Immer mehr MINT-Fachkräfte verwenden KI ohne Erlaubnis des Arbeitgebers

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Gemäss einer neuen Studie verwenden in Deutschland bereits 77 Prozent der MINT-Fachkräfte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei der Arbeit KI-Tools wie zum Beispiel ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity, ohne dass sie dafür bei der IT-Abteilung oder der Geschäftsleitung eine Erlaubnis eingeholt hätten. Die Zahl kam bei einer repräsentativen Umfrage unter MINT-Fachkräften durch das Meinungsforschungsinstitut Yougov heraus, das von der britischen Personalbereitung Sthree in Auftrag gegeben wurde.

KI bringt Deutschland bis 2040 rund 4,5 Billionen Euro

Neue Arbeitswelt: KI verändert immer mehr Geschäftsmodelle (Bild: pixabay.com, Elf-Moondance)

Der verstärkte Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) könnte das deutsche Wirtschaftswachstum bis 2040 um jährlich bis zu 0,8 Prozentpunkte erhöhen. Zu dem Ergebnis kommt eine gemeinsame Analyse des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, des Bundesinstituts für Berufsforschung und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung. Die Experten sprechen von einem kumulierten Wertschöpfungszuwachs von rund 4,5 Billionen Euro.

Konsumenten in Deutschland verschulden sich bei Online-Händlern

Online-Shopping: Verlockende Angebote werden zur Schuldenfalle (Foto: pixabay.com, justynafaliszek)

Laut neuen Zahlen des deutschen Statistischen Bundesamtes hatte 2024 in Deutschland fast ein Drittel der rund 577.400 Personen mit Schuldnerberatungsbedarf Außssenstände bei Online- und Versandhändlern. Angesichts des bevorstehenden Black Friday lässt dieser Prozentsatz aufhorchen.

Unternehmen sehen digitale Souveränität den Bach runter gehen

Welt 2.0: Vor allem Großunternehmen fühlen sich nicht digital souverän (Bild: geralt, pixabay.com)

In Deutschland fühlen sich 60 Prozent der kleinen Unternehmen in der Informationswirtschaft bis 19 Beschäftigte sehr abhängig von nicht-europäischen Anbietern oder Partnern. Laut einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) beträgt dieser Wert bei den mittleren Firmen (20 bis 99 Beschäftigte) 66 Prozent und bei Grossunternehmen sogar 74 Prozent.

IT-Fachkräfte trotz Top-Gehalt wechselwillig

Nachgerechnet: IT-Fachkräfte trotz guten Gehältern wechselbereit (Bild: pixabay.com, Mohamed_hassan)

Laut dem neuen "IT-Gehaltsreport 2025" des Personalberaters Hays zeigen sich drei von vier IT-Fachkräften in Deutschland wechselbereit - und das trotz hoher Gehälter in der Branche. Noch höher ist die Wechselbereitschaft gemäss dem Report bei den Führungskräften. Je nach Hierarchieebene sind 76 bis 86 Prozent bereit für eine berufliche Veränderung, falls das neue Gehalt stimmt.

Amazons Paketboten oft schwer benachteiligt

Amazon-Paket: Zusteller in den USA hinken oftmals hinterher (Foto: José Miguel, pixabay.com)

"Zutiefst beunruhigend" finden Daniel Schneider und David Weil von der Harvard Kennedy School, was sie bei einem Vergleich der Arbeitsbedingungen von Amazon-Fahrern festgestellt haben, die in den USA für den Handelsgiganten und andere Dienstleister Pakete ausliefern. Die Forscher haben eigenen Angaben nach den ersten gross angelegten Vergleich der Arbeitsbedingungen für Fahrer und Fulfillment-Mitarbeiter bei Amazon, UPS und FedEx durchgeführt. Basis ist eine Umfrage unter mehr als 9.000 Arbeitnehmern.

Rauswurf von Mitarbeitenden wegen KI wird immer mehr zum Bumerang

Symbolbild: Pixabay/Roszie

Zu Beginn des aktuellen KI-Hypes (künstliche Intelligenz) waren viele Unternehmer der Ansicht, dass man durch den Einsatz von KI im Personalbereich massiv abspecken könne. Nun belegen mehrere Untersuchungen, dass die Hoffnungen mancher CEOs auf Effizienzsteigerungen wohl überzogen waren. Nun müssen viele von ihnen wieder zurückrudern.

Handy, Tablet und Co senken Aufmerksamkeit

Test: Kinder mussten sich sieben Minuten lang ohne Pause stark konzentrieren (Foto: uni-leipzig.de)

Kinder, die häufig elektronische Medien wie Fernseher, Smartphones oder Tablets nutzen, haben eine geringere Aufmerksamkeitsleistung. Selbstständiges Lesen ist dagegen mit einer besseren Konzentration verbunden. Zu den Ergebnissen kommt eine Erhebung der Universität Leipzig mit mehr als 1.000 Kindern. Details sind im Journal "BMC Pediatrics" veröffentlicht.

Bedrohungsakteure setzen verstärkt KI-gestützte Malware ein

Symbolbild: Fotolia

Angreifer nutzen künstliche Intelligenz nicht mehr nur zur Steigerung ihrer Produktivität, sondern experimentieren mit neuen Funktionen und Szenarien. Sie setzen in aktiven Kampagnen neuartige, KI-gestützte Malware ein, die das Angriffsverhalten während der Ausführung dynamisch verändert, wie die Google-Studie " AI Threat Tracker" zeigt.

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