Quantenchip, in dem der Speicher mitschwingt

Der neue Quantenchip der ETH-Physikerin Yiwen Chu enthält sogenannte mechanische Resonatoren – winzige Bauteile, die beim Speichern von Informationen zu schwingen beginnen. Der Chip ist rund 7,5 Millimeter lang, 2,5 Millimeter breit und 1 Millimeter hoch und etwa so breit wie ein kleiner Fingernagel. (Bild: Hybrid Quantum Systems Group / ETH Zürich)

Beim Sichern stossen Quantencomputer noch an Grenzen. Forschende der ETH Zürich setzen nun auf mechanische Schwingungen statt auf elektromagnetische Speicher. Ihr neuer, schwingender Arbeitsspeicher kann auf kleinerem Raum deutlich mehr Information speichern. Dank passender Rechnerarchitektur lassen sich damit auch schwierige Aufgaben gut lösen.

Menschen sind KI immer einen Schritt voraus

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Künstliche Intelligenz (KI) absolviert viele Aufgaben besser als der Mensch, welcher folgerichtig fürchtet, von KI verdrängt zu werden. Doch es gibt Hoffnung. Branchen- und berufsübergreifend "sind die Fähigkeiten, die am widerstandsfähigsten gegen die Verdrängung durch KI sind, diejenigen, die am deutlichsten menschlich sind", sagt Maria Flynn, Präsidentin und CEO von Jobs for the Future. Die gemeinnützige Organisation konzentriert sich auf die Entwicklung von Arbeitskräften.

Ferroelektrizität senkt Energiehunger von Speichern

Prototyp des neuen Datenspeichers des IPMS (Foto: Piotr Banczerowski, fraunhofer.de)

Einmal gespeicherte Daten werden am besten aufbewahrt, ohne dass ständig Energie zugeführt werden muss. Das Einspeichern und Auslesen sollte ebenfalls wenig Energie verbrauchen. Und die Prozesse sollen so schnell wie möglich funktionieren. All diese Anforderungen erfüllt ein neues Verfahren von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS).

Diamant verhilft Prozessoren zu neuer Höchstleistung

 Transistor auf einem Stück Diamant stark vergrößert (Foto: mit.edu)

Mit einem intelligenten Wärme-Management-System gelingt es Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus Mikroprozessoren auf Basis von III-IV-Halbleitern wie Galliumnitrid (GaN) die maximale Leistung herauszukitzeln. Damit beseitigen die Experten einen Engpass bei der Satellitenkommunikation und der Realisierung des künftigen Mobilfunkstandards 6G.

Mit Kurzvideos kann man nichts lernen

Inhalte von Kurzvideos sind nach dem Anschauen schnell vergessen (Foto: Fabien, pixabay.com)

Kurze Videos mit komprimierten Informationen sind als Lehrmittel ungeeignet. Das haben chinesische Forscher der Yunnan Normal University und der Central China Normal University nachgewiesen. Trotzdem werden diese zunehmend in den Lehrbetrieb eingeführt. Das liegt an Gewohnheiten von Internet-Nutzern. Beim Surfen im Internet oder beim Scrollen durch Social-Media-Plattformen verbringen sie im Schnitt weniger als eine Minute mit einzelnen Videos.

Lithium kostengünstig aus Spodumen gewonnen

Spodumen: MIT-Forscher gewinnen Lithium daraus kostengünstig (Bild: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen das für Smartphones, Laptops, E-Autos und Co wichtige Lithium künftig kostengünstig aus Spodumen gewinnen. Das Hartgestein kommt in Dutzenden Ländern vor, in den USA beispielsweise, aber auch im DACH-Raum. Spodumen wird bereits in China genutzt, um das darin enthaltene Lithium zu gewinnen, doch der dort genutzte Prozess ist extrem energieaufwendig, Das Gestein wird bei 1.000 Grad Celsius geschmolzen, um die Bestandteile zu separieren.

CEOs werden mit der Zeit innovationsträge

Erst innovativ, dann träge: Viele CEOs scheuen allmählich Risiken (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Viele Jahre lang vom gleichen Vorstandvorsitzenden oder Geschäftsführer geleitete Unternehmen verlieren allmählich ihre Innovationskraft. Sie neigen dazu, Investitionen in Innovationen zu reduzieren, die langfristiges technologisches Wachstum auslösen könnten. Dies zeigt eine Untersuchung von Igbekele Sunday Osinubi von der University of East London.

Seiten

Forschung abonnieren