KI hilft künftig beim Müllsammeln im Meer

Müllberg: Ansammlungen wie diese werden künftig aus dem Weltall entdeckt (Foto: Silke, pixabay.com)

Ein neues Detektionssystem von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), des Swiss Data Science Center und weiterer Schweizer Institutionen sowie der Universität Wageningen nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und Satellitenbilder zur präzisen Ortung von Müllbergen im Meer. Das Verfahren namens "AI for Detecting Ocean Plastic Pollution with Tracking" (ADOPT) soll vor allem das Einsammeln von Plastik künftig vereinfachen.

In Deutschland testet jeder zweite Mittelständler KI-Lösungen

KI-Nutzung im deutschen Mittelstand: ein unumkehrbarrer Trend (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut dem "KI-Index Mittelstand 2026" des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) testet bereits gut jedes zweite mittelständische Unternehmen in Deutschland KI-Lösungen - ein Plus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelt sich laut Index der Einsatz von KI-Agenten. 16,6 Prozent der befragten Firmen setzen demnach auf diese noch junge Technologie.

KI identifiziert anonyme Hassredner zielsicher

Anonymität im Netz: Diese ist dank KI nicht mehr sicher (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Simon Lermen vom Forschungsinstitut MATS Research und Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) nutzen KI-gestützte grosse Sprachmodelle zum Aufdecken von Klarnamen im Internet. Mit dem neuen Verfahren lassen sich laut den Wissenschaftlern die wahren Identitäten der Besitzer von anonymen Konten im grossen Umfang feststellen.

Mühsam erkämpfte Erfolge sind deutlich nachhaltiger als mit KI erzielte

In Gedanken: Wer sein Ziel selbststädig erreicht, hat mehr davon (Foto: Pexels, pixabay.com)

Künstliche Intelligenz (KI) erleichtert intellektuelle Arbeit und soziale Interaktion, doch das kann laut Forschern der University of Toronto negative psychologische Folgen haben. In einem Beitrag in "Communications Psychology" argumentieren die Autoren, dass die grösste Stärke der KI, nämlich die Beseitigung von Problemen bei der Arbeit und in Beziehungen, gleichzeitig auch eine Schwäche ist.

Servicenow bringt rollenbasierte KI-Agenten

Screenshot: Servicenow

Mit "Autonomous Workforce" hat Servicenow eine neue Lösung vorgestellt, bei der spezialisierte AI-Agenten komplette Geschäftsprozesse eigenständig von Anfang bis Ende erledigen können. Konkret setzt "Autonomous Workforce" auf "KI-Spezialisten“, die wie menschliche Mitarbeiter bestimmte Rollen einnehmen. Den ersten verfügbaren "Spezialisten" hat der auf die Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsabläufen (Workflows) in Unternehmen fokussierte Software-Riese mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara mit "Level 1 Service Desk AI Specialist" betitelt.

KI beurteilt wissenschaftliche Arbeiten besser

Lesen: Gutachter bekommen Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) (Foto: Sara Madden, pixabay.com)

Ein KI-Coach der Stanford University für Wissenschaftler verbessert die Qualität von Peer Reviews erheblich und macht sie für Autoren klarer und hilfreicher. Peer Review ist ein essenzieller Qualitätskontrollprozess in der Wissenschaft. Dabei prüfen unabhängige Experten (Peers) aus demselben Fachgebiet bei Fachzeitschriften eingereichte Manuskripte vor der Veröffentlichung auf Methodik, Relevanz und Validität. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden die Texte veröffentlicht.

KI wächst in Firmen schneller als IT-Security

Blick auf die IT: Bei vielen Firmen wächst KI schneller als Sicherheit (Bild: pixabay.com, geralt)

Laut dem "Global Security Research Report" des IT-Sicherheitsanbieters Fastly modernisieren viele Unternehmen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ihre Sicherheitsarchitektur nicht im gleichen Tempo wie ihre KI-Infrastruktur. Das hat seinen Preis: So erhöht sich die Recovery-Zeit bei AI-First-Unternehmen nach Cyber-Security-Vorfällen den Experten nach um 123 Tage.

Sichere KI in Microsoft 365 beginnt bei der Datenbasis

Logobild: Microsoft

Microsoft Copilot ist kein isoliertes KI-Tool. Es verarbeitet E-Mails, Dateien, Chats und Kalenderdaten und erzeugt daraus neuen Content. Genau darin liegt das zentrale Risiko: Die KI (Künstliche Intelligenz) nutzt dieselben Informationen wie der Anwender – inklusive sensibler Inhalte. Ohne technische Leitplanken kann KI schnell einmal zum Compliance-Problem mutieren.

KI-generierte Gesichter überlisten sogar Experten

Symbolbild: Pixabay, John Nature Photos

Mittlerweile wirken von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder und Videos oft so täuschend echt, dass sogar sogenannte Super Recognizer Probleme damit haben, reale Gesichter von solchen zu unterscheiden, die mit KI generiert wurden. Obwohl Super Recognizer eine besondere Begabung haben, Gesichter wiederzuerkennen und dadurch Personen zu identifizieren, schnitten sie in einer im "British Journal of Psychology" veröffentlichten Studie nur leicht besser ab als eine Kontrollgruppe ohne solche Fähigkeiten.

Erste KI-Hardware von OpenAI soll ein Smart Speaker sein

Logobild: OpenAi

Ein "Smart Speaker" soll die erste KI-Hardware sein, die die ChatGPT-Erfinderin OpenAI auf den Markt bringen werde. Dies berichtet das Tech-Magzin "Information" mit Verweis auf Insider. Das Gadget soll über eine Kamera verfügen, die Informationen über Nutzer und deren Umgebung erfasst, und zwischen 200 und 300 US-Dollar kosten. Bereits im vergangenen Sommer hätten Führungskräfte im Rahmen einer Vorführung erklärt, es könne Nutzer per Video beobachten und zu Handlungen anstossen, die ihnen beim Erreichen ihrer Ziele helfen.

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