EU-Parlament beschliesst Massnahmen zur Regulierung von KI

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Nach monatelangem Tauziehen hat das EU-Parlament nunn Massnahmen zur Regulierung von KI beschlossen. So sollen Anwendungen, die sexualisierte Deepfakes erstellen, künftig verboten werden. Nun fehlt noch die formelle Zustimmung der EU-Staaten, die jedoch als Formsache gilt. Das Verbot soll dann planmässig am 2. Dezember dieses Jahres in Kraft treten. Das Reformpaket sieht jedoch auch Lockerungen vor.

Menschen sind KI immer einen Schritt voraus

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Künstliche Intelligenz (KI) absolviert viele Aufgaben besser als der Mensch, welcher folgerichtig fürchtet, von KI verdrängt zu werden. Doch es gibt Hoffnung. Branchen- und berufsübergreifend "sind die Fähigkeiten, die am widerstandsfähigsten gegen die Verdrängung durch KI sind, diejenigen, die am deutlichsten menschlich sind", sagt Maria Flynn, Präsidentin und CEO von Jobs for the Future. Die gemeinnützige Organisation konzentriert sich auf die Entwicklung von Arbeitskräften.

Personal wegen KI für Unternehmen verzichtbar

KI-Systeme ersetzen Mitarbeiter: jede zweite Firma offen dafür (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut einer neuen Umfrage des deutschen IFO Instituts hält es jedes zweite Unternehmen in Deutschland mit KI-Kompetenz für leicht oder sehr leicht, Arbeitskräfte mit Fach- oder Hochschulabschluss zu ersetzen. Dazu würden sie auf eine Arbeitskraft ohne Abschluss zurückgreifen, die von KI unterstützt wird - womöglich auch, um Kosten für Personal einzusparen.

EU führt Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ein

Symbolbild: Stormagic/KI-generiert

Die Europäische Union führt eine verbindliche Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ein, bei der Wasserzeichen eine zentrale Rolle spielen. Grundlage hierfür ist der EU AI Act (KI-Verordnung). Die entsprechenden Transparenzvorschriften sollen am 2. August offiziell in Kraft treten, heisst es.

Anthropic stellt entschärfte Variante der umstrittenen KI-Modellreiche "Claude Mythos" vor

Logobildquelle: Anthropic

Das KI-Unternehmen Anthropic hat eine entschärfte und für die Allgemeinheit sichere Variante seiner hochgradig umstrittenen Modellreihe "Claude Mythos" unter dem Namen "Claude Fable 5" veröffentlicht. Das im April 2026 erstmals vorgestellte Modell "Claude Mythos" gilt als die fortschrittlichste Modellreihe von Anthropic.

Google zahlt SpaceX 920 Millionen US-Dollar pro Monat für KI-Rechenleistung

Google erkauft sich für Millionen Rechenleistung von SpaceX (Logobildquelle: Google)

Google zahlt SpaceX künftig hunderte Millionen US-Dollar pro Monat für KI-Rechenleistung. Laut offiziellen Pflichtmitteilungen mietet der Google-Mutterkonzern Alphabet ab Oktober 2026 bis Juni 2029 Rechenkapazitäten für monatlich 920 Millionen US-Dollar (rund 800 Millionen Euro). Konkret sichert sich Google Zugriff auf mindestens 110.000 Nvidia-Chips (GPUs) sowie die dazugehörige Infrastruktur wie CPUs, Speicherlösungen und Netzwerkelemente,

Anthropic plädiert für globale Pause bei der KI-Entwicklung

Logobildquelle: Anthropic

Die auf künstliche Intelligenz (KI) ausgerichtete US-Firma Anthropic plädiert offiziell für eine globale Pause bei der Entwicklung immer leistungsstärkerer KI-Systeme. Das US-Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen San Francisco betonte in einer offiziellen Erklärung, dass eine weltweite Verlangsamung der Spitzenforschung im KI-Bereich "wahrscheinlich sinnvoll" sei.

UNO-Bericht warnt vor dramatischem Ressourcenverbrauch durch Künstliche Intelligenz

KI erfordert gigantische Rechenzentrumskapazitäten (Symbolbild: Pixabay/Yamu)

Ein neuer UNO-Bericht, der die oft unsichtbare, physische Infrastruktur von KÜnstlicher Intelligenz (KI) in den Fokus rückt, warnt vor einem dramatischen Ressourcenverbrauch durch KI. "Jede Interaktion beansprucht endliche Ressourcen", heisst es seitens der Universität der Vereinten Nationen in Kanada. "Der Start von ChatGPT im Jahr 2022 glich nichts Geringerem als einer technologischen Schockwelle", halten die Autoren im Bericht des UNO-Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit (UNU-INWEH) schriftlich fest.

KI verstärkt Problem der Wirtschaftskriminalität

Symbolbild: Pixabay

Der Siegeszug von Künstlicher Intelligenz (KI) führt bei vielen Unternehmen in Deutschland zu einer Neubewertung der potenziellen Risiken. Dies zeigt die Studie "Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2025/2026" der Prüfungsgesellschaft KPMG, für die fast 800 Unternehmen im Frühjahr 2025 repräsentativ nach Branchen und Grössen befragt wurden.

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