Siemens baut Software-Sparte aus und kauft Chip-Marktplatz Supplyframe

Siemens-Sitz in München (Bildquelle: Wikipedia/ CC-BY 2.0)

Siemens kauft für 700 Millionen Dollar im Software-Geschäft zu. Der Münchner Technologiekonzern übernimmt den Elektronik-Marktplatzbetreiber Supplyframe aus Pasadena im US-Bundesstaat Kalifornien, wie Siemens mitteilte. Auf den Plattformen von Supplyframe wie "findchips.com" finden Entwickler und Hersteller von Elektronik-Komponenten zusammen.

Vodafone mit weniger Umsatz im Geschäftsjahr 2020/2021

Leichter Umsatzrückgang für Vodafone (Bild:ict/screenshot)

Ungünstige Wechselkurse und die weiter fehlenden Einnahmen aus dem Geschäft mit Reisenden haben dem britischen Telekomkonzern Vodafone leicht zugesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 erlöste er mit 43,8 Mrd. Euro rund 2,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen heute Dienstag in London mitteilte. Vor allem in Mittel- und Osteuropa seien die Roaming-Einnahmen ausgeblieben, weil nach wie vor deutlich weniger Menschen reisen.

Amazon will in Grossbritannien 10.000 neue Jobs schaffen

Will bei den Briten 10'000 neue Jobs schaffen: Amazon (Bild: Christian Wiediger auf Unsplash.com)

Der US-Internetriese Amazon will in Grossbritannien noch heuer 10.000 neue Jobs schaffen. Das kündigte der Konzern an, nachdem zuvor bereits eine Grossoffensive in den USA und Kanada mit angepeilten 75.000 neuen Mitarbeitern bekannt geworden war. In London, Manchester, Edinburgh und Cambridge sollen sowohl im Software-Bereich und in der Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz als auch in Bereichen wie Marketing oder Videoproduktion neue Stellen entstehen.

Samsung will bis 2030 rund 125 Milliarden Euro in Chip-Technologie investieren

Halbleiterwerk von Samsung in Hwaseong in Südkorea (Bild:Samsung)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung will angesichts der globalen Halbleiterknappheit seine Milliarden-Investitionen in die Chip-Technologie kräftig aufstocken. Bis 2030 sollen 171 Billionen Won (rund 125 Milliarden Euro) in das Geschäft mit modernen Chip-Prozessoren und der Auftragsfertigung investiert werden, wie der weltweit grösste Hersteller von Speicherchips mitteilte.

SAP-Vorstandschef Klein verteidigt vor Aktionären Strategieschwenk

SAP-Zentrale in Walldorf (Bild: SAP)

SAP-Vorstandschef Christian Klein hat den teuren Strategieschwenk des Softwarekonzerns vor den Aktionären noch einmal verteidigt. Den Fokus noch stärker auf sogenannte Cloud-Dienste zu richten und dafür viel Geld zu investieren, sei richtig und im Sinne der Kunden gewesen, trotz der Auswirkungen auf die Bilanz und den Aktienkurs, sagte Klein am gestrigen Mittwoch bei der Online-Hauptversammlung.

Match mit starkem Jahresauftakt

Das Geflecht der Match Group (Bild: Archiv)

Der Mutterkonzern der Dating-Plattformen Tinder, Hinge, Okcupid und Match.com verzeichnet einen starken Jahresauftakt: Im ersten Quartal wuchs der Umsatz der Match Group mit Zentrale in Dallas (Texas) dank deutlich höherer Abo-Zahlen im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 668 Millionen Dollar. Der Nettogewinn betrug 174,3 Mio. Dollar, nach einem Verlust von über 200 im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Delivery Hero trotz roter Zahlen für 2021 optimistisch

Sitz von Delivery Hero in Berlin (Bild: Jörg Zagel/ CCO BY SA 3.0)

Ein guter Start in das laufende Geschäftsjahr stimmt den Lieferdienst Delivery Hero optimistisch für 2021. Deshalb will das Management den Jahresumsatz verglichen mit dem Vorjahr auf 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro mehr als verdoppeln, wie das im Dax gelistete Unternehmen in Berlin mitteilte. Delivery Hero profitiert dabei auch von einer Anfang März abgeschlossenen Übernahme.

Suse wagt den Gang auf Frankfurter Börsenparkett

Will an die Börse: Suse (Logo: Suse)

Der deutsche Linux-Software-Anbieter Suse strebt in den nächsten Wochen an die Frankfurter Börse. Das 1992 gegründete Unternehmen selbst will dabei mit der Ausgabe neuer Aktien 500 Millionen Dollar (414 Mio. Euro) einnehmen, zudem gibt der 2018 eingestiegene schwedische Finanzinvestor EQT einen Teil seiner Aktien ab, teilte Suse mit. Der Betriebssystem-Anbieter will mit dem Geld einen Teil seiner Schulden zurückzahlen.

Seat-Chef prognostiziert noch grössere Chipprobleme für zweites Quartal​

Seat-Chef Wayne Griffiths (Bild: zVg)

Der Volkswagen-Konzern, zu dem auch Seat gehört, befürchtet wegen der anhaltenden Flaute bei der Versorgung mit Elektronikchips noch grössere Schwierigkeiten im laufenden Quartal. "Von Zulieferern und auch aus der Volkswagen-Gruppe selbst heraus wird uns gesagt, dass wir im zweiten Quartal vor erheblichen Herausforderungen stehen, wahrscheinlich noch herausfordernder als im ersten Quartal", sagte Seat-Chef Wayne Griffiths der "Financial Times".

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