Roboter unterstützen Exporte auf indirekte Art

Industrieroboter: Diese können die Exportfähigkeit von KMU steigern (Bild: Niran Kasri, pixabay.com)

Laut Ökonomen der Offenen Universität Kataloniens wirken sich Roboter im Mittelstand positiv auf die Produktivität aus. Dies führt allerdings nicht automatisch dazu, dass diese Unternehmen auch mehr exportieren, heisst es. Das gelinge nur KMUs, die nicht nur Roboter einsetzen, sondern auch innovativ sind. Innovationsfähigkeit lasse sie umgekehrt auch produktiver werden und könnte dabei helfen, neue Produkte zu entwickeln, die auf ausländischen Märkten wettbewerbsfähiger sind. Auch liessen sich bestehende Produkte verbessern, um den Bedürfnissen ausländischer Kunden gerecht zu werden.

Industrielle Automatisierung massiv KI-getrieben

Automatisierung in der Industrie: Umsätze werden bis 2030 steigen (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Bis 2030 werden rund 50 Prozent der Umsätze im Bereich industrieller Automatisierung auf KI-basierten Angeboten beruhen. Die Wertschöpfung verschiebt sich damit in Richtung Software, Daten und Künstliche Intelligenz (KI). Zu dem Fazit kommt die Studie "Industrial Automation: From Control to Intelligence" der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company.

"Geister-Fabriken sind in 15 Jahren Normalität"

Jane Enny van Lambalgen: 'Geister-Fabriken' halten Deindustriealisierung auf (Foto: planetie.ch)

"Ein zunehmender Teil der Produktion wird künftig in menschen­leeren Fabriken allein mit Robotern stattfinden. Diese Geister-Fabriken können die Deindustriali­sierung Deutschlands aufhalten und den Arbeitskräftemangel längerfristig kompensieren." Das sagt Jane Enny van Lambalgen, CEO der Beratungs- und Managementfirma Planet Industrial Excellence, vorher.

KI in der Schweizer Tech-Branche: Realität hinkt Hype hinterher

Symbolbild:AdobeStock

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde, aber die Verbreitung in der Schweizer Tech-Industrie ist gering, vor allem im Bereich der Fertigung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die ETH Zürich in Zusammenarbeit mit Swissmem und Next Industries durchgeführt hat. Der Verantwortliche der Studie, Professor Torbjørn Netland, erklärt, weshalb Schweizer Tech-Unternehmen im internationalen Vergleich dennoch gut dastehen und wie sie ihr Potenzial ausschöpfen können.

Produktdatenmanagement in der Industrie unter Berücksichtigung von Komplexität und Kontext

Symbolbild: Zoi Tan auf Pixabay

Für den optimalen Vertrieb komplexer technischer Produkte benötigen Unternehmen ein sauberes Datenmanagement. Doch oft verteilen sich Produktinformationen über verschiedene Systeme, sind nicht aktuell und inkonsistent. Eine Product Experience Plattform (PXP) vereint die verschiedenen Quellen und erlaubt es, die Vertriebskanäle einheitlich, zielgruppengerecht und stets aktuell zu bespielen. Komplexität und Kontext der Ware können dabei berücksichtigt werden.

KI-Überwachungsanlage hört, wenn Maschinen heiss laufen

Schadenserkennung anhand von Mikrofonaufnahmen (Foto: en.ktu.edu)

Eine neue KI-Überwachungsanlage von Forschern der Technischen Universität Kaunas (KTU) analysiert wie einst Maschinenführer die Schallemissionen, um sich anbahnende Schäden frühzeitig zu erkennen. Denn unvorhergesehene Ausfälle von Maschinen kosten die Industrie weltweit jährlich rund eine Billion Dollar, schätzen die Fachleute.

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