Exoskelett passt Bewegung an Umgebung an

Funktionsprinzip: So steuert KI das neue Riken-Exoskelett (Illustration: riken.jp/en)

Forscher des japanischen Instituts Riken haben ein neues Exoskelett zur Unterstützung von Menschen mit Lähmungen oder Muskelschwäche entwickelt, das beim Gehen intelligent unterstützt. Bisher werden solche Gehhilfen mit voreingestellten Bewegungsabläufen und oft auch mit Kontakten zu noch verblieben Muskeln ausgestattet. Nutzer konnten sie mit auf diese Weise mit ihrem Willen lenken.

KI-Tool ermöglicht individuelle Krebstherapien

Künstliches neuronales Netz: KI hilft, beste Krebstherapie zu finden (Foto: kalhh, pixabay.com)

Ein neues KI-basiertes Tool des Max Delbrück Centers soll Krebserkrankten und ihren Ärzten künftig den Weg zur besten Behandlung weisen. Denn jedes Jahr kommen neue Therapien heraus und erschweren die Auswahl. Der Algorithmus arbeitet mit tiefen neuronalen Netzen und kann multimodale Daten auswerten. Details sind in "Nature Communications" publiziert.

Evidenzbasierte Mindahead-App für Menschen mit Gedächtnisproblemen

Evidenzbasierte App MindAhead bei Demenz (Bild: Alzheimer Deutschland)

Mit "Mindahead Active" kommt erstmals eine evidenzbasierte App auf den Markt, die Menschen mit ersten Gedächtnisproblemen oder beginnender Demenz im Alltag unterstützt. Entwickelt wurde sie von dem Psychiater und Neurowissenschaftler und Psychologen Patrick Fissler sowie der Digital-Health-Expertin Nina Kiwit, die gemeinsam die Mindahead UG in Berlin gründeten.

In den digitalen Gesundheitsbereich kommt langsam Bewegung

Symbolbild: Fotolia

Der globale Digital-Health-Markt wächst und dürfte 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar erreichen. Auch in der Schweiz steigt das Interesse der Bevölkerung: Besonders gefragt sind Telemedizin, E-Rezepte und der einfache Zugang zu medizinischen Daten. 91 Prozent der Befragten befürworten das elektronische Patientendossier (EPD). Trotz dieser positiven Signale bleibt die Schweiz im internationalen Vergleich zurück.

Smartes Exoskelett macht Gelähmte mobil

Versuchsanordnung: Test des neuen Roboters an einem Dummy (Foto: harvard.edu)

Forscher der Harvard University geben Schlaganfall-Patienten oder jenen mit Amyotropher Lateralskelrose (ALS) mit einem tragbaren weichen Exoskelett ihre motorischen Fähigkeiten zurück. Damit sind ihnen wieder alltägliche Verrichtungen wie das Zähneputzen, Haarekämmen oder Essen möglich. Dass Gerät kann sogar Therapien unterstützen, mit denen Patienten ihre Beweglichkeit zurückgewinnen sollen, heisst es.

Soziale Medien: Scrollen schadet den Augen

Auge: Längere Handy-Nutzung ist nicht gesund (Foto: pixabay.com, eduardomoraes753)

Nur eine Stunde Scrollen von kurzen Videos in den sozialen Medien kann bereits zur Ermüdung der Augen führen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des SRM Institute of Science and Technology in Bezug auf die Smartphone-Nutzung. Dabei ist nicht nur die Menge an Zeit entscheidend, die mit digitalen Geräten verbracht wird, sondern auch der genutzte Content. "Bei den sozialen Medien führt er zu einer grösseren Fluktuation der Pupille als beim Lesen oder Ansehen eines Videos", heisst es.

Softroboter löst Nierensteine auf

So werden Nierensteine per Roboter entschärft (Bild: UW/Advanced Healthcare Materials)

Weiche Roboter können künftig Nierensteine auflösen, indem sie per Katheter in die Blase oder den Harnleiter des Patienten eingefügt werden. Entwickelt von Forschern der University of Waterloo (UW), enthalten sie magnetisierbare Partikel, die es ermöglichen, sie von aussen mit einem Magnetfeld zu bewegen. Der Minimalinvasiv-Chirurg lenkt die soften Roboter auf diese Weise zum zu entfernenden Stein. Die Route, die er nehmen muss, erkennt er durch Ultraschall-Bildgebung. Die Forschungsergebnisse sind jüngst im Fachjournal "Advanced Healthcare Materials" erschienen.

KI-Tool Medsafer spürt nutzlose Medikamente auf

Software sortiert überflüssige Medikamente aus (Foto: Gundula Vogel, pixabay.com)

Forscher der McGill University haben eine Software entwickelt und klinisch erfolgreich getestet, die überflüssige Medikamente aussortiert. Dabei handelt es sich um das mit künstlicher Intelligenz arbeitende Tool Medsafer. Denn obwohl Medikamentenlisten regelmässig von Ärzten überprüft werden, nehmen vor allem ältere Menschen Präparate zu sich, die sie gar nicht brauchen und die ihnen womöglich sogar schaden. Die Forschungsergebnisse der dazugehörigen Studie sind kürzlich in der medizinischen Fachzeitschrift "Jama Network" erschienen.

Leberkrebs: KI sagt Behandlungserfolg voraus

Gemini-GPT: KI verbessert Behandlungschancen (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Forscher der Chinese Academy of Sciences haben erstmals systematisch untersucht, wie Large Language Models (LLMs) helfen können, Reaktionen auf die Behandlung von Leberkrebs vorherzusagen. Ihre kürzlich im "Journal of Medical Systems" veröffentlichten Forschungsergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten einer KI-gestützten Präzisionsmedizin. Laut Forschungsleiter Hai kann die die KI den Ärzten dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen und ermöglicht zudem eine stärker personalisierte Behandlung.

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