Tech-Werte an der Nasdaq mit Gewinnen - chinesische Konzerne verlieren

Die Techbörse Nasdaq in New York (Bild: Meric Dagli auf Unsplash.com)

Allgemeine Werte sind an den US-Börsen unter Druck geraten, Tech-Werte dagegen weiterhin gefragt: Auf der Dow-Gewinnerseite standen Einzelwerte aus dem Technologiesektor, wie Kursgewinne von 1,5 und 0,8 Prozent bei Apple und Salesforce zeigten. Bei Apple schrieb JPMorgan-Experte Samik Chatterjee, es sei nun wieder an der Zeit, die Aktien des iPhone-Herstellers zu kaufen. An der Nasdaq wurden die Aktien von Amazon mit einem Kurssprung um 4,7 Prozent erstmals über 3600 Dollar gehandelt.

Deutscher Autoverband VDA senkt Produktionsprognose wegen Halbleiterkrise erneut

Halbleiter: Mangel könnte deutscher Autobranche noch länger zusetzen (Symbolbild: Pixabay/Chrisci)

Der Mangel an Halbleitern bleibt ein Bremsklotz für die deutschen Autobauer: Der Verband der Automobilindustrie (VDA) senkte am gestrigen Montag erneut seine Jahresprognose für die Pkw-Produktion auf 3,6 Millionen Fahrzeuge. Das wäre gegenüber der von Corona-Lockdowns gedämpften Vorjahresproduktion nur noch ein Plus von drei Prozent. Vor zwei Monaten hatte der VDA die Wachstumsprognose erst von 20 auf 13 Prozent gekappt.

Onlinebroker Robinhood strebt trotz Milliardenverlust IPO an New Yorker Börse an

Robinhood strebt an die Nasdaq (Bild: Meric Dagli auf Unsplash.com)

Der Wertpapier-Broker Robinhood treibt nach der Beilegung brisanter Rechtskonflikte seinen Börsengang voran. Im Zuge dessen veröffentlichte das US-Unternehmen seinen Wertpapierprospekt und gewährte darin auch erstmals tiefere Einblicke in die Geschäftszahlen. Robinhood will seine Aktien unter dem Tickerkürzel HOOD an die New Yorker Tech-Börse Nasdaq bringen.

Duolingo vor IPO an New Yorker Börse

Plant Börsengang: Duolingo (Bild:Stutterstock)

Die Sprachlern-App Duolingo peilt einen Börsengang in den USA an. Die Notierung sei für die Technologiebörse Nasdaq geplant, teilt das in Pittsburgh ansässige Unternehmen mit. Die Firma wurde 2011 gegründet. Bei der letzten Finanzierungsrunde wurde das Unternehmen mit 2,4 Milliarden Dollar bewertet. In den ersten drei Monaten betrug der Umsatz von Duolingo 55,4 Millionen Dollar bei einem Verlust von 13,5 Millionen Dollar.

Migros-Tochter Digitec Galaxus expandiert nach Österreich

Bild: Logistikzentrum von Digitec Galaxus (Bild: zVg)

Der nach eigenen Angaben grösste Schweizer Onlinehändler, Digitec Galaxus, bereitet sich auf einen Markteintritt in Österreich vor. Laut dem Schweizer Wirtschaftsmagazin "Bilanz" ist die provisorische Website seit dem Frühling online. Aktuell heisst es dort: "Galaxus gibt es bald auch in Österreich." Die Migros-Tochter Digitec Galaxus konnte im CoV-Jahr 2020 den Umsatz um 59 Prozent auf 1,83 Mrd. Franken steigern.

Skoda muss Produktion wegen Chipmangels einbremsen

Symbolbild: Pixabay/Mirano23

Die mittlerweile notorischen Lieferengpässe bei Halbleitern führen nun auch zu einem Produktionsstau bei der zum Volkswagenkonzern gehörenden tschechischen Volkswagen-Marke Skoda. Man habe sich mit der Metallgewerkschaft Kovo auf eine eingeschränkte Fertigung in der kommenden Woche geeinigt, teilte eine Skoda-Sprecherin auf Nachfrage mit. Betroffen seien die tschechischen Standorte Mladá Boleslav, Kvasiny und Vrchlabí.

AT&T verkauft Playdemic für 1,4 Mrd. Dollar an Electronic Arts

Sitz von AT&T in Dallas/Texas (Bild: Wikipedia/CC BY-SA 2.0)

Die Spielefirma Playdemic hat mit "Golf Clash" bisher nur einen Hit gelandet – ist dem Branchenriesen Electronic Arts aber 1,4 Mrd. Dollar wert. Die umgerechnet 1,18 Mrd. Euro gehen an den Telekommunikationskonzern AT&T als Besitzer des Spiele-Studios Warner Bros. Games, wie die Unternehmen am gestrigen Mittwoch mitteilten. Das Smartphone-Spiel "Golf Clash" wurde bisher rund 80 Millionen Mal heruntergeladen und ist besonders in den USA und Grossbritannien populär.

Eine Milliarde Dollar frisches Geld für Gamestop über Aktienverkauf

Nimmt über eine Milliarde ein: Gamestop (Bild: Clay Banks on Unsplash.com)

Der US-Videospielhändler Gamestop, den eine aussergewöhnliche Kursrally in die Schlagzeilen brachte, hat mehr als eine Milliarde Dollar mit einem Aktienverkauf eingenommen. Das lange kriselnde Unternehmen profitiert damit weiter von der Kampagne der im Internet organisierten Kleinanleger, die zum Jahresbeginn den Aktienpreis steigen liess. Gamestop verkaufte in den vergangenen Wochen fünf Millionen Anteilsscheine für insgesamt knapp 1,13 Milliarden Dollar. Das Geld soll für Wachstumsinitiativen und zur Stärkung der Bilanz verwendet werden, wie das Unternehmen mitteilte.

Schlechte Wechselkurse trüben SAPs Prognose

SAP-Sitz in Walldorf (Bild zVg)

SAP will trotz kurzfristigen Gegenwinds einen langen Atem beim schnelleren Umbau zum Cloudanbieter beweisen. Die Wechselkurse hätten sich seit der Vorlage der Quartalszahlen im April noch einmal verschlechtert, sagte Finanzchef Luka Mucic auf einer Veranstaltung für Analysten und Investoren. So gehen die Walldorfer zusätzlich zum prognostizierten währungsbereinigten Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (Ebit) von ein bis sechs Prozent jetzt davon aus, dass die Wechselkurse zusätzlich zwei bis vier Prozentpunkte kosten werden.

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