Autonome Drohnenflotte hilft Schiffbrüchigen

Startvorbereitung für eine Aufklärungsdrohne (Foto: Millie Skoglund, chalmers.se)

Forscher der TU Chalmers um Tomas Grönstedt haben ein Drohnensystem entwickelt, das völlig autonom unterwegs sein kann. Es handelt sich um einen Quadrocopter, Starrflügler und Marinedrohnen, ein vollautomatisches System für Such- und Rettungseinsätze. Es stützt sich auf wasser- und luftgestützte Drohnen, die zusammenarbeiten und ein Kommunikationssystem verwenden, um ein Gebiet selbstständig zu durchsuchen, Behörden auf Menschen in Not aufmerksam zu machen und Hilfe zu leisten, bevor bemannte Rettungsfahrzeuge eintreffen.

Unterwasser-Greifer wie beim Tintenfisch

Neuer Octa-Handschuh im Test (Foto: Alex Parrish/vt.edu)

Einem Forscherteam um Michael Bartlett von der Virginia Polytechnic Institute and State University (Virgina Tech) ist es gelungen, einen elektronischen Handschuh nach Vorbild der Saugnäpfe des Tintenfisches zu entwickeln. Gegenstände unter Wasser sicher zu erfassen und zu manipulieren, ist keine Stärke des Menschen, wohl aber des Oktopus. Was er einmal gepackt hat, lässt er so leicht nicht mehr los. Das inspirierte die Wissenschaftler zu ihrem Greifer, der mit Gummisaugern und ausgeklügelter Sensortechnik ausgestattet ist, die das Muskel- und Nervensystem des Meeresbewohners nachahmt.

Schnellere Tsunami-Warnungen aufgrund von GPS-Störungen

Tsunamis richten verheerende Schäden an (Foto: pixabay.com, Wikilmages)

Warnungen vor Tsunamis, die durch Unterwasser-Erdbeben ausgelöst werden, kommen künftig früher als bisher. Eine Forschungsgruppe der Nagoya University wertet mit Kollegen des National Institute of Information and Communications Technology und der University of Electro-Communications atmosphärische Störungen aus. Diese werden von Wellen in der Luft ausgelöst uns verursachen verheerende Tsunami-Fluten.

EPFL: Drohnen finden Gründe für Staus

Einsatz von Datensammel-Drohnen in Nairobi (Foto: Dan Muniu/werobotics.org)

Mit Scharen von Drohnen mit Kameras lösen Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) ein bisher unlösbar scheinendes Problem. Sie spüren die Ursachen von Verkehrsstörungen nahezu in Echtzeit auf, sodass diese schnell beseitigt werden können. Angesichts der Fülle an moderner Technologie – Strassenkameras, Big-Data-Algorithmen, Bluetooth- und RFID-Verbindungen sowie Smartphones in fast jeder Tasche – sollten Verkehrsingenieure eigentlich in der Lage sein, den Stadtverkehr genau zu messen und dessen Entwicklung genau vorherzusagen.

Krypto-Algorithmus auch für Quantencomputer unknackbar

Sicher verschlüsseln mit Krypto-Algorithmus (Bild: TU Graz)

Extrem leistungsfähige Rechner der Zukunft verlangen alternative Verschlüsselungs- und Signaturmethoden. Die US-amerikanische Bundesbehörde Nist (National Institute of Standards and Technology) hat nun in einem sechsjährigen Prozess vier Post-Quanten-Algorithmen zum Standard erhoben – einer davon trägt die Handschrift der TU Graz.

Computermodell für rasche Alzheimer-Diagnose

Alzheimer: künftig mit Online-Tool zu diagnostizieren (Foto: pixabay.com, geralt)

Es braucht viel Zeit und Geld, um eine Alzheimer-Diagnose zu erstellen. Forscher der Boston University haben jetzt ein neues Tool entwickelt, das diesen Vorgang automatisieren und schliesslich online durchführbar machen könnte. Das mit maschinellem Lernen ausgestattete Berechnungsmodell kann eine kognitive Beeinträchtigung mittels der Tonaufzeichnungen von neuropsychologischen Tests erkennen. Ein persönlicher Termin ist dafür nicht notwendig. Die Forschungsergebnisse wurden in "Alzheimers Disease & Dementia" veröffentlicht.

Neues Webtool für Schatten-IT

erver mit Netzwerk-Kabel: Schatten-IT ist Problem für KMU (Foto: pixabay.com, blickpixel)

Ein neues, frei zugängliches Webtool hilft Unternehmen künftig im Umgang mit Schatten-IT. Im Forschungsprojekt "Legitimise IT" haben Wissenschaftler des International Performance Research Institute (IPRI) und vom Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen ein Vorgehen entwickelt, das speziell KMU beim Umgang mit Schatten-IT unterstützt.

Tracking für Paletten, Boxen und Co realisiert

Mit Barcode und der Smartphone-App wird Position des Ladungsträgers erfasst (Foto: logistikbude.com)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML haben eine Software entwickelt, die den Standort und den Weg von Paletten, Getränkekisten oder Tanks verfolgt und einsehbar macht. Die Logistikbranche kann somit effizienter arbeiten. Mit Logistikbude haben die Fraunhofer-Forscher sogar ein eigenes Spin-off gegründet.

3D-Bildgebung mit Superauflösung realisiert

Abbildung von Zellen auf einer Goldoberfläche (Foto: uni-goettingen.de, Alexey Chizhik)

Forscher unter der Leitung der Universität Göttingen haben eine Technik zur superauflösenden Bildgebung untersucht, bei der die Vorteile von zwei verschiedenen Methoden kombiniert werden. Dies ermöglicht eine 3D-Bildgebung mit Superauflösung im Nanometer-Massstab. Details wurden in "Science Advances" publiziert.

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