Tragbarer Biosensor reduziert Fehlmessungen

Biosensor: Kleines Gerät passt sich perfekt der Haut an (Foto: Chengyi Xu, stanford.edu)

Forscher der Stanford University um Projektleiterin Zhenan Bao haben von der Haut inspirierte Biosensoren entwickelt, die Gesundheitsdaten wie Herzfrequenz und Körpertemperatur mit weit höherer Zuverlässigkeit messen als bisher eingesetzte Geräte. Sie passten sich perfekt der Haut an, die sich aufgrund von Bewegungen verformt, was bisher eingesetzte Geräte, die die gleiche Aufgabe erfüllen sollen, mit Fehlmessungen quittierten.

Smarte Socken lindern Schmerzen

Smarte Socken lindern Schmerzen (Bild: Michel Büchel, ETHZ)

Forscher des Spin-offs Mynerva der Universität Zürich haben mit "Leia" smarte Socken zur Behandlung der Diabetes-Erkrankung Neuropathie entwickelt. Die Nervenkrankheit wird durch erhöhte Zuckerwerte ausgelöst, wobei sie Nerven und die sie versorgenden Blutgefässe schädigt. Besonders betroffen ist der Wadennerv, der Empfindungen von der Fusssohle zum Gehirn überträgt.

Künstliche Muskeln erhalten nun Superkräfte

Mikroskopische Ansicht des künstlichen Muskels (Foto: uwaterloo.ca)

Forscher der University of Waterloo nutzen Flüssigkristalle, um künstlichen Muskeln, wie sie in der Soft-Robotik eingesetzt werden, ungeahnte Kräfte zu verleihen. Dazu reichern sie die gummiartigen Materialien, aus denen die künstlichen Muskeln üblicherweise bestehen, mit den Kristallen (LCs) an. Die so entstandenen Flüssigkristall-Elastomere (LCEs) können bei massvoller Erwärmung das 2.000-Fache ihres Eigengewichts anheben.

MIT stattet KI mit visueller Komponente aus

KI erkennt die richtige Katze, auch wenn sie anders aussieht (Bilder: mit.edu)

Ein internationales Forscher-Team unter der Leitung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bringt der Künstlichen Intelligenz (KI) das Unterscheiden von Tieren und Objekten bei. Es handelt sich um ein sogenanntes Vision-Language-Modell (VLM), also ein grosses Sprachmodell wie ChatGPT mit einer visuellen Komponente.

Gefiltertes Arsen wird wertvoller Rohstoff für Elektronik

Schematische Darstellung der Entfernung und Rückgewinnung von Arsen (Illustration: eng.geus.dk)

Forscher um Kaifeng Wang und Case van Genuchten vom Geologischen Dienst Dänemarks und Grönlands verwandeln den bei der Entfernung von Arsen aus dem Grundwasser zurückbleibenden Schlamm in einen wertvollen Rohstoff für die Halbleiterindustrie, Batteriehersteller und Elektronik im Allgemeinen.

Magnetisierungstexturen in Graphen erfasst

Hochempfindlicher Sensor der israelischen Forscher (Bild: Eli Zeldov, Surajit Dutta, weizmann.ac.il)

Forscher des Weizmann Institute of Science haben die lokalen Magnetisierungstexturen in rhomboedrischem Graphen mithilfe eines nanoskaligen supraleitenden Quanteninterferenzgeräts (Nano-Squid) untersucht. Ihre Arbeit bietet neue Einblicke in physikalische Prozesse, die die zuvor in dem Material beobachteten korrelierten Zustände steuern. Ihre Forschungsergebnisse sind in "Nature Physics" nachzulesen.

Maschinenlernen zeigt thermische Schalter

Smart Watch: Wird mit neuem Verfahren künftig energieeffizienter (Foto: fancycrave1, pixabay.com)

Ein neues Verfahren von Forschern der University of Tennessee nutzt erstmals maschinelles Lernen zur Identifizierung eines thermischen Schalters. Xiangyu Li und Shaodong Zhang haben spezielle NEP-Computermodelle darauf trainiert, wie Atome auf Sub-Nanometer-Skala miteinander interagieren. Ihre Forschungsergebnisse sind im "International Journal of Thermal Sciences" und in "NPJ Computational Materials" publiziert.

A-Textile: Sticker kommuniziert mit Chatbot

Aufkleber mit vielseitigen Anwendungen (Fotos: Science Advances (2025). DOI: 10.1126/sciadv.adx3348)

"A-Textile" nennen Forscher der Soochow University und der National Chung Hsing University einen kleinen Aufkleber aus Stoff, der am Ärmel oder Kragen eines Hemdes befestigt wird und direkt mit Chatbots und Smart-Home-Geräten kommuniziert. Der Aufkleber fungiert als Mikrofon, das die gesprochenen Befehle weiterleitet. Anders als normale Mikrofone, die eine externe Stromversorgung benötigen, erzeugt der Aufkleber seinen Strom selbst.

Batterie der Zukunft heilt sich endlich selbst

Symbolbild: Pixabay

Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften vereinfachen die Einführung der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien. Diese ist absolut feuerfest, denn sie enthält statt eines flüssigen brennbaren Elektrolyten einen festen, der kein Feuer fangen kann. In bisherigen Prototypen schwächelte die Verbindung zwischen der festen Lithium-Metall-Anode und dem festen Elektrolyten allerdings, was dazu führte, dass die Batterie schnell funktionsunfähig wurde.

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