Robotertraining mit künstlichen Katzenpfoten

Natürliche Sensoren und technische Nachbildungen (Illustration: Cyborg and Bionic Systems)

Forscher des King's College London orientieren sich an einigen der bekanntesten "Sensoren" der Natur wie Katzenpfoten und Elefantenrüssel, um noch ausgereiftere technische Sensoren mit einem menschenähnlichen Tastsinn zu entwickeln. In Kombination mit Arbeiten zum Training dieser Sensoren in einer Weise, die das taktile Gedächtnis des Menschen widerspiegelt, sollen Zeitaufwand und Kosten zur Herstellung von Robotern der nächsten Generation drastisch sinken.

Zeolithe als "Kühlschränke" für Rechenzentren

Server: Zeolithe senken den Stromverbrauch um mehr als 75 Prozent (Foto: pixabay.com, BrianPenny)

Forscher der NYU Tandon nutzen dank Zeolith die Abwärme aus Fabriken zum Kühlen von Rechenzentren. Dieser saugt Feuchtigkeit aus der Luft an und speichert sie. Dabei kühlt das Material ab. Ein Luftstrom, der darüber streicht, verliert ebenfalls an Temperatur und lässt sich nutzen, um in die Kühlsysteme von Rechenzentren eingespeist zu werden. Der Zeolith wird in Form von kleinen Kügelchen eingesetzt, durch die sich Luft mit geringem Widerstand leiten lässt.

Zusätzliche "Augen" für selbstfahrende Autos

Ashutosh Sabharwal (links) und Kun Woo Cho mit 'EyeRadar'-Bauteilen (Foto: Jared Jones, rice.edu)

Mit zusätzlichen "Augen" von etwa der Grösse einer Orange, die an verkehrstechnisch wichtigen Punkten angebracht sind und kaum Strom verbrauchen, könnten selbstfahrende Autos künftig wichtige Infos über den umgebenden Verkehr erhalten. Kun Woo Cho von der Rice University nennt das Forschungsprojekt "EyeDAR".

MIT-Forscher drucken Elektromotor einfach aus

Vier Extruder für den Druck von Elektromotoren: MIT schafft breite Anwendungspalette (Foto: mit.edu)

Luis Fernando Velásquez-García und sein Team vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Drucker entwickelt, der die für Elektromotoren unterschiedlichen Werkstoffe in die entsprechende Form bringt. Die Forscher haben als erstes einen kompletten Linearmotor hergestellt, für den magnetische, elektrisch leitende Materialien wie Kupfer und Stahl erforderlich sind.

Forscher trainieren selbstfahrende Autos mit KI

Autonom fahrendes Auto: Forscher machen es mithilfe von KI sicherer (Foto: Julián Amé, pixabay.com)

Forscher der Dublin City University haben mit Kollegen der University of Birmingham ein virtuelles und zugleich KI-basiertes Testgelände für selbstfahrende Autos entwickelt, um seltene, besonders risikobehaftete Fahrszenarien zu erstellen, aus denen Fahrzeuge lernen können, wie sie darauf am besten reagieren.

Calzium-Ionen-Batterie biegt auf Zielgerade ein

Akku: Konkurrenz für die Lithium-Ionen-Batterie (Bild: Clker-Free-Vector-Images, pixabay.com)

Forscher der Hong Kong University of Science and Technology haben einen Quasi-Festkörper-Elektrolyten (QSSE) entwickelt, der den schnellen Ionenaustausch zwischen den beiden Elektronen erlaubt. Dabei handelt es sich um einen flüssigen Elektrolyten, der in eine feste Matrix aus Kunststoff oder Keramik eingesperrt wird. Diese Bauweise kombiniert die hohe Ionenleitfähigkeit von Flüssigkeiten mit der mechanischen Stabilität und Sicherheit von Feststoffen, was zu höherer Energiedichte, Langlebigkeit und geringerer Brandgefahr von Akkus führt.

Roboter könnten künftig Feuerwehrleute ersetzen

Fahrgestell des Feuerlöschroboters im Gelände: System vielseitig einsetzbar (Foto: griffith.edu.au)

Ingenieure von Cyborg Dynamics Engineering und der Griffith University haben mobile unbemannte Feuerlöschroboter auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, die autonom gegen Brände vorgehen. Dabei koordinieren sie ihren Einsatz so, dass sie möglichst effektiv zusammenarbeiten. In Australien haben sie jetzt einen ersten Test erfolgreich bestanden und gezeigt, dass sie Hindernisse umgehen und gemeinsam Brände löschen können, ohne menschliche Einsatzkräfte in Gefahr zu bringen.

Computer der Zukunft rechnen mit Photonen

Darstellung des Nanolasers: Technologie ebnet Weg für Computer der Zukunft (Bild: dtu.dk)

In Computern der Zukunft sollen Nachrichten zwischen einzelnen Mikroprozessoren und Speicher-Chips nicht mehr in Form von Elektronen, sondern von Photonen (Lichtteilchen) ausgetauscht werden. Den Weg dahin haben Forscher der Dänischen Technischen Universität (DTU) freigemacht. Ihr Nanolaser könnte zum Schlüsselelement für wesentlich schnellere und energieeffizientere Computer, Telefone und Rechenzentren werden. Die Technologie bietet die Aussicht, Tausende dieser neuen Laser auf einem einzigen Mikrochip unterzubringen.

Glatte Oberflächen für bessere Mikroprozessoren

Spitzen der Hightech-Nanoröhrchen extrem vergrößert (Foto: kaist.ac.kr)

Forscher des Korea Advanced Institute of Science and Technology haben das Konzept des alltäglichen Schleifpapiers auf den Bereich der Nanotechnologie ausgeweitet und erhöhen damit die Leistung und Stabilität von Smartphones und Computern für KI-Anwendungen und Co. Mit der neuen Technik lassen sich Halbleiteroberflächen bis auf einzelne Atome genau gleichmässig bearbeiten.

TU München baut eigenen KI-Chip in 7-nm-Technologie

Im Lehrstuhl für KI-Chip Design in der Technischen Universität München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Im Bild: Lehrstuhlinhaber Prof. Hussam Amrouch (Foto: zVg)

An der Technischen Universität München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des taiwanesischen Chip-Riesen TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.

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