"µBot": Mini-Antenne kommuniziert mit Implantaten

'Kurve': Signale aus dem Körper finden leichter ihren Weg (Bild: Claire Dela Cruz, pixabay.com)

Forscher unter der Leitung der University of Glasgow ebnen mit einem Durchbruch in der Datenübertragungstechnik den Weg für winzige implantierbare Geräte, die eine Vielzahl von Gesundheitszuständen diagnostizieren, überwachen und behandeln können. Den Anfang macht die extrem kleine Antenne "µBot", die Daten aus dem Körperinneren an externe Geräte schickt.

Autonomer Roboter checkt Unterwasserleitung

Unterwasser-Inspektionsroboter: hier noch per Kabel gesteuert (Foto: blueyerobotics.com)

Ingenieure der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) haben einen autonomen Roboter in einer Tiefe von 90 Metern getestet. Dieser kann über Monate hinweg auf dem Meeresgrund bleiben und in vorgegebenen Abständen die ihm zugeteilte Infrastruktur inspizieren. Beginnt er aufgrund von Energiemangel zu schwächeln, schwimmt er zu einer Unterwasser-Ladestation, die seine Batterien wieder füllt. Gleichzeitig überspielt er seine gesammelten Daten.

Neue Robo-Schlange inspiziert Stromleitungen

Robo-Schlange auf Hochspannungsleitung: leistet bessere Wartungsarbeit (Bild: youtube.com)

In China werden die Hochspannungs-Überlandleitungen künftig von Robotern kontrolliert, die wie Schlangen aussehen, sich um die Drähte schlingen und sich daran entlanghangeln. Entwickelt worden sind sie vom Kunming Power Supply Bureau. In unmittelbarer Umgebung hat die Schlange bereits 130 Kilometer Leitungen inspiziert

PSI: Virtuelle Gewebe-Einfärbung in 3D

Goran Lovric vom Zentrum für Photonenforschung am PSI kombiniert künstliche Intelligenz mit Synchrotron-Bildgebung, um dreidimensionale virtuelle Einfärbungen von Gewebeproben zu erstellen. — © Paul Scherrer Institut PSI/Mahir Dzambegovic

Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben ein KI-System entwickelt, das Gewebebilder aus der Computertomografie so einfärbt, als seien klassische Gewebeschnitte erstellt worden. Dadurch könnten krankhafte Veränderungen künftig zerstörungsfrei und dreidimensional analysiert werden. Die Studie erschien im Journal of the Royal Society Interface.

Künftig ernten Maschinen empfindliche Früchte wie Erdbeeren

Sanfter Greifer: hinterlässt keine Druckstellen auf Früchten (Foto: Jennifer Shephard, wvu.edu)

Empfindliche Früchte wie etwa Erdbeeren werden künftig von Robotern geerntet, zumindest wenn es nach Forschern der West Virginia University geht. Ihr Helfer pflückt diese dank eines optischen Sensors in Kombination mit dem Tastsinn einer neuen mechanischen Hand, die überdies die Reife der Früchte prüft.

Spinnentechnik liefert energiesparende Cam

SpiderCam: Gerät funktioniert mit Spinnenaugentechnik (Foto: Emma Alexander, northwestern.edu)

Forscher der Northwestern University nutzen die Technik von Springspinnen für eine neue digitale 3D-Kamera, die mit Abstand weniger Strom verbraucht als Konkurrenzmodelle. Das Geheimnis liegt in der Abstandsmessung, Springspinnen ermitteln ihn mit höchster Präzision, wenn sie zum Sprung ansetzen, um ein Beuteinsekt zu fangen.

Treppen verlieren für Roboter ihren Schrecken

Ein Zusatzarm fängt Stürze des Roboters zielgerichtet auf (Illustration: sutd.edu.sg)

Selbstbewusst nähert sich der neueste Kettenroboter der Singapore University of Technology and Design (SUTD). Denn dieser "weiss", dass er sie erklimmen muss - eine der schwierigsten Aufgaben für einen Roboter. Doch anders als seine Kollegen "weiss" er auch, dass er nicht fallen kann. Seine Entwickler haben ihm ein raffiniertes Tool mit auf den Weg gegeben, mit dem er sich, wie auch immer er stürzt, abfangen und wieder stabilisieren kann, um die nächste Stufe in Angriff zu nehmen.

Leichte Nanoröhrchen ersetzen schweres Kupfer

Dotiertes CNT-Kabel in einer extremen Vergrößerung (Illustration: materials.imdea.org)

Kupferkabel, wie sie in Drohnen, mobiler Elektronik und in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden, bekommen dank Forschern des IMDEA Materials Institute eine leichtgewichtige Konkurrenz. Zusammen mit weiteren spanischer Universitäten ist es gelungen, dünne Kabel aus Kohlenstoffnanoröhrchen (CNT) herzustellen. Sie sind sechsmal leichter als Kabel aus Kupfer und sogar Aluminium, aber ähnlich leitfähig wie diese. Die Geräte werden damit leichter. Trotzdem geht nicht sehr viel mehr elektrische Energie aufgrund des elektrischen Widerstands der Kabel verloren, heisst es.

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