Googles KI-Suche führt zu Click-Einbruch bei Online-Portalen

Symbolbild: Pixabay

Die Alphabet-Tochter Google hat mit ihrer KI-gestützten Suchmaschine den Datenverkehr im Internet offenbar ziemlich durcheinander gewirbelt. Wie das deutsche "Handelsblatt" unter Berufung auf Zahlen des Analysehauses Similarweb berichtet, sanken die Klickzahlen beispielsweise von Gesundheitsportalen und Wissensplattformen in den vergangenen Monaten deutlich, weil Antworten direkt in der Suche erscheinen. Auch Reiseportale und Nachrichtenseiten müssen demnach markante Einbrüche zur Kenntnis nehmen.

Unternehmen leiden zunehmend unter Betrug mit KI

Aktuelle Lage: Waage neigt sich in Richtung KI-gestützten Betrügereien (Grafik: regulaforensics.com)

Identitätsdiebstahl, biometrischer Betrug und KI-gestützte Deepfakes haben laut einer Umfrage des IT-Identitätsprüfers Regula bereits jedes dritte Unternehmen weltweit getroffen und holen damit langjährige Betrugsmaschen wie gefälschte Dokumente und Social Engineering ein. Letztgenanntes meint zwischenmenschliche Beeinflussungen mit dem Ziel, Mitarbeiter von Unternehmen zur Preisgabe vertraulicher Infos zu bewegen.

Gefälschte Bewertungen bald mit KI entlarvt

Bewertung: KI erkennt gefälschte Einträge (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Mithilfe von maschinellem Lernen, computergestützter Sprachverarbeitung und Künstlicher Intelligenz (KI) erkennen Ying Liu von der Texas Tech University und seine Doktorandin Pallavi Zambare gefälschte Produkt- und Unternehmensbewertungen auf E-Commerce-Plattformen. Diese Fälschungen nehmen zu, um minderwertige Produkte leichter verkaufen zu können oder Konkurrenten zu schaden. Letztlich könnten diese Manipulationen das Vertrauen in digitale Marktplätze untergraben.

2025 erreichen KI-Ausgaben 1,5 Billionen Dollar

KI: Weltweite Investitionen erreichen einen neuen Höchstwert (Bild: pixabay.com, Hamilton)

Laut einer neuen Studie des US-Researchers Gartner werden die weltweiten Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) bis Jahresende voraussichtlich fast 1,5 Billionen Dollar betragen. "Wir gehen von einer kontinuierlichen Ausweitung der Investitionen in KI-Infrastrukturen aus", kommentiert John-David Lovelock, Distinguished VP Analyst bei Gartner.

KI-Tool ermöglicht individuelle Krebstherapien

Künstliches neuronales Netz: KI hilft, beste Krebstherapie zu finden (Foto: kalhh, pixabay.com)

Ein neues KI-basiertes Tool des Max Delbrück Centers soll Krebserkrankten und ihren Ärzten künftig den Weg zur besten Behandlung weisen. Denn jedes Jahr kommen neue Therapien heraus und erschweren die Auswahl. Der Algorithmus arbeitet mit tiefen neuronalen Netzen und kann multimodale Daten auswerten. Details sind in "Nature Communications" publiziert.

Schweizer Unternehmen bei KI-Adaption deutlich über europäischem Durchschnitt

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die Schweiz entpuppt sich gemäss einer Studie immer mehr als führender Standort für Künstliche Intelligenz (KI) in Europa. Wie eine Untersuchung von Strand Partners im Auftrag von Amazon Web Services (AWS) belegt, nutzen bereits 46 Prozent der Schweizer Unternehmen KI. Dies entspricht einem Anstieg von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 42 Prozent.

VW will bis zu einer Milliarde Euro in Künstliche Intelligenz investieren

Symbolbild: Pixabay/Mickey Jacaranda

Der deutsche Volkswagen-Konzern plant hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI), um künftig effizienter und kostengünstiger produzieren zu können. Konkret seien in der laufenden Budgetplanung bis 2030 Aufwendungen von bis zu eine Milliarde Euro für KI-gestützte Fahrzeugentwicklung, industrielle Anwendungen und IT-Systeme vorgesehen, wie der Wolfsburger Dax-Konzern im Rahmen der Branchenmesse IAA Mobility in München bekannt gegeben hat.

JurassIA: Kanton Jura führt intelligenten Assistenten ein

Symbolbild: Pixabay/ Frank Rietsch

Mit dem "JurassIA" steht den Bewohnern des Kantons Jura ab sofort ein virtueller Assistent auf Basis künstlicher Intelligenz zur Verfügung. Online verfügbar, soll er künftig bei Anfragen für schnelle und klare Antworten sorgen. Bei diesem digitalen Tool handelt es sich um ein Pilotprojekt unter der Leitung des Informatikdienstes (SDI) und des Verkehrsamts (OVJ) und vom Bund über die Digitale Verwaltung Schweiz (ANS) als Innovationsprojekt unterstützt.

KI-Tools erstellen bereitwillig Desinformation

Skeptisch: Mit geschickten Fragen lässt KI sich überlisten (Foto: Tumisu, pixabay.com)

Prominente, Politiker, Kriminelle und Co müssen sich Fake News dank Künstlicher Intelligenz (KI) nicht mehr selber ausdenken. Zwar sind die Tools mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, die eine solche Bitte eigentlich mit Sätzen wie "Ich kann Ihnen bei der Erstellung falscher Informationen nicht helfen" beantworten sollten. Doch die Medienforscher Lin Tian und Marian-Andrei Rizoiu von der University of Technology Sydney haben einen Weg gefunden, die Vorsichtsmassnahmen zu umgehen.

Starbucks lässt Lager künftig von KI managen

Starbucks: Kaffeehaus arbeitet bald mit KI im Hintergrund (Foto: P+M Lachmann-Anke, pixabay.com)

Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks nutzt künftig Künstliche Intelligenz (KI) zur effizienteren Verwaltung ihrer Lagerbestände. "Mit einem schnellen Scan per Handheld-Tablet können die Mitarbeiter sofort sehen, was auf Lager ist. So lässt sich sicherstellen, dass Cold Foam, Hafermilch oder Karamellsauce immer verfügbar sind. Kunden können ihre Getränke jedes Mal ganz nach ihrem Geschmack geniessen und die Mitarbeiter verbringen weniger Zeit im Hinterzimmer. Sie haben zudem mehr Zeit für die Zubereitung und den Kontakt mit den Kunden", so Starbucks-CTO Deb Hall Lefevre.

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