KI bringt sich selbstständig neues Wissen bei

KI: Forscher lassen diese über sich hinauswachsen (Foto: Scholaris, pixabay.com)

Ein wenig angeleitet, kann sich Künstlichen Intelligenz (KI) selbst neues Wissen aneignen. Das behaupten Ingenieure der USC Viterbi School of Engineering. Allgemein bekannt war bisher nur, dass KI nur so gut sein kann wie die Infos, mit denen sie zuvor trainiert worden ist. Doch Nachswuchsforscherin Minda Li hat festgestellt, dass ein KI-Modell seine Leistung in Bereichen, in denen es kaum trainiert wurde, dramatisch verbessern kann und dabei weit über das hinausgeht, was die Trainingsdaten allein je zulassen würden.

KI vernichtet weniger Arbeitsplätze als gedacht

KI-Welt: Technologie kostet doch nicht so viele Jobs (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die apokalyptischen Befürchtungen um einen Job-Kahlschlag durch den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) haben sich bisher noch nicht bewahrheitet. Die Beschäftigung in den OECD-Ländern ist nach wie vor "historisch robust", so Vivek Soundararajan von der University of Bath. Angesichts neuester Erkenntnisse aus den USA sei es zu keinem weitreichenden Verlust an Arbeitsplätzen oder Lohnkürzungen gekommen.

Forscher genieren sich, KI-Nutzung zuzugeben

Lesen: In Fachbeiträgen wird KI meist verschwiegen (Foto: Alexandra Koch, pixabay.com)

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist vielen Forschern peinlich. Viele verwenden ChatGPT, Gemini und Co zwar beim Verfassen von Beiträgen für Fachzeitschriften. Doch obwohl diese meist verlangen, dass KI als genutztes Tool in solchen Veröffentlichungen offengelegt wird, verzichten die meisten darauf. Das zeigen Yongyuan He und Yi Bu von der Peking-Universität. Sie haben 5,2 Millionen Artikel analysiert, die zwischen 2021 und 2025 in 5.114 Journals veröffentlicht worden waren.

KI hilft künftig beim Müllsammeln im Meer

Müllberg: Ansammlungen wie diese werden künftig aus dem Weltall entdeckt (Foto: Silke, pixabay.com)

Ein neues Detektionssystem von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), des Swiss Data Science Center und weiterer Schweizer Institutionen sowie der Universität Wageningen nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und Satellitenbilder zur präzisen Ortung von Müllbergen im Meer. Das Verfahren namens "AI for Detecting Ocean Plastic Pollution with Tracking" (ADOPT) soll vor allem das Einsammeln von Plastik künftig vereinfachen.

In Deutschland testet jeder zweite Mittelständler KI-Lösungen

KI-Nutzung im deutschen Mittelstand: ein unumkehrbarrer Trend (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut dem "KI-Index Mittelstand 2026" des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) testet bereits gut jedes zweite mittelständische Unternehmen in Deutschland KI-Lösungen - ein Plus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelt sich laut Index der Einsatz von KI-Agenten. 16,6 Prozent der befragten Firmen setzen demnach auf diese noch junge Technologie.

KI identifiziert anonyme Hassredner zielsicher

Anonymität im Netz: Diese ist dank KI nicht mehr sicher (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Simon Lermen vom Forschungsinstitut MATS Research und Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) nutzen KI-gestützte grosse Sprachmodelle zum Aufdecken von Klarnamen im Internet. Mit dem neuen Verfahren lassen sich laut den Wissenschaftlern die wahren Identitäten der Besitzer von anonymen Konten im grossen Umfang feststellen.

Mühsam erkämpfte Erfolge sind deutlich nachhaltiger als mit KI erzielte

In Gedanken: Wer sein Ziel selbststädig erreicht, hat mehr davon (Foto: Pexels, pixabay.com)

Künstliche Intelligenz (KI) erleichtert intellektuelle Arbeit und soziale Interaktion, doch das kann laut Forschern der University of Toronto negative psychologische Folgen haben. In einem Beitrag in "Communications Psychology" argumentieren die Autoren, dass die grösste Stärke der KI, nämlich die Beseitigung von Problemen bei der Arbeit und in Beziehungen, gleichzeitig auch eine Schwäche ist.

Servicenow bringt rollenbasierte KI-Agenten

Screenshot: Servicenow

Mit "Autonomous Workforce" hat Servicenow eine neue Lösung vorgestellt, bei der spezialisierte AI-Agenten komplette Geschäftsprozesse eigenständig von Anfang bis Ende erledigen können. Konkret setzt "Autonomous Workforce" auf "KI-Spezialisten“, die wie menschliche Mitarbeiter bestimmte Rollen einnehmen. Den ersten verfügbaren "Spezialisten" hat der auf die Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsabläufen (Workflows) in Unternehmen fokussierte Software-Riese mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara mit "Level 1 Service Desk AI Specialist" betitelt.

KI beurteilt wissenschaftliche Arbeiten besser

Lesen: Gutachter bekommen Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) (Foto: Sara Madden, pixabay.com)

Ein KI-Coach der Stanford University für Wissenschaftler verbessert die Qualität von Peer Reviews erheblich und macht sie für Autoren klarer und hilfreicher. Peer Review ist ein essenzieller Qualitätskontrollprozess in der Wissenschaft. Dabei prüfen unabhängige Experten (Peers) aus demselben Fachgebiet bei Fachzeitschriften eingereichte Manuskripte vor der Veröffentlichung auf Methodik, Relevanz und Validität. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden die Texte veröffentlicht.

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