grösste Potenzial haben.

Telekom-Studie: Schweiz unter den Top drei in Europa

Symbolbild: ME

Die Schweiz gehört zu den leistungsfähigsten Telekommunikationsmärkten Europas. Dies geht aus dem neuen Report "European telecoms 2026: in need of a health boost" der Unternehmensberatung Kearney hervor. Im erstmals erhobenen European Telecom Health Index erreicht die Schweiz 76 Punkte und belegt damit Rang drei von 20 untersuchten Ländern.

Zwei Drittel brechen digitalen Vorgang ab

Keine Pop-ups: Viele junge User sehen Mängel bei Barrierefreiheit (Bild: pixabay.de/ayushprince1996)

In Europa haben 68,4 Prozent der Konsumenten bereits mindestens ein Mal einen digitalen Vorgang abgebrochen. Der Grund: Webseiten, Apps oder Inhalte waren nicht barrierefrei nutzbar. Zu dem Befund kommt eine Umfrage von Accessiway, einem Anbieter für digitale Barrierefreiheit. In Italien etwa sind es demnach 84 Prozent, in Deutschland 80,7 Prozent und in Österreich 78,6 Prozent.

"Geister-Fabriken sind in 15 Jahren Normalität"

Jane Enny van Lambalgen: 'Geister-Fabriken' halten Deindustriealisierung auf (Foto: planetie.ch)

"Ein zunehmender Teil der Produktion wird künftig in menschen­leeren Fabriken allein mit Robotern stattfinden. Diese Geister-Fabriken können die Deindustriali­sierung Deutschlands aufhalten und den Arbeitskräftemangel längerfristig kompensieren." Das sagt Jane Enny van Lambalgen, CEO der Beratungs- und Managementfirma Planet Industrial Excellence, vorher.

Allianz: KI entwickelt sich zu einem der grössten Geschäftsrisiken

Logobild: Allianz

Einer Einschätzung des Münchner Versicherungskonzerns Allianz zufolge hat sich künstliche Intelligenz (KI) zu einem der grössten globalen Geschäftsrisiken für Unternehmen entwickelt. Im neuen von der Allianz Commercial erstellten "Risikobarometer" ist die KI vom zehnten auf den zweiten Platz hinter dem langjährigen Spitzenreiter Cyberkriminalität aufgerückt.

Digital Detox fördert Wohlbefinden - aber nur für kurze Zeit

Alicia Gilbert: Digital Detox hält meistens nur wenige Stunden (Foto: Alicia Ernst, uni-mainz.de)

Wer häufiger offline ist als üblich, ist besser gelaunt, fühlt sich energetischer und anderen stärker verbunden. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein nachhaltiger Effekt von Online-Pausen ist allerdings nicht zu erwarten, betonen die Fachleute. "Diese Zusammenhänge sind recht klein und verpuffen nach zwei bis drei Stunden", heisst es in der Studie.

KI sagt Arbeitslosigkeit am schnellsten vorher

Arbeitslosigkeit: KI erkennt Trends schneller (Bild: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Social-Media-Posts über Arbeitslosigkeit können die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bis zu zwei Wochen früher als die Veröffentlichung der offiziellen Daten vorhersagen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher unter der Leitung der Development Impact Group der World Bank. Das Team um Sam Fraiberger hat dafür das KI-Modell "Joblessbert" entwickelt, das entsprechende Äusserungen im Social Web identifiziert.

Lieferdienste optimieren ihre Gewinne mit KI

Lieferdienst: bringt mal teure, mal billige Ware (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Mithilfe von KI-basierten Preisanpassungen können Einzelhändler ihre Umsätze steigern. Das ist das Ergebnis einer Studie der gemeinnützigen Organisationen Groundwork Collaborative und Consumer Reports. Bei dieser Methode werden die Preise für ein und dieselbe Ware je nach Nachfrage festgelegt. Zu den ersten Nutzern gehört der Lebensmittellieferservice Instacart. Die durchschnittliche Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Preis für denselben Artikel betrug 13 Prozent. Einige Kunden mussten sogar 23 Prozent mehr zahlen als andere, heisst es.

Fairness in KI: Studie zeigt zentrale Rolle menschlicher Entscheidungen

Welche Route eine KI vorschlägt, hängt stark vom menschlichen Input bei ihrer Erstellung ab (Bildquelle primipil - Adobe Stock)

KI-gestützte Empfehlungssysteme sollen Nutzer:innen möglichst gute Vorschläge für ihre Anfragen liefern. Oft müssen diese Systeme verschiedenen Zielgruppen bedienen und zudem weitere Stakeholder berücksichtigen, die die maschinelle Antwort ebenfalls beeinflussen: Dienstleister:innen, Gemeinden oder Tourismusverbände zum Beispiel. Wie sich hier eine faire und transparente Empfehlung erreichen lässt, haben Forschende der TU Graz, der Universität Graz und des Know Centers anhand einer Radtour-App des Grazer Startups Cyclebee untersucht

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