Cherry plant IPO an Frankfurter Börse mit Ende Juni

Cherry strebt Börsengang an (Bild: Pixabay/ Ahmad Arditiy)

Der Tastaturhersteller Cherry strebt bei seinem deutschen Börsengang Ende Juni eine Marktkapitalisierung von bis zu gut 900 Millionen Euro an. Die Papiere würden zu einem Preis von 30 bis 38 Euro ausgegeben, teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Den Erlös des Börsengangs bezifferte Cherry unter der Annahme, dass alle angebotenen Aktien platziert werden, auf 390 bis 494 Millionen Euro. Als erster Handelstag sei der 29. Juni geplant.

Teamviewer forciert Partnerschaft mit SAP

Sitz von Teamviewer in Göppingen (Bild: Teamviewer)

Der deutsche Softwareanbieter Teamviewer erschliesst sich durch eine Partnerschaft mit dem deutschen Software-Konzern SAP viele potenzielle Kunden. Die Kooperation umfasse zum einen die technische Integration von Teamviewer Frontline in das SAP-Angebot für sogenanntes Asset- und Service-Management, teilte Teamviewer in Göppingen mit. Dabei geht es um die digitale Pflege und Verwaltung von Anlagen.

Online-Optiker Mister Spex plant IPO an Frankfurter Börse

Mister Spex strebt an die Börse (Symbolbild: Pixabay/ Ahmad Arditiy)

Der Berliner Online-Optiker Mister Spex will bis Ende September an die Frankfurter Börse gehen. Der Börsengang werde voraussichtlich neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bestehende Papiere bestimmter Altaktionäre umfassen, teilte Mister Spex am heutigen Montag in Berlin mit. Das Unternehmen strebt demnach einen Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf der neuen Aktien von mindestens 225 Millionen Euro an. Mit dem Geld will der Vorstand das Wachstum beschleunigen, die internationale Expansion vorantreiben und einen Überbrückungskredit finanzieren.

Streaming-Primus Netflix lanciert Onlineshop für Fanartikel

Startet Onlineshop für Fanartikel: Netflix (Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Der Streaming-Marktführer Netflix stellt mit einem Onlineshop für Fanartikel die Weichen für einen grösseren Einstieg ins Merchandising-Geschäft. Während der grosse Rivale Walt Disney seit Jahrzehnten schon viel Geld mit dem Verkauf und der Vermarktung von Produkten für Anhänger seiner Comics, Filme und Serien verdient, verzichtete Netflix auf diese Erlösquelle bisher weitgehend.

Cherry strebt IPO an Frankfurter Börse an

Tastaturhersteller Cherry strebt an die Börse (Symbolbild: Pixabay/ Ahmad Arditiy)

Der bei Gamern für seine mechanischen Schalter bekannte Tastaturhersteller Cherry strebt einen Börsengang in Frankfurt an. Dabei sollen neue Aktien im Volumen von 140 Millionen Euro herausgegeben sowie bestehende Anteilsscheine umplatziert werden, wie Cherry in München mitteilte. Mit dem Erlös aus dem IPO (Initial public offering), der noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein soll, wolle der Vorstand das organische Wachstum des Unternehmens vorantreiben. Das Geld könne aber auch für Akquisitionen genutzt werden oder um Schulden abzubauen, hiess es.

Zooms Gewinn und Umsatz gehen durch die Decke

Zooms schreibt Rekordquartal (Bild: Allie Smith auf Unsplash.com)

Der Videokonferenzdienst Zoom profitiert weiterhin massiv vom Wandel der Arbeitswelt in der Coronavirus-Pandemie: Im vergangenen Vierteljahr stieg der Umsatz um 191 Prozent auf 956,2 Millionen Dollar. Der Gewinn sprang von 27 Millionen Dollar ein Jahr zuvor auf 227,4 Millionen Dollar hoch, wie Zoom am gestrigen Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

AT&S plant Milliardenprojekt in Südostasien

AT&S-Hauptwerk in Leoben (Bild: Wastl218700/ CC BY-SA 3.0)

Der steirische Technologiekonzern AT&S (Austria Technologie & Systemtechnik) mit Zentrale in Leoben plant in den kommenden fünf Jahren in Südostasien bis zu 1,7 Milliarden Euro zu investieren. Es soll ein neuer Produktionsstandort für IC-Substrate errichtet werden. Das Investitionsvorhaben basiere auf der geplanten Zusammenarbeit mit grossen Halbleiterherstellern. Ein wesentlicher Teil der Projektfinanzierung komme aus Vereinbarungen mit Kunden, eine Kapitalmarkttransaktion sei daher nicht erforderlich, teilte AT&S dazumit.

Bosch eröffnet in Dresden neue Halbleiterfabrik

Bosch investiert in die Herstellung von Chips für IoT und Autoindustrie (Bild: Bosch)

Bosch will am 7. Juni in Dresden seine neue Halbleiterfabrik im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offiziell eröffnen. Künftig will das Unternehmen am Standort vor allem Chips für das Internet der Dinge und die Autoindustrie bauen und investiert rund eine Milliarde Euro – die grösste Einzelinvestition in der 130-jährigen Firmengeschichte. Aktuell beschäftigt Bosch rund 250 Mitarbeiter in Dresden – bis zu 700 sollen es später einmal sein.

Dresden setzt sich als neues Vodafone-Entwicklungszentrum durch

Plant ein Mobilfunk-Entwicklungszentrum in Dresden: Vodafone (Bild: Flickr)

Der Telekommunikationskonzern Vodafone will ein Mobilfunk-Entwicklungszentrum in Dresden bauen. Nachdem Gespräche mit acht Städten in Europa geführt worden seien, habe man sich für die sächsische Landeshauptstadt als Standort entschieden, teilte Vodafone in Düsseldorf mit. An dem neuen Zentrum sollen in den kommenden Jahren mehr als 200 Arbeitsplätze entstehen. Über den Zeitpunkt des Baustarts wurden ebenso wenig Angaben gemacht wie über das Investitionsvolumen.

Fintech Trade Republic sammelt 900 Millionen Dollar bei Investoren ein

Dollar-Wellen schwappen in die Kassen von Trade Republic (Symbolbild: Flickr/Pictures of Money)

Der deutsche Online-Broker Trade Republic wird nach einer Finanzierungsrunde nun mit 5 Mrd. Dollar bewertet und steigt zu einem der wertvollsten europäischen Fintechs auf. Es seien 900 Mio. Dollar bei Investoren eingesammelt worden, teilte das in Berlin ansässige Unternehmen mit. Die Finanzierungsrunde sei vom US-Wagniskapitalgeber Sequoia angeführt worden. Zudem hätten sich TCV und Thrive Capital wie auch die Bestandsinvestoren Accel, Creandum, Founders Fund und Project A beteiligt.

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