KI-Chatbots sind keine guten Lehrkräfte

Interaktion mit KI-Chatbot: führt Studenten oft in die Irre (pixabay.com, Startup Stock Photos)

KI-Chatbots zur Unterstützung des an chronischem Lehrermangel leidenden Bildungssystems eignen sich nur bedingt. Denn grosse Sprachmodelle wie ChatGPT sind nicht unfehlbar. Die Gefahr, dass diese Schülern zuweilen Unsinn beibringen, ist gross, so Tiffany Li vom Stevens Institute of Technology. Die Expertin hat eine systematische Studie durchgeführt, um herauszufinden, inwieweit Schüler sachlich falsche Infos von Chatbots erkennen und wo und warum sie dabei Probleme haben.

KI-Chat statt Suchmaschine im Vormarsch

KI-Chatbot: Bereits jeder Zweite in Deutschland nutzt ihn statt Google und Co (Symbolbild: Fotolia, SDEcoret)

In Deutschland nutzt jeder zweite Internet-User manchmal einen KI-Chat statt der klassischen Internetsuche. Laut einer neuen Umfrage des in Berlin domizilierten Digitalverbandes Bitkom unter 1.156 Personen verwendet zwar jeder Vierte weiterhin überwiegend die klassischen Schmaschinen. 13 Prozent setzen aber gleich häufig auf Online-Suche und KI-Chat.

KI-Kompetenz sollte kein Soft Skill, sondern Teil der Unternehmens-DNA werden

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Während Unternehmen quer über den Globus Milliarden in KI investieren und für die Zukunft technologisch aufrüsten, übersehen sie schnell einen nach wie vor entscheidenden Faktor für den wirklich lohnenden Einsatz: den Menschen. Dabei ist es gerade dessen KI-Kompetenz, die darüber entscheidet, ob Technologie Wert schafft oder Investitionen einfach verpuffen.

Autoren fühlen sich von KI-Tools stark bedroht

Bücher: KI droht Autoren langfristig überflüssig zu machen (Foto: Mauro Borghesi , pixabay)

Mehr als die Hälfte der auf dem britischen Markt aktiven Romanautoren glauben, dass sie Künstliche Intelligenz (KI) vollständig ersetzen wird. Das zeigt eine Analyse der University of Cambridge. Die Kommunikationswissenschaftlerin Clementine Collett hatte Anfang des Jahres 258 Romanautoren sowie 74 Brancheninsider - von Lektoren bis hin zu Literaturagenten - befragt, um zu ermitteln, welche Folgen KI in der Welt der britischen Belletristik hat.

Immer mehr MINT-Fachkräfte verwenden KI ohne Erlaubnis des Arbeitgebers

Symbolbild: Pixabay/ Pexels

Gemäss einer neuen Studie verwenden in Deutschland bereits 77 Prozent der MINT-Fachkräfte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei der Arbeit KI-Tools wie zum Beispiel ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity, ohne dass sie dafür bei der IT-Abteilung oder der Geschäftsleitung eine Erlaubnis eingeholt hätten. Die Zahl kam bei einer repräsentativen Umfrage unter MINT-Fachkräften durch das Meinungsforschungsinstitut Yougov heraus, das von der britischen Personalbereitung Sthree in Auftrag gegeben wurde.

KI bringt Deutschland bis 2040 rund 4,5 Billionen Euro

Neue Arbeitswelt: KI verändert immer mehr Geschäftsmodelle (Bild: pixabay.com, Elf-Moondance)

Der verstärkte Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) könnte das deutsche Wirtschaftswachstum bis 2040 um jährlich bis zu 0,8 Prozentpunkte erhöhen. Zu dem Ergebnis kommt eine gemeinsame Analyse des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, des Bundesinstituts für Berufsforschung und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung. Die Experten sprechen von einem kumulierten Wertschöpfungszuwachs von rund 4,5 Billionen Euro.

Google präsentiert mit Gemini 3 neue Version seines KI-Modells

Logobild: Google/Insta

Die Alphabet-Tochterfirma Google hat eine neue Version ihres KI-Modells Gemini lanciert. Das Konkurrenzprogramm zu OpenAIs GPT-Modellen, auf denen ChatGPT aufsetzt, soll gemäss der Suchmaschinenkönigin in Version drei deutlich intelligenter und agentischer sein. Google zufolge sei es ein riesiger Schritt in Richtung künstliche allgemeine Intelligenz (Artificial General Intelligence, AGI), also hin zu einer KI, die in der Lage wäre, jede Aufgabe zu verstehen oder zu erlernen, zu der auch ein Mensch in der Lage sei.

KI treibt Menschen das kritische Denken aus

Petter Bae Brandtzæg: Medienforscher warnt vor Gefahren durch KI (Foto: uio.no)

Die Formulierungskünste von Künstlicher Intelligenz (KI) schwächen das Urteilsvermögen und die menschliche Fähigkeit zum kritischen Denken. Zu diesem Schluss kommt Medienwissenschaftler Petter Bae Brandtzæg von der Universität Oslo. "Soziale Medien können wir zwar weitgehend vermeiden, KI jedoch nicht. Sie ist in soziale Medien, Word, Online-Zeitungen, E-Mail-Programme und Ähnliches integriert. Wir alle werden zu Partnern der KI, ob wir das wollen oder nicht", betont Brandtzæg.

KI und erweiterte Realität helfen bei der Erhaltung des gebauten Kulturerbes

Die Kathedrale von Lausanne ist seit 750 Jahren ein architektonisches Juwel. ETH-Forschende haben nun digitale Werkzeuge entwickelt, um die Restaurierung des Bauwerks sowie die Zusammenarbeit der Fachpersonen zu unterstützen.  (Bild: Elenarts / Adobe Stock Photo)

Forscher der ETH Zürich haben einen digitalen Co-Piloten entwickelt, der zu beurteilen hilft, wie gut die Bausubstanz historischer Sandsteingebäude erhalten ist, und dadurch ihre Restaurierung unterstützen kann. Als Fallstudie dient die 750-jährige Kathedrale von Lausanne.

KI lernt komplexe Sprachregeln beim Lesen

KI: Algorithmus lernt komplexe Sprachregeln beim Lesen (Bild: Denfinkegrafiker , pixabay.com)

KI-Modelle können inzwischen Regeln der menschlichen Sprache herleiten, ohne dass sie mit expliziten Infos über Grammatik und Wortklassen versorgt werden. Das haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in einem Experiment nachgewiesen. Details sind bei "Uche Onyekpe & Vasile Palade, Springer" nachzulesen.

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