Ultradünne Linse schafft variable Brennweite

Linsenoberfläche unter dem Elektronenmikroskop: Innovation aus Norwegen (Foto: sintef.no)

Wissenschaftler der Forschungsinstitution Sintef haben eine neue ultradünne Linse mit variabler Brennweite entwickelt. Ein piezoelektrischer Dünnfilm verändert, wenn eine Spannung angelegt wird, durch eine ganz leichte physische Verformung eine Änderung der Brennweite, so die Fachleute. Klassische optische Linsen haben gewölbte Oberflächen. Mehrere miteinander kombiniert, verändern die Brennweite. Bei flachen Linsen war diese Fokussierung bisher nicht möglich.

Digitale Mandalas fördern die Achtsamkeit

Digitales Ausmalen: mehr Feedback als auf reinem Papier (Foto: ancaster.ac.uk)

Das Ausmalen von Mandalas ist als Mittel zur Stressbewältigung und zum Erreichen grösserer Achtsamkeit beliebt. Eine Kombination mit moderner Technologie kann dabei helfen, so Spezialisten für Mensch-Maschine-Interaktion der Lancaster University. Ihr in einer Studie vorgestellter Prototyp "Anima" kombiniert dazu digitale Mandalas mit Gehirnsensoren. Das System bietet so in Echtzeit Feedback dazu, wie achtsam Nutzer gerade sind. Die Technologie könne Anwender zudem dabei unterstützen, über in der Vergangenheit ausgemalte Mandalas zu reflektieren.

Blendfreies OLED-Licht für den Operationssaal

Inspektion einer frisch hergestellten Oled-Folie in Dresden (Foto: fep.fraunhofer.de)

Ende März wird in München auf der führenden Fachmesse für gedruckte Elektronik, der Lopec, ein spektakuläres Ausstellungsstück zu besichtigen sein: Eine nicht blendende OP-Leuchte, deren ganze Fläche Licht abstrahlt. Es handelt sich um eine grosse organische Leuchtdiode (OLED). Entwickelt und hergestellt wurde sie von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) und der Yamagata Universität.

Alternativ-Transistor in nur einem Molekül

Modell des transistorähnlichen Moleküls (Bild: Daniel Strand, Jonas Ahlstedt, lunduniversity.lu.se)

Forscher der Universität Lund arbeiten an Computern der Zukunft mit minimalem Stromverbrauch. Sie haben ein einfaches Kohlenwasserstoffmolekül mit einer Logik-Gate-Funktion hergestellt, wie sie auch in Transistoren vorkommt. Das könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu elektronischen Bauelementen auf molekularer Ebene sein.

Brückeninspektion 2.0 dank Drohne und KI

Brücke: Inspektionen werden dank neuem System einfacher und besser (Foto: 춘성 강, pixabay.com)

Das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hervorgegangene Startup Swissinspect hat ein neuartiges Brückeninspektionssystem entwickelt, das Drohnentechnologie, Künstliche Intelligenz (KI) und Computer Vision kombiniert. Die Basis dafür bilden das Earthquake Engineering and Structural Dynamics Laboratory sowie das Swiss Data Science Center zur bildbasierten Inspektion und Überwachung von Strukturelementen.

Neue Smartwatch misst Stress

Stress-Messer: Info direkt am Handgelenk (Foto: Yichao Zhao and Zhaoqing Wang/UCLA)

Forscher an der University of California, Los Angeles haben eine Smartwatch entwickelt, die Stress misst. Genauer gesagt, ermittelt das integrierte Messsystem in Echtzeit den Cortisolspiegel im Schweiss, der ein Mass für die Stressbelastung ist. Das wiederum könnte zur Identifikation von Depressionen und posttraumatischem Stress genutzt werden.

Flugroboter flattert schneller als ein Insekt

Flugroboter von vorne betrachtet: punktet mit neuem Antriebssystem (Foto: Tim Helps, bristol.ac.uk)

Ein neuer Mini-Flugroboter von Ingenieuren der Universität Bristol ist so gross wie ein Insekt und übertrifft seine natürlichen Vorbilder um Längen. Er schlägt mit seinen Flügeln schneller als echte Insekten. Jonathan Rossiter und sein Team wollen das künstliche Insekt zur Inspektion von Offshore­-Windenergieanlagen und anderen technischer Systeme, zur Suche nach Vermissten in unwegsamem Gelände, zum Sammeln von umweltrelevanten Daten und sogar zur Bestäubung von Nutzpflanzen einsetzen, wenn das Insektensterben weitergeht.

Nachhaltige Verarbeitung von Elektroschrott dank Coworking

Symbolbild: Pixabay/Dokumol

Ein indisch-schweizerisches Forschungsteam unter Leitung von Empa-Forschenden entwickelt ein ökologisches und solidarisches Geschäftsmodell, das die Umweltbelastung beim Recycling von Elektroschrott verringern soll. Auf diese Weise sollen Kleinstunternehmen ohne Investitionskapital in die Wertschöpfungskette integriert werden.

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