Gesundheits-Tracker kommt ohne Batterie aus

Kampfsport: Herz-Sensor funktioniert künftig auch während des Trainings (Foto: pixabay.com)

Ein neues Sensorsystem erfasst kontinuierlich alle für die Herzgesundheit wichtigen Daten, die Qualität des Schlafs und die körperlichen Aktivitäten - und das ohne die sonst herkömmlich verbaute Batterie, versprechen die Entwickler der National University of Singapore (NUS), der University of Arizona und der Tsinghua University. Den Strom zapfen die Experten drahtlos vom Smartphone des Nutzers ab.

KI-Halsband schafft Kommunikation bei Lärm

Halsband: So werden selbst leise gesprochene Worte verständlich (Foto: postech.ac.kr)

Forscher der südkoreanischen Pohang University of Science and Technology (Postech) haben ein neues Halsband auf KI-Basis entwickelt, das die Bewegungen der Haut von Hals und Nacken registriert - denn diese sind typisch für die Worte, die ausgesprochen, aber direkt nicht gehört werden können. Die KI interpretiert diese und das Ergebnis kann drahtlos an einen Empfänger übertragen werden. So wird Kommunikation in lautem Umfeld möglich.

Exoskelett bringt Gelähmten das Gehen bei

Gelähmter: Betroffene könnten bald nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen sein (Foto: pixabay.com)

Mit einem von Gehirnströmen gesteuerten Exoskelett und einer sensorischen Rückmeldung der tatsächlich ausgeführten Bewegungen wollen Experten des California Institute of Technology und der Keck School of Medicine sowie der University of California Irvine Menschen mit Rückenmarksverletzungen oder anderen Krankheiten wieder gehen lassen. Als Testperson diente eine gelähmte 50-Jährige. Sie benötigte zehn Übungseinheiten, und mit dem Exoskelett sicher gehen zu können.

Drohnen erkennen künftig Lawinengefahren

Drohne im Anflug: Bodenradar spürt potenzielle Risiken im Schnee auf (Foto: sintef.no)

Forscher des Norwegischen Geotechnischen Instituts (NGI) und der Norwegischen Strassenverkehrsbehörde zeichnen mit Spezialsensoren ausgestatteten Drohnen auf, was sich unterhalb von Schneefeldern oder sogar im Boden befindet. Der wichtigste Sensor an Bord der Fluggeräte ist das Bodenradar. Dessen Sendemodul emittiert elektromagnetische Wellen, die in Schnee und/oder Boden eindringen. Aus den reflektierten Signalen errechnet der Empfänger ein detailliertes Bild der Schichten und Strukturen unter der Oberfläche.

Neuer Robo-Fisch ist wendig wie ein Hase

Ein Messerfisch (links) und der Robo-Nachbau (Illustration: Ze-Jun Liang et al., Ocean, 2026)

So wendig wie der Weissstirn-Messerfisch ist ein Unterwasserroboter von Forschern der Northwestern Polytechnischen Universität mit Sitz in Xi’an, der Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Obwohl er blitzschnell scharfe Kurven nehmen und ebenso flott die Richtung wechseln kann, ist der Körper des Fisches relativ starr. Für den Nachbau bedeutet das eine höchst einfache Konstruktion, denn sowohl das Original als auch der Nachbau bewegen sich durch die ungewöhnlichen Bewegungen einer einzigen, bandartigen Flosse an der Unterseite.

KI bringt Menschen Muskelbewegungen bei

So lässt sich ein unbekannter Fensterverschluss mit KI mühelos öffnen (Foto: uchicago.edu)

Mit einem Hightech-Anzug wollen Forscher der Universität Chicago das Training von Muskeln revolutionieren. An strategischen Stellen sind Elektroden angebracht, die Muskeln stimulieren, und dank Künstlicher Intelligenz (KI) können Menschen Aufgaben mühelos bewältigen, vor denen sie normalerweise hilflos stehen, beispielsweise Fenster öffnen, die mit einem speziellen Verschluss gesichert sind, oder Geräte reparieren, die sie noch nie gesehen haben.

Robohund mit KI als idealer Blindenführer

Robo-Blindenhund: Gerät plant, spricht und führt (Foto: Jonathan Cohen, binghamton.edu)

Forscher der Binghamton University haben einen Roboterhund entwickelt, der gesprochene Befehle versteht und mit seinem Besitzer kommuniziert, während beide gemeinsam ein Ziel ansteuern. "Wir kommen jetzt an eine Treppe, die abwärts führt", sagt der Robohund zum Beispiel. Und wenn sein Besitzer sagt, er habe einen Termin beim Hausarzt, ermittelt der Roboter den Weg, auf dem die wenigsten Hürden zu überwinden sind.

Exoskelett übermittelt Gefühl von Bewegungen

Im Labor: Exoskelett-Test mit zwei Musikern (Foto: Dario Barbani)

Physiotherapeuten spüren dank eines neuen Exoskelett-Paares von Forschern der Università Campus Bio-Medico di Roma künftig in Echtzeit am eigenen Körper, welche Bewegungen ihr Patient macht. Folgt dieser nicht genau den Anweisungen, kann der Therapeut sofort korrigierend eingreifen. Umgekehrt kann er seinem Patienten direkt vermitteln, wie er sich zu bewegen hat, damit er schnell wieder auf die Beine kommt.

Klartextbefehle für Roboter

Roboter verstehen jetzt Befehle in menschlicher Sprache (Foto: pixabay.com, Dimitrios K)

Forschern des Huawei Noah's Ark Lab, der Technischen Universität Darmstadt und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ist es gelungen, mit einem grossen Sprachmodell (LLM, large language model) schriftliche Befehle in Maschinensprache zu übersetzen, die Roboter verstehen und befolgen können. Somit können diese in öffentlichen Räumen, Privathaushalten und Büros eingesetzt werden, ohne dass Spezialisten ihnen Steuerungsanweisungen in Maschinensprache geben müssen.

Seiten

Forschung & Entwicklung abonnieren