KI macht Extremwetterwarnung noch präziser

Lokales Unwetter: Ereignisse wie diese lassen sich früher vorhersagen (Foto: Tony Wu, pixabay.com)

Ein neues KI-Modell von Forschern der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) prognostiziert lokale Unwetter, die oft zu verheerenden Überschwemmungen führen, bis zu vier Stunden im Voraus. Damit wollen die Entwickler Katastrophen durch Extremwetter verhindern, die wegen des Klimawandels immer öfter auftreten, beispielsweise die in Hongkong "Black Rainstorm" genannten Unwetter, bei denen in einer Stunde 70 Millimeter Regen fallen können.

Künstliche Intelligenz wird nicht zur Übermacht

KI: Menschen sitzen laut Forscher am längeren Hebel (Bild: Tomislav Jakupec, pixabay.com)

KI-Bots wie ChatGPT und Co werden teilweise masslos überschätzt, so Forscher des Georgia Institute of Technology. "Informatiker können die sozialen und politischen Auswirkungen von Technologie oft nicht richtig einschätzen. Sie konzentrieren sich so sehr auf die Mechanismen der KI und sind von deren Erfolg so überwältigt, dass sie nicht in der Lage sind, sie in einen sozialen und historischen Kontext zu stellen", sagt Studienautor Milton Mueller.

KI-Tools für Studierende ständige Wegbegleiter

Umfrage zeigt: Ohne KI keine Karriere (Symbolbild: HSO)

KI-Tools sind für die Mehrheit der Studierenden tägliche Begleiter. Eine Umfrage der Schweizer Wirtschafts- und Informatikschule HSO bei über 600 aktiven Studierenden zeigt: Wer KI beherrscht, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung – wer sie ignoriert, fällt zurück. Am meisten genutzt wird von den Studierenden gemäss der Studie AChatGPT (580 Nennungen), gefolgt von DeepL Write, Microsoft Copilot und Google Gemini.

Künstliche Intelligenz beseitigt Sprechprobleme

Sprechendes Halsband: Hoffnung für Schlaganfallpatienten (Foto: occhipintigroup.com)

Mit dem intelligenten elektronischen Halsband "Revoice" von Forschern der University of Cambridge können sich Menschen mit Sprechproblemen, etwa nach einem Schlaganfall, wieder klar artikulieren. Das Gerät erfasst die Herzfrequenz und winzige Vibrationen der Halsmuskulatur des Trägers und nutzt diese Signale, um beabsichtigte Wörter und Sätze in Echtzeit zu rekonstruieren. Wann das Gerät auf den Markt kommt, ist noch offen.

Test mit Schülern: KI kann Wahlen beeinflussen

KI-Chatbot: Schüler erlernen Funktionsweise von Manipulation (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Forscher der University of New South Wales haben mit "Capture the Narrative" das weltweit erste Social-Media-Kriegsspiel für Schüler entwickelt. Damit erstellen die Heranwachsende ausgeklügelte KI-Bots, um eine fiktive Wahl zu beeinflussen. Dabei wenden sie Manipulationstaktiken wie in den realen sozialer Medien an.

Früherer Google-Chef Eric Schmidt warnt Europa vor KI-Revolution

Eric Schmidt im Jahre 2011 (Bild: Gauillaume Paumier, CC BY-SA 3.0)

Laut Eric Schmidt, von 2001 bis 2011 als CEO und von 2011 bis 2015 als Aufsichtsratsvorsitzender von Google tätig, müsse Europa sehr schnell viele Milliarden Euro investieren, um ein auf quelloffener Software (Open-Source) basiertes Modell für die Künstliche Intelligenz (KI) zu schaffen. Dafür brauche es sehr viel Energie, die Europa derzeit nicht habe, und sehr viel Hardware, die auch, aber nicht nur in den Vereinigten Staaten eingekauft werden müsse, so die Google-Legende.

Vereinigte Staaten hängen Europa und China bei KI ab

Symbolbild: Pixabay, Justdiy Team

Im globalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) liegen die Vereinigten Staaten klar an der Spitze. Europa folgt knapp immerhin vor China auf dem zweiten Platz. Dies belegt eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft KPMG, für die weltweit über 900 Entscheidungsträger befragt wurden.

OECD warnt vor KI-Einsatz in Schulen

Symbolbild: Pixabay/ Giovanna Cornelio

Gemäss einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) können vielseitig einsetzbare KI-Modelle wie etwa ChatGPT zwar die Leistung der Schülerinnen und Schüler beim Lösen von Aufgaben verbessern, aber nicht unbedingt zu Lernfortschritten führen. Es komme zu einer Diskrepanz zwischen der Aufgabenleistung und echtem Lernen und könne zu Trägheit und Desinteresse führen.

Partnerschaft: SAP und Fresenius investieren Hunderte Millionen Euro in KI für Kliniken

Symbolbild: Pixabay, Mcanden

Deutschlands grösster Softwarekonzern SAP und der grösste Krankenhausbetreiber Fresenius haben eine strategische Partnerschaft besiegelt. Gemeinsam wollen die beiden Dax-Konzerne künstliche Intelligenz verstärkt in den Klinikalltag integrieren – und damit Ärzte und Pflegepersonal entlasten. Konkret soll eine Plattform aufgebaut werden, die vernetzte und datengetriebene Gesundheitsprozesse ermögliche, gab Fresenius in Bad Homburg bekannt. Die mittelfristige Investition liegt demnach im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

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