KI identifiziert anonyme Hassredner zielsicher

Anonymität im Netz: Diese ist dank KI nicht mehr sicher (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Simon Lermen vom Forschungsinstitut MATS Research und Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) nutzen KI-gestützte grosse Sprachmodelle zum Aufdecken von Klarnamen im Internet. Mit dem neuen Verfahren lassen sich laut den Wissenschaftlern die wahren Identitäten der Besitzer von anonymen Konten im grossen Umfang feststellen.

System wappnet Drohnen gegen Cybercrime

Landwirtschaftsdrohne: ein mögliches Gefahrenszenario (Foto: Herney Gómez, pixabay.com)

Forscher der University of Adelaide schützen Drohnen mit einem raffinierteren System gegen Cyber-Bedrohungen. Das Anwendungspotenzial ist sehr breit gefächert: "Heutige Drohnen werden nicht nur in der Kriegsführung eingesetzt, sondern auch bei Katastrophen, Infrastrukturinspektionen, in Landwirtschaft, Umweltüberwachung, Logistik und sogar für medizinische Lieferungen", sagt Entwickler Javaan Chahl.

Haarfeine LEDs für optische Datenübertragung

LED-Entwickler Roark Chao bei der Laborarbeit (Foto: Matt Perko, ucsb.edu)

Roark Chao von der University of California Santa Barbara (UCSB) hat neue LEDs in der Dicke eines menschliches Haares entwickelt. Die Arbeit baut auf den langjährigen Stärken der UCSB in der Galliumnitrid-Forschung und Optoelektronik auf. Chao wird von Steven P. DenBaars und Jon A. Schuller betreut. Als Berater fungiert Nobelpreisträger Shuji Nakamura, dessen Pionierarbeit im Bereich der blauen LEDs die weltweiten Beleuchtungs- und Displaytechnologien revolutioniert hat. Geforscht wird in den Labors der Gruppen DenBaars/Nakamura und Schuller.

Europäische Forschung als Vorbild machte USA zur Technation

Thomas Edison: mit Tüftelei statt Wissenschaft zum Erfolg (Bild: Gordon Johnson, pixabay.com)

Industrielle Forschung hat ihren Ursprung in Europa, aber die USA machte sie zur Technologie-Supermacht. Dass spektakuläre Überholmanöver gelang binnen weniger Jahrzehnte. Laut Frank Neffke vom Complexity Science Hub und seinen Kollegen vom Growth Lab der Harvard University liegt die Antwort nicht in erster Linie in technologischen Durchbrüchen, sondern in einer grundlegenden neuen der Art und Weise, wie der Weg zu Innovationen in den USA organisiert ist

Sprachassistenten sorgen meist für gute Laune

Linguist Erik Lagerfeldt im Gespräch mit Sprachassistentin Alexa (Foto: Monica Havström, gu.se)

Alexa und andere Sprachassistenten sind nicht nur hilfreich, sie sorgen in Familien und anderen Lebensgemeinschaften auch für gute Stimmung, die sich meist in herzhaftem Lachen manifestiert. Doch nicht die Technik an sich sorgt für das Amusement, sondern die zuweilen kuriosen Reaktionen auf Spracheingaben, so Erik Lagerstedt von der Universität Göteborg.

KI-generierte Gesichter überlisten sogar Experten

Symbolbild: Pixabay, John Nature Photos

Mittlerweile wirken von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder und Videos oft so täuschend echt, dass sogar sogenannte Super Recognizer Probleme damit haben, reale Gesichter von solchen zu unterscheiden, die mit KI generiert wurden. Obwohl Super Recognizer eine besondere Begabung haben, Gesichter wiederzuerkennen und dadurch Personen zu identifizieren, schnitten sie in einer im "British Journal of Psychology" veröffentlichten Studie nur leicht besser ab als eine Kontrollgruppe ohne solche Fähigkeiten.

Tröstende Worte von KI kommen oft gut an

Trost spenden: KI findet einfühlsamere Worte als der Mensch (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Menschen bevorzugen zwar Mitgefühl, das von anderen Menschen kommt, aber die Empathie, die Künstliche Intelligenz (KI) mitteilt, empfinden sie als wirksamer. Das haben Forscher der Pennsylvania State University (PennState) und der University of Toronto herausgefunden. Mithilfe einer Studie wollten sie genauer verstehen, wie Menschen empathisch wirkende KI-Antworten wahrnehmen und ob sie lieber Unterstützung von Menschen oder von KI-Agenten erhalten möchten.

Forscher realisieren kleinsten QR-Code der Welt

Wiener Forscher bei der Kontrolle des weltkleinsten QR-Codes (Foto: tuwien.at)

Forscher der Technischen Universität Wien (TU Wien) haben gemeinsam mit dem Speichertechnologie-Unternehmen Cerabyte den eigenen Angaben nach kleinsten QR-Code der Welt entwickelt. Dieser hat eine Fläche von nur 1,98 Quadratmikrometern und ist damit kleiner als die meisten Bakterien. Experten von Guinness World Records Limited haben der Rekord jetzt geprüft und offiziell ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.

EPFL: KI ermöglicht ein Who is Who der Braunbären in Alaska

KI erkennt Bären in freier Wildbahn (Bild: zVg/ CC BY-SA)

Ein Forschungsteam der EPFL und der Alaska Pacific University hat ein KI-Programm entwickelt, das einzelne Bären in freier Wildbahn erkennen kann und dies trotz erheblicher Veränderungen ihres Erscheinungsbilds im Verlauf der Saison. Dieses Programm birgt Potenzial für Forschung, Management und Naturschutz.

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