ICT-Ausgaben in der DACH-Region klettern auf 275 Milliarden US-Dollar

Grafik: IDC

Die ICT-Ausgaben in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) werden in diesem Jahr auf rund 275 Milliarden US-Dollar klettern und bis 2026 auf über 330 Milliarden US-Dollar anwachsen. Dies ist dem soeben publizierten "Worldwide ICT Spending Guide" des Marktforschungsunternehmens IDC (International Data Corporation) zu entnehmen. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,4 Prozent im Zeitraum 2021-2026 wird das Wachstum der IKT-Ausgaben in der Region gemäss dem Guide klar über dem europäischen Durchschnitt (5,4 Prozent) liegen.

Falt-Smartphones führen weiterhin ein Nischendasein

Faltbares Smartphone von Samsung (Bild: zVg)

Gemäss einer Prognose des Marktforschungs- und Analyse-Unternehmens IDC dürften im Jahr 2027 gut 48 Millionen faltbare Smartphones verkauft werden. Zwar wäre dies ein deutlicher Sprung im Vergleich zu den gut 14 Millionen im vergangenen Jahr. Jedoch würden die Falt-Geräte auch dann erst einen Anteil von 3,5 Prozent am gesamten Smartphone-Markt haben, so IDC. Die "Faltbaren" werden folglich auch weiterhin einem Nischendasein frönen.

Schweizer Online-Handel erstmals rückläufig

Symbolbild: Pixabay/Preisking

Nach dem grossen Boom während der Zeit der Pandemie sind die Umsätze im Schweizer Online-Handel erstmals rückläufig. Konkret gingen die online erzielten Erlöse im im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 14 Milliarden Franken zurück. Dies belegen die Zahlen, die vom Handelsverband.swiss, dem Marktforschungsunternehmen GfK und der Post präsentiert werden.

39 Prozent der Wissensarbeiter weltweit werden bis Ende 2023 hybrid arbeiten

Symbolbild: Pixabay/ Skitterphoto

Bis Ende 2023 werden weltweit 39 Prozent aller Wissensarbeiter hybrid arbeiten, im Vergleich zu 37 Prozent im Jahr 2022. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Research- und Beratungsunternehmens Gartner hervor. Anwenderorientiertes Design könne dabei helfen, den Mangel an IT-Talenten abzumildern.

TV-Alternativen: Tiktok verdrängt Youtube

Youtube und Tiktok: Kopf-an-Kopf-Rennen der Video-Dienste (Foto: pixabay.com, BiljaST)

Bei Fernseh-Alternativen bevorzugt der Grossteil der unter 25-Jährigen Tiktok vor Youtube, wie eine Umfrage von Hub Entertainment Research belegt. Für Teenager ist das Smartphone als Empfängergerät oft die erste Wahl. Zum Vergleich: Fast die Hälfte der über 35-Jährigen schaut auf einem traditionellen Empfangsgerät fern. Bei Jugendlichen sind es nur acht Prozent.

Chinesischen Marken beherrschen 95 Prozent des russischen Smartphone-Marktes

Xiaomi ist die Nummer eins im russischen Smartphone-Markt (Bild: Xiaomi)

Nach dem Rückzug von Apple und Samsung aus dem russischen Markt wegen des Einmarschs russischer Truppen in der Ukraine sind es nun chinesische Marken, die den Smartphone-Markt im Lande Putins beherrschen. Einem Bericht des Senders CNN zufolge, in dem auf Zahlen der Analysefirma Counterpoint Research verwiesen wird, kamen chinesische Marken zum Jahreswechsel auf 95 Prozent Marktanteil. Die Nummer eins in Russland ist nun Xiaomi mit mehr als 50 Prozent Anteil, an zweiter Stelle folgt Realme.

Smartphone-Absatz massiv eingebrochen

Symbolbild: Fotolia

Der weltweite Smartphone-Absatz ist im Schlussquartal 2022 im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 18 Prozent eingebrochen. Seit es solche Geräte gibt, war noch nie ein so starker Rückgang zu verzeichnen. In Summe konnten nur knapp über 300 Millionen Smartphones verkauft werden, wie das Marktforschungs- und Analystenhaus IDC (International Data Group) errechnet hat. Auf das Gesamtjahr gesingen, ging der Absatz um 11 Prozent zurück. 2022 war für die Branche damit das schwächste Jahr seit einer Dekade.

Halbleiterumsätze legten 2022 um 1,1 Prozent zu

Symbolbild: Pixabay/Chrisci

Die weltweite Halbleiterbranche konnte im abgelaufenen Jahr leicht zulegen. Wie die Marktforscher von Gartner errechneten, kletterten die Umsätze im Vergleich zum Jahr davor global um 1,1 Prozent auf 601,7 Milliarden Dollar. Wobei die 25 grössten Anbieter ihre Einnahmen sogar um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern und ihren kumulierten Marktanteil auf 77,5 Prozent ausbauen konnten.

Online-Vergleichsdienst Comparis reagiert auf Vorwürfe, nicht neutral zu sein

Bild: Screenshot

Nachdem der "Tages-Anzeiger" zu Jahresbeginn aufdeckte, dass Comparis bei Kombi-Angeboten für Internet, Festnetz und Handy nur Partner-Unternehmen für die Preisvergleiche berücksichtigt habe, reagiert der Online-Vergleichsdienst nun und kündigt an, das gesamte eigene Produktportfolio genau unter die Lupe zu nehmen.

Tiktok "vergiftet" Nutzer mit Schad-Content

TikTok: Plattform ist laut CCDH schädlich für Kinder (Foto: Olbergereon, pixabay.com)

Das Center for Countering Digital Hate (CCDH) erhebt schwere Anschuldigungen gegen das beliebte chinesischstämmige Portal Tiktok. "Bestimmte Konten" junger Neunutzer hätten in den Minuten nach ihrem Beitritt zur Plattform wiederholt Inhalte rund um Essstörungen und andere potenziell Schaden verursachende Themen erhalten.

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