Neuer Baustein für Mobilfunk der Zukunft

Kohlenstoffnanoröhrchen bahnen 6G den Weg (Bild: pixabay.com, Gerd Altmann)

Forscher der schwedischen Königlichen Technischen Hochschule (KTH) haben in Zusammenarbeit mit russischen Kollegen am Skolkovo Institute of Science and Technology (Skoltech) einen Weg gefunden, Terahertz-Lecks zu stopfen. Terahertz-Wellen spielen eine wichtige Rolle bei 6G, der künftigen sechsten Generation des Mobilfunks.

Smarte Drohne navigiert wie eine Fledermaus

Ultraschall-Drohne findet sich in engen Räumen zurecht (Foto: Nitin J. Sanket, wpi.edu)

Ultraschallsensoren und Künstliche Intelligenz (KI) ermöglichen es handflächengrossen Flugrobotern, mit wenig Energie und Rechenaufwand bei Such- und Rettungsaktionen trotz Nebel, Rauch oder unter anderen schwierigen Bedingungen sicher zu navigieren. Das Verfahren hat sich ein Team um Nitin J. Sanket vom Worcester Polytechnic Institute (WPI) von den Navigierkünsten der Fledermäuse abgeschaut.

Ultraschallbilder steuern humanoiden Roboter

Robotertraining mit dem Ultraschall-Armband (Foto: Melanie Gonick)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bringen eine Roboterhand dank eines Hightech-Armbands zur perfekten Nachahmung von Bewegungen. Statt Kamerabildern, die in Befehle für den Roboter umgesetzt werden, genügt künftig das Armband, das den Roboter steuert. Es erzeugt Ultraschallbilder der Muskeln, Sehnen und Bänder des Handgelenks, während sich die Hand bewegt. Diese werden von einem System genutzt, um Steuerbefehle zu generieren.

"Ornithopter": Drohne flattert wie ein Vogel

Onur Bilgen (links) präsentiet seinen neuen künstlichen Vogel (Foto: soe.rutgers.edu)

Das neue Fluggerät "Ornithopter" von Forschern der Rutgers University passt sich an Seitenwinde und Böen mit smarten Flügelbewegungen nach dem Vorbild echter Vögel an. Umgesetzt wird das jedoch nicht mit schweren Motoren, deren Rotation mithilfe eines aufwendigen Getriebes in eine Flatterbewegung erfolgt. Die Experten nutzen vielmehr piezoelektrische Kristalle, die von vornherein die gewünschten und erforderlichen Bewegungen ausführen.

Neue Chips gegen Deepfakes

Das vielleicht berühmteste Deepfake-Bild bisher: Der Papst in modischer Montur, erstellt von Pablo Xavier mit Midjourney. (Bild: Wikimedia Commons)

Künstliche Intelligenz (KI) macht es heute erschreckend einfach, Fotos, Videos und Tonaufnahmen zu manipulieren. Ob gefälschte Statements von Politiker:innen oder irreführende Bilder aus Krisengebieten – soziale Medien und Online-Plattformen sind bereits voll von sogenannten Deepfakes. Die Folgen für Gesellschaft und Demokratie sind gravierend: Immer mehr Menschen lassen sich von solchen Fälschungen täuschen oder beginnen, selbst glaubwürdigen Quellen zu misstrauen. Forschende der ETH Zürich haben deshalb eine neue Sensortechnologie entwickelt, die genau hier ansetzt.

Supraleiter stillt Energiehunger von Rechenzentren

Supraleitung, die selbst Magnetfeldern widersteht (Illustration: Riccardo Arpaia, chalmers.se)

Ein neuer Hochtemperatur-Supraleiter von Forschern der Technischen Universität Chalmers im schwedischen Göteborg transportiert Strom ohne elektrischen Widerstand und behält seine supraleitenden Fähigkeiten auch in einem Magnetfeld bei. Im Normalfall bricht die Supraleitung in einem solchen Fall schlagartig zusammen. Ebenso schlagartig nimmt dann der Stromverbrauch zu, sodass das Stromnetz im Extremfall kollabiert. Die Lösung ist vor allem für Rechenzentren interessant, die bereits bis zu zwölf Prozent des Stroms verbrauchen, der weltweit produziert wird - Tendenz stark steigend.

Roboter versteht dank KI Gesten und Sprache

Erfolgreicher Test mit Sprache und Gestik im Labor (Illustration: Tellex Lab, brown.edu)

Robotiker der Brown University verbessern die Kommunikation mit humanoiden Robotern, indem sie zuvor erteilte Befehle mit Gesten bei der Suche nach Objekten unterstützen, die nicht so leicht zu identifizieren sind. Die Erfolgsquote steigt mit dieser Methode deutlich an, so Doktorandin Ivy He, die sich auf die Interaktion zwischen Mensch und Computer spezialisiert hat.

Robo-Radler flitzt, springt, tanzt und macht Salti

Radel-Robo: Diese Maschine schafft sogar einen Salto (Bild: rai-inst.com)

Einen agilen zweirädrigen Roboter hat das Robotics and AI Institute (RAI) entwickelt. Das "Ultra Mobility Vehicle" (UMV) hüpft auf dem Hinterrad, springt auf einen Tisch, sprintet davon und bremst abrupt, um dann auf der Stelle zu balancieren - und er schafft sogar einen Salto. Der "Fahrer" ist ein Mikroprozessor.

Robo-Greifer nach dem Vorbild des Neunauge-Saugnapfes

Neunauge-Saugnapf: Original und technische Adaption (Illustration: Cyborg and Bionic Systems)

Der Saugnapf des fernöstlichen Bachneunauges (Lethenteron reissneri) ist Vorbild für ein neues Gerät von Forschern der Peking-Universität. Es kann schwergewichtige Objekte festhalten, damit sie sich von einem Ort zum anderen transportieren lassen. Das von einem Team um Junzhi Yu entwickelte Greifsystem kann das 850-Fache seines Eigengewichts festhalten.

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